Fed-Chef Bernanke warnt vor Risiken für US-Wirtschaft
publiziert: Donnerstag, 7. Jun 2012 / 20:35 Uhr
Bernanke betonte am Donnerstag explizit die Handlungsbereitschaft der Fed.
Bernanke betonte am Donnerstag explizit die Handlungsbereitschaft der Fed.

Washington - US-Notenbankchef Ben Bernanke hat vor den Gefahren der europäischen Schuldenkrise für die US-Wirtschaft gewarnt. In einer Rede vor dem amerikanischen Kongress betonte Bernanke am Donnerstag die Handlungsbereitschaft der Fed.

Individuelle Vermögensverwaltung - Unabhängig, Transparent, Zuverlässig
6 Meldungen im Zusammenhang
Bernanke nannte jedoch keine Details zu möglichen Massnahmen. Die Situation in Europa stelle ein «signifikantes» Risiko für das US-Finanzsystem und die dortige Wirtschaft dar, sagte der Top-Notenbanker. Die Entwicklung müsse genau beobachtet werden.

Bernanke deutete vor dem Kongress die Möglichkeit weiterer Konjunkturstützen nur vage an und enttäuschte damit die Märkte. Die Notenbank stehe bereit, die US-Wirtschaft bei einer Verschärfung der von der Finanzseite ausgehenden Krisensymptome zu schützen, sagte er.

Dennoch liess Bernanke nicht durchblicken, ob er bereits jetzt ein Umschalten auf einen schärferen geldpolitischen Krisenmodus für nötig hält.

Seine Stellvertreterin Janet Yellen hatte zuvor für neue Konjunkturstützen plädiert und damit Hoffnungen auf eine geldpolitische Lockerung noch im Juni geweckt. Insbesondere der US-Exportsektor schlage sich ungeachtet der Euro-Krise wacker, betonte Bernanke.

US-Wirtschaft soll «moderat» wachsen

Die US-Wirtschaft sieht der Notenbankchef auch in den kommenden Quartalen auf einem «moderaten» Wachstumspfad. Er hob dabei vor allem anhaltende Zuwächse bei den Ausgaben der US-Haushalte hervor.

Es gebe aber weiterhin Hindernisse auf dem Weg der Erholung. Dazu zähle trotz jüngster ermutigender Anzeichen für einen Aufwärtstrend der Häusermarkt. Hinzu komme die Krise in Europa, die sich belastend auf US-Exporte und die Zuversicht bei Konsumenten sowie Geschäftsleuten ausgewirkt habe.

Auf Fragen, was die USA tun könnten, um ein Übergreifen der Euro-Krise zu verhindern, empfahl Bernanke dem Kongress, die eigene Wirtschaft zu stärken und damit widerstandsfähiger zu machen.

Bernanke warnte in diesem Zusammenhang auch vor den Folgen drohender drastischer Sparmassnahmen im US-Haushalt. Diese werden im kommenden Jahr automatisch beginnen, wenn sich der Kongress vorher nicht noch dagegen entscheidet oder sich auf gezielte finanzielle Einschnitte einigt.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese wirtschaft.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Die US-Wirtschaft ist nach Einschätzung der Notenbank weiter leicht gewachsen. Die Aktivität habe im Juli ... mehr lesen
Fed-Chef Ben Bernanke wird am Freitag bei der mit Spannung erwarteten Notenbankerkonferenz in Jackson Hole in den Rocky Mountains eine Rede halten.
Fed-Chef Ben Bernanke.
Washington - Trotz der Wirtschaftsflaute verzichtet die US-Notenbank Fed vorerst auf eine neue Konjunkturspritze. Dies teilte ... mehr lesen
Basel - Das Wirtschaftsinformationsinstitut Bakbasel rechnet im Falle eines Auseinanderbrechens der Eurozone für die Schweiz mit einer schweren ... mehr lesen
Unsere Wirtschaft hängt stark vom Euro ab.
Washington - Die US-Notenbank Fed setzt weiter auf historisch niedrige Zinssätze, sieht die Wirtschaft des Landes aber auf moderatem Wachstumskurs. Am ausserordentlich tiefen Zinsniveau will sie bis mindestens Ende 2014 festhalten. mehr lesen 
Die Notenbank in Washington.
Washington - Die US-Notenbank hat am Dienstag einem neuen ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Washington - Angesichts der einsetzenden Erholung am Arbeitsmarkt greift die US-Notenbank vorerst nicht zu weiteren Milliardenspritzen für die Wirtschaft. Die Federal Reserve (Fed) teilte am Dienstag in Washington mit, dass sie kein neues Ankaufprogramm auflegt. mehr lesen 
Der weise Rat, den man sich erstmal anhören muss.
Zitat: "Auf Fragen, was die USA tun könnten, um ein Übergreifen der Euro-Krise zu verhindern, empfahl Bernanke dem Kongress, die eigene Wirtschaft zu stärken und damit widerstandsfähiger zu machen."

Na, DAS ist mal ein weiser Rat! Den hätte ich auch geben können. Die FED verblüfft immer wieder. Da macht sie einen auf Panik und warnt dabei vor Panikmache. Naja, die FED ist ja das letzte Institut, das sich Sorgen machen müsste. Ausser Gewinn kann sie ja nichts machen.
Finanzdienstleistungen und Vermögensberatung
Individuelle Vermögensverwaltung - Unabhängig, Transparent, Zuverlässig
Die britische Grossbank RBS konnte ihren Gewinn im dritten Quartal verbessern.
Die britische Grossbank RBS konnte ihren ...
Banken  London - Auch die britische Grossbank RBS stellt sich auf eine Strafe im Devisenskandal ein. Wie die Royal Bank of Scotland (RBS) am Freitag mitteilte, wurden dafür 400 Millionen Pfund (rund 610 Mio. Franken) zurückgelegt. 
Rückstellungen  Zürich - Die Grossbank Credit Suisse hat im dritten Quartal weniger Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten vorgenommen als ...
Der Quartalsbericht der CS liegt offen.
CS-Banker verschwindet mit Millionen New York - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat einem Hedgefonds-Manager laut einem Zeitungsbericht durch eine ... 1
Hohe Geldsumme wurde falsch überwiesen - nun ist der Banker und das Geld verschwunden.
Credit Suisse dank Investmentbank mit unerwartet hohem Gewinn Zürich - Die Credit Suisse hat im dritten Quartal einen ...
EU-Kommission bestraft UBS und Credit Suisse Brüssel - Millionenbusse der EU für die vier Grossbanken JPMorgan, Royal Bank ...
Eric Sarasin tretet während den laufenden Untersuchungen zurück.
Banken  Basel - Eric Sarasin, der Vize-Chef der ...  
Titel Forum Teaser
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
MAKE UP BAR GENEVE Logo
28.10.2014
SIGEF
Social Innovation and Global Ethics Forum Logo
28.10.2014
27.10.2014
KANZLEI + Logo
27.10.2014
Le TIGRE Logo
27.10.2014
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 8°C 12°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 4°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 4°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 3°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 6°C 14°C nebelig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 5°C 16°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 7°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten