Fukushima in Mühleberg führt laut Studie zu unlösbaren Problemen
publiziert: Donnerstag, 6. Sep 2012 / 13:25 Uhr
Der 40-jährige Reaktor in Mühleberg ist weltweit einer der ältesten seines Typs. (Archivbild)
Der 40-jährige Reaktor in Mühleberg ist weltweit einer der ältesten seines Typs. (Archivbild)

Bern - Wenn im Atomkraftwerk Mühleberg eine Katastrophe wie im japanischen Fukushima passieren würde, müssten bei einer typischen Westwindlage 185'000 Menschen ihre Häuser für immer verlassen. Das ist das Fazit einer am Donnerstag in Bern präsentierten Studie.

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Laut der von drei Organisationen in Auftrag gegebenen Studie des Öko-Instituts Darmstadt in Deutschland würde auch ein Viertel der Fläche der Schweiz von Radioaktivität kontaminiert. Und in Bern und Umgebung müssten innert einer Stunde 90'000 Menschen evakuiert werden.

Die drei Organisationen Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Ärzte für soziale Verantwortung und Greenpeace ziehen aus der Studie den Schluss, dass ein wirksamer Katastrophenschutz im Fall eines Ereignisses der Art von Fukushima in Mühleberg gar nicht möglich ist. Deshalb gehöre das AKW Mühleberg sofort abgeschaltet, sagten Vertreter vor den Medien in Bern.

Das AKW Mühleberg liessen die drei Organisationen mit Fukushima vergleichen, weil im Kernkraftwerk bei Bern ihren Angaben zufolge ein Reaktor des gleichen Typs im Einsatz steht. Und weil der 40-jährige Reaktor in Mühleberg einer der ältesten der Welt sei.

(knob/sda)

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Ist meine Meinung so falsch?
Zur Vermeidung der Stromknappheit: Ersatz und Abschaltung der heutigen AKW's (die auf der grünen Wiese !) durch ca ein Dutzend AKW's - Typ U-Boot/ Flugzeugträger (Seit langer Zeit und sicher im Betrieb!)aber gebaut tief im Fels wie in LUCENS ! ! ! Mein Vorschlag ging schon vor einiger Zeit an BR DL!
Nicht falsch
Da haben Sie nicht ganz unrecht.

Jedenfalls gehören die alten AKWs abgeschaltet und wir haben es versäumt rechtzeitig neue mit moderner Technik zu bauen. Das geht jetzt nicht mehr, alleine schon durch die Bewilligungsverfahren und die Bauzeit macht das keinen Sinn mehr. Mal abgesehen davon dass es gar keine tragfähige Mehrheiten dafür mehr gäbe.

Es kann aber nicht sein dass wir dazu Gaswerke oder Kohlekraftwerke in Betrieb nehmen. Jetzt haben wir keine andere Wahl als so viel Geld wie möglich in alternative Energien zu stecken.
Nein...
dank AKW Betreiber wie TEPCO üben sich die Regierungen jetzt in Aktionismus gegen Atomstrom.
Die Grünen haben damit nichts zu tun.

Übrigens haben selbst die Stromkonzerne verpasst rechtzeitig mit Plänen für neue AKWs zu kommen, dafür hat man gedacht, man kann mit den alten Schrottmeilern noch Jahrzehnte Lang Milliarden scheffeln.
Auch da können die Grünen nichts dafür.

Hätten wir eine normale FDP und visionärische Stromkonzerne, wären längst ein bis zwei AKWs im Bau hier.
Abschalten und...
Alte AKWs abschalten. Neue bauen.

Aber dank den Grünen werden wir in Europa jetzt wieder Kohle und Gas verbrennen.
Mühleberg
wer nicht hören will muss einmal fühlen? Wann endlich wird ernst genommen, was schon lange geschehen sollte ?Dass Mensch und Natur in keiner Gefahrenzone leben müssen ?Abstellen, keine Ausreden, keine Warnung: Arbeitsplätze, zu wenig Strom etc. SOFORT ABSTELLEN. Die Arbeitenden in Mühleberg, sind sie noch gesund, haben keine Schäden?
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  • jorian aus Gretzenbach 1434
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