GM braucht bis zu 30 Milliarden Dollar vom Staat
publiziert: Mittwoch, 18. Feb 2009 / 07:31 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Feb 2009 / 23:09 Uhr

Detroit - Der angeschlagene US-Autokonzern General Motors (GM) benötigt für sein Überleben insgesamt bis zu 30 Milliarden Dollar an Staatshilfen. Das ist rund doppelt so viel Geld wie der US-Autobauer bislang schon bekommen hat.

Ohne das Geld drohe die baldige Pleite, warnte General Motors. Bild: GM Zentrale in Detroit.
Ohne das Geld drohe die baldige Pleite, warnte General Motors. Bild: GM Zentrale in Detroit.
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Ohne weiteres Geld drohe die baldige Pleite, warnte der Hersteller am Dienstag. Die 30 Milliarden Dollar (35 Milliarden Franken) seien der schlimmste Fall, legte GM in seinem 117 Seiten langen Sanierungsplan für das US-Finanzministerium dar.

Bei einer weniger schlechten wirtschaftlichen Entwicklung würden etwa 22,5 Milliarden Dollar benötigt. Das US-Finanzministerium prüft den Sanierungsplan und entscheidet dann bis zum 31. März, ob es weiteres Geld bereitstellt.

47'000 Stellen werden gestrichen

Wie das Unternehmen am Dienstag in Washington mitteilte, will es in diesem Jahr weltweit 47'000 Stellen streichen - 26'000 davon ausserhalb der USA. GM kündigte an, bis zum Jahr 2012 fünf weitere Firmen in den USA zu schliessen.

Ungewissheit herrschte zunächst über die Auswirkungen des Sanierungsplans auf die deutsche GM-Tochter Opel. Gemäss Medienberichten sind Standorte in Deutschland bedroht.

Saab ohne Hilfe vor der Pleite

Die schwedische GM-Tochter Saab könnte schon in diesem Monat pleite gehen, sollte die schwedische Regierung das Unternehmen nicht unterstützen, teilte GM mit. Ziel sei eine Abspaltung von Saab.

Die Regierung in Stockholm kündigte an, Saab werde ein Darlehen bei der Europäischen Investitionsbank beantragen. Die schwedische Regierung könne dafür eine Bürgschaft übernehmen.

Der ebenfalls krisengeschüttelte US-Autobauer Chrysler erklärte bei der Vorlage seines Sanierungsplans im US-Finanzministerium, die bereits erhaltene Notfallhilfe in Höhe von vier Milliarden Dollar reiche nicht aus, um das Überleben des Konzerns zu sichern.

Chrysler beantragt fünf Mrd. Dollar

Chrysler beantragt deshalb weitere fünf Milliarden Dollar an Staatshilfe. Das Unternehmen will in diesem Jahr weitere 3000 Arbeitsplätze abbauen und den Bau von drei Fahrzeugmodellen einstellen.

GM und Chrysler müssen ihre Überlebensfähigkeit auf Basis ihrer Sanierungspläne konkret bis Ende März beweisen. Dazu laufen auch noch Verhandlungen mit den Gewerkschaften über Zugeständnisse und mit den Gläubigern zur Umschuldung.

Der zweitgrösste US-Hersteller Ford will bislang trotz Milliardenverlusten ohne Regierungskredite auskommen.

(fest/sda)

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