Financial Times stellt HSG gute Noten aus
publiziert: Dienstag, 13. Mai 2008 / 16:27 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 13. Mai 2008 / 17:11 Uhr

St. Gallen - Die Universität St.Gallen (HSG) ist von der Financial Times im Rahmen ihres Executive Education-Rankings weltweit auf Platz 33, in Europa auf Rang 14 eingestuft worden.

An der HSG zeigt man sich zufrieden mit dem Resultat.
An der HSG zeigt man sich zufrieden mit dem Resultat.
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Im deutschen Sprachraum ist die HSG nach wie vor die einzige Anbieterin, die sich diesem wichtigen internationalen Leistungsvergleich bei den Management-Weiterbildungsprogrammen für Führungskräfte zu stellen vermag, wie die HSG in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Financial Times veröffentlicht seit 1999 regelmässig so genannte Business School Rankings. Das vorliegende Executive Education Ranking bewertet Management-Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte und ist eines von fünf über das ganze Jahr verteilten Rankings der Financial Times (Global MBA, Executive Education, European Master's in Management, Executive MBA, European Business Schools). Ziel der Rankings ist es, die besten Programme und Business Schools vergleichend zu bewerten, welche «die globalen Manager des 21. Jahrhunderts» hervorbringen.

Spitzenplatz für Lausanne

Die Financial Times-Rankings sind sehr selektiv, aufgenommen werden nur führende, international ausgerichtete Business Schools. Im soeben veröffentlichten Ranking 2008 im Bereich Executive Education wird die Universität St. Gallen mit ihren Programmen auf Platz 33 eingestuft.

An der Spitze stehen Harvard Business School in den USA, IMD in Lausanne und Duke University in den USA. Unter den europäischen Anbietern nimmt die HSG Rang 14 ein. Hier haben IMD in Lausanne, IESE Business School in Barcelona und Madrid sowie HEC in Paris die Nase vorn.

Bei Aufschlüsselung des Gesamtergebnisses in die beiden Teil-Rankings nach firmeninternen (Custom Programs) und firmenübergreifenden Programmen (Open Programs) belegt St. Gallen in Europa Platz 20 beziehungsweise Platz 11. Für die Rankings wurden 16 verschieden gewichtete Beurteilungskriterien verwendet, welche über eine Befragung der Teilnehmer (80% Gewichtung) und der Business Schools (20% Gewichtung) erhoben wurden.

Ein Gradmesser neben anderen

Thomas Dyllick, als Prorektor verantwortlich für die Qualitätsentwicklung an der HSG, zeigt sich mit den Ranking-Resultaten zufrieden. Er hält fest, dass die Financial Times-Rankings einen Gradmesser neben anderen für die Bewertung der Qualität und Leistungen der Universität St. Gallen darstellten.

Der Bildungsauftrag der HSG, ihre Einbettung in den schweizerischen und deutschsprachigen Kulturraum, aber auch ihre eigenen Ziele und Strategien deckten sich nur teilweise mit der reinen Markt- und Business School-Logik wie sie etwa an angelsächsischen Instituten gepflegt werde.

Für die Universität St. Gallen sind das vergangene Woche erschienene CHE-Ranking (Centrum für Hochschulentwicklung, Deutschland) mit Schwerpunkt universitäre Erstausbildung und die Rankings der Financial Times mit Schwerpunkt Weiterbildung von besonderer Bedeutung.

(ht/pd)

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