Fliegen - globales Geschäft mit lokalen Regeln
publiziert: Donnerstag, 15. Mai 2008 / 16:44 Uhr

St. Gallen - Fluggesellschaften befördern jährlich weltweit 2,2 Billionen Passagiere. Die Spielregeln sind aber von Land zu Land, von Region zu Region äusserst unterschiedlich. Swiss-Chef Christoph Franz sähe gern Schritte zur Deregulierung.

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Christoph Franz am 38. St. Gallen Symposium.
Christoph Franz am 38. St. Gallen Symposium.
Der CEO der Swiss Air Lines schilderte am Donnerstag am 38. St. Gallen Symposium die regionalen Schwierigkeiten, mit denen Fluggesellschaften kämpfen.

Der Wettbewerb spiele zwar global, die Einschränkungen seien aber beim Flugverkehr regional so unterschiedlich wie kaum in einer andern Branche.

Sicherheits- und Lärmvorschriften, Nachtflugverbote, Umweltauflagen, Infrastrukturen, Flugrechte und staatliche Beteiligungen an Fluggesellschaften variierten von Land zu Land erheblich, betonte Franz. Ab Abu Dhabi zu fliegen, sei für eine Airline viel attraktiver als in Zürich zu starten.

40 Prozent der internationalen Touristen seien heute mit dem Flugzeug unterwegs. Aus Sicht der Kunden sei Fliegen ein globales Geschäft, sagte der Swiss-Chef. Aus Sicht der Fluggesellschaften herrsche noch immer ein regionaler Regulierungsdschungel.

(li/sda)

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