Geldpolitische Kooperation zwischen Europa und Asien
Finanzminister wollen Währungskooperation verstärken
publiziert: Sonntag, 14. Jan 2001 / 07:02 Uhr

Kobe - Um Krisen möglichst zu vermeiden, wollen die Finanzminister aus Europa und Asien die regionale wirtschaftliche und geldpolitische Kooperation verstärken.

Darauf einigten sie sich am Sonntag zum Abschluss des ASEM-Treffens der 15 EU- und 10 asiatischer Staaten in der japanischen Hafenstadt Kobe. Die Finanzminister drückten ihre Sorgen über die Abkühlung der US-Konjunktur und ihre möglichen Folgen aus.

Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Horst Köhler, sieht jedoch noch keinen Grund, sich mit «Weltuntergangsszenarien» zu befassen. Falls nötig hätten die USA «weiter Bewegungsfreiheit in der Geld- und Fiskalpolitik», sagte Köhler. Sowohl Europa als auch Japan «können und sollten mehr tun, um langfristiges Wachstum zu sichern und somit das Vertrauen der Investoren in die globale Wirtschaft zu stärken», sagte Köhler.

Die ASEM-Finanzminister forderten Japan zu verstärkten Strukturreformen im Finanzsystem und dem Unternehmenssektor auf, um die schwache Wirtschaft zügig zu einer sich selbst tragenden Erholung zu führen. Europa forderte IWF-Chef Köhler zu verstärkten Reformen im Bereich Arbeitsmarkt und Renten auf.

Die Finanzminister diskutierten ferner über ein geeignetes Wechselkursregime für Schwellenländer speziell in Asien, um Krisen zu vermeiden und für anhaltendes Wirtschaftswachstum zu sorgen. Eine Einigung auf ein solches Währungsregime trafen sie jedoch nicht, da ein einzelnes nicht für alle Länder geeignet sei.

(sda)

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    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
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    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
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