GM: Unfälle werden mit Defekt in Zusammenhang gebracht
publiziert: Dienstag, 2. Mrz 2010 / 07:47 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 2. Mrz 2010 / 09:27 Uhr

Detroit - Nach der Pannenserie bei Toyota will auch der US-Autohersteller General Motors in Nordamerika 1,3 Millionen Autos der Marken Chevrolet und Pontiac in die Werkstätten rufen. Die betroffenen Autobesitzer würden informiert, sobald die Planungen abgeschlossen seien.

Der US-Autohersteller General Motors ruft 1,3 Mio. Autos zurück.
Der US-Autohersteller General Motors ruft 1,3 Mio. Autos zurück.
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Grund für den Rückruf seien Probleme mit der Servolenkung in dem Chevrolet-Kompaktwagen Cobalt und mehreren Pontiac-Modellen in den USA, Kanada und Mexiko, teilte GM nach Berichten der Wirtschaftsagentur Bloomberg mit. Eine entsprechende Mitteilung sei an die US-Behörden gegangen. An einer Behebung des Fehlers werde gearbeitet.

In den Fahrzeugen müsse ein Elektromotor der Servolenkung ausgetauscht werden. Bislang wurden mehr als 1100 Fälle bekannt, in denen die Lenkunterstützung in den betroffenen Modellen ausgefallen war.

Wie GM mitteilte, werden 14 Unfälle mit dem Defekt in Zusammenhang gebracht, bei denen ein Mensch verletzt wurde. Durch den Ausfall der Servolenkung würden die Autos zwar lenkbar bleiben. Allerdings werde die Steuerung vor allem bei geringer Geschwindigkeit erheblich erschwert.

Rückruf von 8,5 Mio. Autos

Die US-Behörde für Verkehrssicherheit (NHTSA) hatte bereits Anfang Februar mitgeteilt, die Fälle zu untersuchen.

Seit Wochen steht in den USA der weltgrösste Autohersteller Toyota wegen einer Pannenserie am Pranger. Seit Ende vergangenen Jahres musste der japanische Autohersteller weltweit 8,5 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, den überwiegenden Teil davon auf dem US-Markt.

(ade/sda)

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