Air-France-Mitarbeiter
Flüge in Ebola-Regionen werden verweigert
publiziert: Mittwoch, 20. Aug 2014 / 07:14 Uhr
Die Mitarbeiter der Air France haben ihre Bedenken geäussert. (Symbolbild)
Die Mitarbeiter der Air France haben ihre Bedenken geäussert. (Symbolbild)

Paris - Die Besatzungen mehrerer Air-France-Flüge wollen nach Angaben der französischen Fluglinie nicht mehr in die von der Ebola-Epidemie betroffenen afrikanischen Länder fliegen. Dies betreffe Flüge nach Guinea, Sierra Leone und Nigeria, sagte ein Air-France-Sprecher.

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Den Besatzungen sei es freigestellt worden, ob sie die Regionen weiter anfliegen wollten. Bislang seien aber keine Flüge mit weniger Crew-Mitgliedern als üblich abgefertigt worden, sagte der Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Air France fliegt mehr Ziele in Westafrika an als andere grosse Fluglinien. British Airways und Emirates haben ihre Flüge in die betroffenen Gebiete bereits eingestellt.

Die Air-France-Gewerkschaft SNGAF hatte am Montag gefordert, Flüge in die von Ebola betroffenen Länder ebenfalls auszusetzen. An dem Ebola-Virus starben in Westafrika in diesem Jahr bereits 1229 Menschen.

(awe/sda)

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