Japans Börse schliesst im Minus
Europas Schuldenkrise verunsichert Asien-Börsen
publiziert: Donnerstag, 24. Nov 2011 / 09:03 Uhr
Die Börsen in Japan ist einmal mehr verunsichert.
Die Börsen in Japan ist einmal mehr verunsichert.

Tokio - Europas Schuldenkrise hat am Donnerstag einmal mehr die Börsen in Japan verunsichert. Der Leitindex Nikkei fiel deshalb auf den niedrigsten Stand seit zweieinhalb Jahren.

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Die geringe Nachfrage bei einer Anleihe-Emission in Deutschland schürte Sorgen, Deutschland könne seinen Status als Fels in der Brandung verlieren und die Euro-Krise damit eine völlig neue Qualität erreichen. Auch die europäischen und US-Börsen hatten angesichts dieser Furcht zuvor Verluste verzeichnet.

Deutlich robuster zeigten sich die Märkte in Taiwan und Südkorea. Dank zahlreicher Schnäppchenjäger ging es dort bergauf. Bei den Einzelwerten stach der Handyhersteller HTC negativ hervor. Der taiwanesische Konzern überraschte mit einer Umsatzwarnung. Anleger reagierten mit einer Verkaufswelle, das Papier gab fast sieben Prozent nach.

Nikkei verliert 1,8 Prozent

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor 1,8 Prozent auf 8165 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index fiel 1,6 Prozent auf 706 Zähler. Damit holten die japanischen Börsen die Verluste nach einem Feiertag am Mittwoch nach. Auch der australische Markt gab nach. Im Plus lagen hingegen die Börsen in Taiwan, Südkorea, Singapur. Die chinesischen Marktplätze in Shanghai und Hongkong stagnierten.

Ein Analyst fasste die Ängste zusammen: «Die Welt versinkt im Chaos und jeder grosse Finanzplatz schaut und reagiert stärker auf die makroökonomischen Bedenken in Europa als seine eigenen Daten und seine eigene Wirtschaft.» Hinzu kamen enttäuschende Konjunkturdaten aus China.

Euro erholt sich leicht

Der Euro erholte sich zwar im asiatischen Handel etwas. Die europäische Gemeinschaftswährung pendelte aber immer noch um ein Sieben-Wochen-Tief bei 1,3356 Dollar nach 1,3343 Dollar im späten Handel in New York. Die Währung steht Händlern zufolge immer noch unter Druck. Zur japanischen Währung wurde ein Euro mit 103,03 Yen gehandelt, der Dollar mit 77,14 Yen.

(joge/sda)

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Märkte  Hongkong/Shanghai - Mit dem gemeinsamen Handel an den Börsen Hongkong und Shanghai formt China den drittgrössten Aktienmarkt der Welt. Die Kooperation beginne am 17. November, teilten die Regulierungsbehörden am Montag mit.  
Geldpolitik  Tokio - Japans Zentralbank hat überraschend die geldpolitischen Zügel weiter gelockert. An der Börse in Tokio schoss der Nikkei-Index für 225 führende Werte in einer ersten Reaktion um mehr als fünf Prozent nach oben. Zugleich zog der Dollar zum Yen auf den höchsten Stand seit sechs Jahren an.  
Schwächerer Nikkei-Index  Tokio - Die Angst vor Ebola und Schwächen der Industrie in den USA, Deutschland und China haben am Donnerstag die Börsen in Asien ins Minus getrieben. Am Markt in Tokio kamen Gewinnmitnahmen bei Exportwerten hinzu, die zuletzt vom schwachen Yen profitiert hatten.  
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