Ausländische Medien zu Hildebrand-Rücktritt
Frankenkurs und Schweizer Schlammschlacht
publiziert: Dienstag, 10. Jan 2012 / 14:20 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 10. Jan 2012 / 20:37 Uhr
Deutsche Medien verurteilen die Kampagne von 	 Christoph Blocher.
Deutsche Medien verurteilen die Kampagne von Christoph Blocher.

Bern - Der Rücktritt von Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand beschäftigt auch ausländische Medien. Während sich einige Zeitungen mit den Folgen für den Finanzplatz Schweiz beschäftigen, sehen deutsche Medien vor allem die politische Dimension des Skandals.

7 Meldungen im Zusammenhang
«Populisten jubilieren», titelt etwa «Spiegel Online». Allein der Verdacht habe Hildebrands Gegnern eine Angriffsfläche geboten. Diese hätten die Konservativen genutzt, um «einen Mann auszuschalten, der mit seinem Namen für eine scharfe Grossbankenregulierung stand». Dabei hätten sie wichtige Grundsätze über den Haufen geworfen, die sie selbst immer wieder hochhielten. Das Bankgeheimnis zum Beispiel.

Auch «Zeit online» sieht Hildebrand als Opfer einer Kampagne. Die von Christoph Blocher und der «Weltwoche» erhobenen vorwürfe hätten sich zunehmend als haltlos erwiesen. Sei aber ein Zweifel einmal geweckt, könne man ihn nie mehr ganz ausräumen. Da die SVP und Blocher ihre Kampagne nicht beendeten, habe Hildebrand die Reissleine gezogen.

Finanzplatz Schweiz gefährdet?

Die meisten anderen Blätter befassen sich mit den wirtschaftlichen Folgen des Rücktritts. «Der abrupte Abgang von Hildebrand weckt Zweifel an der Fähigkeit der Zentralbank die im September 2011 festgelegte Wechselkurs-Untergrenze von 1,20 Franken für einen Euro aufrecht zu erhalten», schreibt etwa das «Wall Street Journal» in seiner Online-Ausgabe.

Auch der französische «Figaro» sieht die Glaubwürdigkeit des Finanzplatzes Schweiz wegen der Frankenaufwertung vom Montag gefährdet. Die «Financial Times» relativiert den Kursausschlag jedoch: Der Franken sei wieder gefallen, als die SNB die Fortsetzung ihrer Währungspolitik angekündigt habe. Die britische Zeitung sieht die Kursuntergrenze darum nicht in Gefahr.

Für die «New York Times» kommt Hildebrands Rücktritt als Überraschung, nachdem der Bankrat den Nationalbankpräsidenten noch letzte Woche gestützt habe. Die französische «Libération» ortet «Bestürzung» in der Schweizer Finanzwelt und sieht im Abgang Hildebrands gar eine Flucht.

(bert/sda)

Machen Sie auch mit! Diese wirtschaft.ch - Meldung wurde von 9 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
 
Nebelspalter Die Hildebrand- oder Dollar- oder ... mehr lesen
Bern - Die Deutschschweizer Presse ... mehr lesen 4
Philipp Hildebrand: In den letzten Monaten regelmässiger Gast auf dem «Weltwoche»-Titelbild.
Christoph Blocher gab heute auch eine Pressekonferenz.
Bern - SVP-Nationalrat Christoph ... mehr lesen 4
Weitere Artikel im Zusammenhang
Philipp Hildebrand heute an der Medienkonferenz.
Bern - Nationalbankpräsident Philipp ... mehr lesen 18
Etschmayer Die letzte Woche wurde irgendwie zum Beispiel dafür, dass Schwachsinn nicht mehr ein Ausreisser in einem funktionierenden ... mehr lesen 33
Christoph Blocher - entweder Gedächtnislücke oder er hält alle anderen für blöd.
Gerade Sie
sollten doch nachempfinden können wie es ist aufgrund von Lügen und Verleumdnungen die Existenz zu verlieren.

Hildebrand hat keinen Insider Handel betrieben. Er hat erlaubte Devisentransaktionen gemacht.
Alles andere ist schlicht gelogen.
Sein Rücktritt ist ok wegen des laschen Reglements und der Unsensibilität Hildebrands. Hat aber mit den skandalösen Lügen der WW und Blocher nichts zu tun. Die haben Hildebrand als Kriminellen hingestellt.
Ach, nehmt
doch die rosa Brille ab! Es ist und bleiben halt die Devisengeschäfte Hildebrands! Der Ch. Blocher/H. Lei scheint das einzige Argument zu sein das den Hildebrand-Fans noch bleibt.
Jede/r treibt eben die intellektuelle Redlichkeit, so weit er/sie kann.
Vertrauen
Diese Geschichte hat absolut nichts mit unserem Rechtssystem zu tun.

Da hat einer, dessen Tage gezählt sind, noch einen letzten Versuch gestartet, auf sich aufmerksam zu machen und seine Wichtigkeit hervorzuheben.

Was sind denn Sie und JasonBond für Pessimisten?
kein Vertrauen
in unser Rechtssystem habe ich nicht mehr das geringste Vertrauen. All den Kriminellen in dieser Affäre wird gar rein nichts geschehen. Und wie der Fall des Herrn Hildebrand zeigt, HABEN wir bereits die Lynchjustiz. Der Mann wurde angeklagt und ohne Gerichtsverhandlung eliminiert.
Hallo Anti-Blocher-Fanatiker
Wie Sie sich selber nennen, so sehe ich Sie nicht. Ich halte Sie aber ein wenig für einen TeufelandieWandMaler.

Ich habe noch Vertrauen in unsere Justiz, wir werden nicht plötzlich in eine Lynchjustiz abdriften. Ich vertraue ebenfalls auf die Kompetenz der meisten von uns gewählten Parlamentarier. Was gedenken Sie denn zu tun, wollen Sie Ihren Pass auf die Gemeindeverwaltung bringen und sich als Staatenloser eintragen lassen oder möchten Sie lieber andere Schweizer Bürger ausbürgern? So oder so, eine gute Idee ist das nicht.

Sie dürfen mich ruhig für naiv halten. Aber bitte behalten Sie einen kühlen Kopf.
Blocher muss jetzt einfach SOFORT abtreten, so dass ...
... eine frische Kraft ihm nachfolgen kann in den NR!

MIT Blocher geht einfach noch mehr kaputt, weil dieser Mann gar nicht imstande ist etwas mit Anstand durch zu ziehen! Das Gift, welches dieser Mann seit Jahren in die Politik eingebracht hat, dieses zersetzende Gift, wirkt so lange nach, wie dieser Despot noch wirken kann!
Blocher muss gestoppt werden !!
Wer glaubt, Blocher sei jetzt zufrieden und habe seinen Blutdurst gestillt, der ist total naiv.

Als nächstes ist der Bankrat dran, dieser wird dann durch SVPler neoliberalen Gedankenguts bestückt.

Dann folgt EWS, Leuthard und Schneider-Ammann, so Blocher.

EWS wird besonders unter Druck geraten. Die Weltwoche bereitet bereits die nächsten Schmutzkampagnen und Verleumdnungen vor.

Blocher wird erst ruhen, wenn alle seine Feinde vernichtet sind, derweil geht die Wirtschaft kaputt, die SNB muss Milliarden mehr aufwenden um die Spekulanten abzuwenden, weil die SNB durch Blocher total destabilisiert wird.

Die Folgen werden fatal sein, wenn niemand Blocher stoppt, den gefährlichsten Mann dieses Landes.

Bald werde ich nicht mehr belächelt werden als Anti-Blocher-Fanatiker.
Blocher vor Gericht ziehen!
Blocher muss endlich gestoppt werden, denn er ist auf dem besten Weg, aus persönlichen Motiven die SVP zu ruinieren. Im Bekanntenkreis habe ich schon viele Stimmen gehört, die bisher SVP gewählt haben, es in Zukunft aber bestimmt NICHT mehr tun werden.

Hildebrand hat sich mit seinen unklugen Währungsgeschäften selbst ins Abseits gebracht, das ist nicht die Frage.

Die Frage ist aber, wie Blocher mit gesetzeswidrigen Mitteln diesen Sturz einfädeln und sogar noch den Bundesrat einspannen konnte. Das Parlament hat ihm per sofort die parlamentarische Immunität zu entziehen, damit ein Strafverfahren eingeleitet werden kann.
Man hat es begriffen
Wenigsten haben alle ausser die verblendeten Blocher Anhänger (die immer weniger werden) begriffen was eigentlich passiert ist.

Grossinquisitor Blocher mit Vollstrecker Weltwoche.

Der ist gut, und so treffend.

Ich persönlich gehe da noch ein Stück weiter.

Des Führer Propaganda Minister Koeppels hat es geschafft seinem Herrn den Kopf Hildebrands zu servieren.

Von nun an kann man ohne Beweise und aufgrund eventueller Indizien eine Rufmordkampagne erfolgreich via Weltwoche lancieren. Dabei muss nicht mal eine grosse Auflage da sein der Zeitung.
Es reicht schon das Titelblatt und Zitate der Artikel in allen Medien vorzufinden.

Blocher hat einmal mehr das gemacht was er schon immer am besten konnte.

Die Schweiz schädigen.

In den ersten Jahren konnte er dies noch geschickt verbergen und den Eindruck erwecken er sei ein ehrlicher Mann der nur das Beste wolle.

Mittlerweile nach Dutzenden überführten Lügengeschichten glaubt dies wohl kaum noch jemand.

Einmal mehr wurde das Land polarisiert, gespalten und der Kommunikationsstil verroht zunehmends. Zuerst nur in der Politik, jetzt in den Medien, bald auch auf der Strasse.
Alles Blochers Werk.

Schlimm finde ich dabei, dass die Wahrheit immer noch von grundsätzlich zu wenig Menschen begriffen wird.

Liest man sich durch die Foren der verschiedenen Online Medien muss man entsetzt feststellen, dass noch viele, wenn auch eine Minderheit, da sind die immer noch auf Blocher reinfallen.

Die WW wird auch in den nächsten Ausgaben alles daran setzen, dass der Eindruck erhärtet wird, Hildebrand sei ein Verbrecher gewesen der Insider Handel betrieben hätte um Millionengewinne zu machen.
Ferner von der Wahrheit könnte es kaum sein, es spielt aber keine Rolle mehr.

Der Führer, Koeppels und Mörgele haben gewonnen, vorerst.
Beim letzteren erspare ich mir den freudschen Versprecher, der hat ja schon Couchepin erledigt.
Im Nachhinein wohl etwas vom Treffendsten das Couchepin jeh rausgelassen hat.

Sollte ich überhaupt noch jemals wieder Vertrauen in unser Rechtssystem und in die Gerechtigkeit haben, dann höchstens wenn die Hehler Lei, Blocher und die Verleumdner Engeler, Köppel und die WW hart bestraft werden.

Ansonsten, und ich fürchte es wird so sein, ist für mich die Sache erledigt und ich werde mich fortan schämen die gleiche Nationalität zu haben wie die obengenannten Schurken.
Kryptowährungen schnell und einfach über das Smartphone kaufen.
Kryptowährungen schnell und einfach über das Smartphone kaufen.
Publinews Spätestens seit dem Bitcoin-Boom im Jahr 2017, wo der Bitcoin-Kurst ein Rekordhoch nach dem nächsten sprengte, interessieren sich nicht nur Technikbegeisterte und Internetaktivisten für Kryptowährungen. mehr lesen  
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash ... mehr lesen  
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Konto auf Bahamas aufgegeben  Buenos Aires - Der argentinische Präsident Mauricio Macri will sein auf den Bahamas geparktes Geld nun in Staatsanleihen in der Heimat investieren. Er habe den Verwalter des Kontos angewiesen, die 1,2 Millionen US-Dollar aus der Karibik nach Argentinien zu überweisen. mehr lesen  
Senn war sechs Jahre lang Zurich-Chef.
Fassungslos und tief erschüttert  Zürich - Der ehemalige Zurich-Chef Martin Senn hat sich das Leben genommen. Er wurde 59 ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
EasyGov am Laptop
Startup News EasyGov.swiss vereinfacht die nötigen Behördengänge Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) baut den Online-Schalter für Unterneh-men EasyGov.swiss bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr aus. Mit ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
News
         
Covid-19 verändert.
Publinews Wenn man von Corona (oder auch von COVID-19) spricht, dann hört man immer wieder, dass sich die Dinge massgeblich verändert haben. Dies betrifft ... mehr lesen
Liquidität einfach sicherstellen.
Publinews Die Liquidität eines Unternehmens ist seine kurzfristige Zahlungsfähigkeit. Die Planung der flüssigen Mittel ist im ... mehr lesen
Ideales Mass an Fitness mit alternativem Gerät.
Publinews Wer möchte nicht gerne gleichzeitig stark sein und über genügend physische Ausdauer verfügen. Es gibt viele Methoden, zu diesem Ziel zu gelangen. ... mehr lesen
Online-Banken auf der Überholspur.
Publinews Vor Jahren hat man sich noch in der Bankfiliale mit seinem persönlicher Berater getroffen, um sodann über die neuesten Entwicklungen zu reden, die Entwicklung des ... mehr lesen
Bundeshaus
Publinews Die Schweizer Regierung unterstützt Blockchain-Start-ups beim Geschäftsaufbau, indem sie mit neuen Gesetzen die rechtlichen Hürden für ... mehr lesen
Konzentration auf rein pflanzliches Essen.
Publinews Für Gastronomiebetreiber in der Schweiz wird Nachhaltigkeit aus Imagegrün-den immer wichtiger. Doch was bedeutet der Nachhaltigkeitstrend für Gastro-nomen ... mehr lesen
Geduld und Zeit.
Publinews Einige Fragen werden gestellt, die wohl so alt wie die Börse selbst sind. Dazu gehört etwa die (fast schon traditionelle) Frage, die gerne von Anfängern ... mehr lesen
2,6 Prozent der Rendite lassen sich auf die Dividenden.
Publinews Wer sein Geld gewinnbringend veranlagen möchte, der muss sich heute gegen das klassische Sparbuch oder Tages- wie Festgeld entscheiden. Denn die ... mehr lesen
Geräte im Homeoffice
Publinews In einigen Betrieben wurde die Arbeit im Homeoffice bereits teilweise als Option bereitgestellt. Spätestens seit der Corona-Krise musste ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
TilliT Logo
25.09.2020
25.09.2020
25.09.2020
NEWAGE Logo
25.09.2020
careuokin Logo
25.09.2020
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 7°C 9°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Basel 7°C 10°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 5°C 7°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Bern 7°C 9°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 7°C 8°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Genf 8°C 11°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 11°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten