Fast Normalbetrieb am Flughafen Zürich
publiziert: Donnerstag, 22. Apr 2010 / 10:19 Uhr / aktualisiert: Freitag, 23. Apr 2010 / 00:13 Uhr

Zürich - Am Himmel über Europa herrscht fast wieder Normalbetrieb. Nach rund einer Woche Chaos verlief der Flugbetrieb wieder in geordneten Bahnen. Der Vulkan in Island hat sich beruhigt.

In Zürich hat sich die Lage weiter normalisiert. (Archivbild)
In Zürich hat sich die Lage weiter normalisiert. (Archivbild)
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Nur ganz begrenzt könne es in Folge der Vulkan-Aschewolke aus Island noch zu Verzögerungen kommen, etwa im Süden Finnlands und Norwegens sowie in Schottland und Schweden, teilte die Luftfahrtbehörde Eurocontrol in Brüssel mit.

Eurocontrol ging davon aus, dass zwischen 28'000 und 29'000 Flüge abgewickelt werden können - so viele wie an einem ganz gewöhnlichen Tag. Am Mittwoch waren knapp 80 Prozent der üblichen Verbindungen angeboten worden.

Nur 40 Flüge in Zürich annulliert

Dasselbe galt für die Fluggesellschaft Swiss, bei der schon fast wieder Normalbetrieb eingekehrt war, wie Sprecher Jean-Claude Donzel auf Anfrage sagte. Von den geplanten 427 Flügen wurde - zumindest zunächst - keiner annulliert.

Kritisch seien einzig noch die Destinationen Schweden, Dänemark und Polen, sagte Donzel. Obwohl die Flughäfen und Flugräume offen seien, müsse doch noch kurzfristig mit Flugausfällen gerechnet werden.

An den Flughäfen Zürich und Genf normalisierte sich die Lage ebenfalls weiter. Bis 16 Uhr wurden am Flughafen Zürich 40 Flüge annulliert, wie es auf Anfrage hiess. Das sind bedeutend weniger als die 196 vom Mittwoch.

«Ferien» für alle Betroffenen beendet

Am Donnerstag kehrten zudem laut Angaben der Reiseanbieter Kuoni, Hotelplan Suisse und TUI Suisse die letzten gestrandeten Feriengäste in die Schweiz zurück. Insgesamt konnten rund 4100 Touristen wegen der Flugsperre ihre Rückreise nicht wie gewohnt antreten.

Der isländische Vulkan unterhalb des des Eyjafjalla-Gletschers, der mit seiner Aktivität das Chaos ausgelöst hatte, beruhigte sich derweil weiter: Die Aschewolke schrumpfte deutlich. Sie erreichte nach Angaben von Meteorologen noch eine Höhe von bis zu drei Kilometern über dem Vulkan, nachdem sie in den Tagen zuvor bis zu etwa neun Kilometer hoch gewachsen war.

(bert/sda)

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