Europäische Zentralbank diskutiert Euro-Rettung an Zinssitzung
publiziert: Donnerstag, 2. Aug 2012 / 10:34 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 2. Aug 2012 / 16:33 Uhr
Die Europäischen Zentralbank will alles dafür tun, dass der Euro erhalten bleibt.
Die Europäischen Zentralbank will alles dafür tun, dass der Euro erhalten bleibt.

Frankfurt - Inmitten der eskalierenden Euro-Krise ist der Rat der Europäischen Zentralbank am Donnerstagmorgen zu seiner mit Spannung erwarteten Zinssitzung zusammengekommen. EZB-Chef Mario Draghi hat höchste Erwartungen an die Konferenz geweckt.

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Er kündigte an, im Rahmen seines Mandats «alles Erforderliche» tun zu wollen, um den Euro zu retten. Marktteilnehmer setzen nun darauf, dass die EZB ihr Programm zum Ankauf von gehandelten Staatsanleihen reaktiviert und damit die unter hohen Zinslasten am Kapitalmarkt ächzenden Schuldenstaaten Spanien und Italien entlastet.

Draghi könnte nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» eine Doppelstrategie zur Bekämpfung der Schuldenkrise vorstellen. Laut der Zeitung sähe die Strategie eine konzertierte Aktion der EZB und des künftigen Euro-Rettungsschirms ESM vor.

Beide Institutionen sollen demnach den Kauf von Staatsanleihen etwa aus Spanien oder Italien koordinieren, um die Zinslast der Länder zu senken. Der ESM würde den Regierungen in kleinerem Umfang direkt Anleihen abkaufen, während die Notenbank zugleich Papiere erwirbt, die bereits auf dem Markt gehandelt werden.

Medienkonferenz mit Spannung erwartet

Aufschluss über die Pläne erhoffen sich Experten, wenn Draghi in Frankfurt um 14.30 Uhr vor die Medien tritt. An der Zinsfront dürften die Hüter des Euro ihr Pulver zunächst trocken halten und den erst im Juli auf 0,75 Prozent gesenkten Leitzins vorerst nicht antasten.

Der noch nicht einsatzfähige dauerhafte Euro-Rettungsfonds ESM soll nach den Worten des finnischen Ministerpräsidenten Jyrki Katainen künftig Staatsanleihen direkt von Krisenländern wie Italien kaufen. Im Gegenzug sollen die Staaten Sicherheiten hinterlegen, sagte Katainen der italienischen Tageszeitung «La Stampa».

«Wir werden im September Details zu dem zu beschliessenden Mechanismus sehen», sagte der Ministerpräsident. «Wir könnten ein System von Staatsanleihenkäufen am Primärmarkt haben, das durch echte Garantien abgesichert ist - etwa Staatseigentum.» Das Kaufprogramm könne über zwei Jahre laufen.

(laz/sda)

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Immer schön feste drauf!
Irgend jemanden trifft das Schaf ja immer, meistens sogar alle. Kommt ja nicht so drauf an! Das Schaf weiss so wie so alles besser!
Differenzierte Kritik nennt man das wohl in Henau.
Originaler Schafton: "Ich nenne es Verbrechen gegen den Frieden und Verbrechen gegen die Menschlichkeit."
Aber andere mit Zigarrettenqualm verpesten, das ist wohl kein Verbrechen am Nächsten, oder Schälfi?
Ich sage es ja schon lange, die Logik eines Schafes ist mit nichts zu ergründen.
Ganz nach Programm
Das Theater wird abgespult wie vorgesehen.

Es wird gegen jeden gesunden Verstand alles unternommen, um die Mitgliedsstaaten zu ruinieren.

Die bereits platzierten Marionetten werden versuchen, dafür zu sorgen, dass die ruinierten Staaten derart in ein Geflecht von Verpflichtungen verstrickt werden, dass nur noch eine Plutokratie resultieren kann.
Währenddessen wird mit Hochdruck auf die Abschaffung des Bargelds hingearbeitet.

Das ist wohl das, was unsere Sozis unter "Abschaffung des Kapitalismus" verstehen.
Ich nenne es Verbrechen gegen den Frieden und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Monti ist ehrlich; Es wird Krieg geben!
Die Inflationsrate in der EU ist höher als die Zinsrate.

Ausgenommen von dieser tiefen Zinsrate sind gewisse Länder.

Den kleinen frisst die Inflation das ganze Ersparte weg.

Man kann das Geld genausogut unter Matratze verstecken, dann verdienen die Banken weniger.

Einzahlungen mache ich ganz bewusst am Postschalter und nicht über die Banken und nicht über das Netz.

Es werden selten Menschen überfallen. Wem dient die Angstmacherei?

Ich will nicht mitschuldig sein wenn es dann kein Bargeld mehr gibt..........
aber nei au!
Schon wieder: "Europäischen(!!!) Zentralbank diskutiert Euro-Rettung an Zinssitzung"

Die Redaktion von 'news.ch' scheint einen Fehlerteufel im Haus zu haben ...
Parlament in Rom.
Parlament in Rom.
Regierung Renzi verabschiedet Massnahmenpaket  Rom - Der italienische Ministerrat hat ein umfangreiches Paket mit Massnahmen zur Steuersenkung verabschiedet. Vorgesehen ist eine Senkung der Einkommenssteuer für Italiener mit einem Jahreseinkommen unter 26'000 Euro, wie Premier Matteo Renzi mitteilte. 
EU-Parlament billigt Kompromiss  Strassburg - Die Steuerzahler in der Europäischen Union sollen künftig nicht mehr für die Rettung maroder Banken in die Tasche greifen müssen. Darauf zielen einheitliche Regeln zur Abwicklung von Krisenbanken ab, die das EU-Parlament in abschliessender Lesung verabschiedet hat.  
Laut EU-Parlamentschef Martin Schulz wurde ein fairer Kompromiss erreicht.(Archivbild)
Durchbruch im Streit über Abwicklung maroder Banken Brüssel - Durchbruch im jahrelangen Streit über die Abwicklung maroder Banken in Europa: Unterhändler von EU-Parlament, ...
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