Schweizer Exporte stargnieren
Euro-Krise lässt Schweizer Exporte stagnieren
publiziert: Donnerstag, 19. Jul 2012 / 08:27 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Jul 2012 / 09:21 Uhr
Insgesamt beliefen sich die Exporte auf kaum veränderte 100 Mrd. Franken, die Importe auf 88,4 Mrd. Franken.
Insgesamt beliefen sich die Exporte auf kaum veränderte 100 Mrd. Franken, die Importe auf 88,4 Mrd. Franken.

Bern - Die Krise im Euro-Raum hat den Schweizer Aussenhandel in der ersten Jahreshälfte stagnieren lassen. Die Einbussen in Europa konnten dank Mehrausfuhren nach Asien, Amerika und Afrika praktisch kompensiert werden.

Unternehmertum auf den Punkt gebracht
7 Meldungen im Zusammenhang
Die Exporte in die Euro-Zone schrumpften von Januar bis Juni im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,1 Prozent, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag bilanzierte. Während die Ausfuhren zum wichtigsten Handelspartner Deutschland stagnierten, gingen sie insbesondere in die südeuropäischen Krisenländer zurück.

Dagegen nahmen die Exporte nach Asien (+1,7 Prozent), Nordamerika (+10,4 Prozent), Lateinamerika (+9,1 Prozent), Afrika (+4,2 Prozent) und Ozeanien (+4,1 Prozent) allesamt zu.

Insgesamt lagen die Schweizer Ausfuhren mit 100,05 Mrd. Fr. um 0,2 Prozent nur leicht unter dem Vorjahreswert. Nicht daraus ablesen lässt sich allerdings die Entwicklung der Margen der Schweizer Exporteure, die unter der anhaltenden Frankenstärke leiden.

Krisenresistente Uhrenindustrie

Sieben von zehn Exportbranchen standen im Minus. Am stärksten fielen die Ausfuhren der Papier- und Grafischen Industrie (-19,5 Prozent). Im Gegensatz dazu steht die Uhrenindustrie mit einem weiteren starken Plus von 16,4 Prozent. Es ist für die Uhrenindustrie das fünfte Halbjahr in Folge mit einem zweistelligen Exportplus.

Die sich eintrübende Weltkonjunktur liess aber auch die Schweizer Wirtschaft vorsichtiger werden. So nahmen die Importe von Investitionsgütern und Halbfabrikaten deutlich ab. Insgesamt schrumpften die Importe um 0,3 Prozent auf 88,4 Mrd. Franken.

Im Juni belebte sich der Aussenhandel wieder etwas: Die Schweizer Exporte expandierten um 7,6 Prozent auf fast 16,9 Mrd. Franken. Selbst in die Euro-Zone gab es wieder ein Plus von 5,5 Prozent. Die Importe nahmen um 3,7 Prozent auf 14,6 Mrd. Fr. zu.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Schweizer Exportbranche hat einen vielversprechenden Start ins neue Jahr hingelegt: Die Ausfuhren im Januar stiegen im ... mehr lesen
Die Schweizer Exportbranche hat einen vielversprechenden Start ins neue Jahr hingelegt. (Symbolbild)
Bern - Überraschende Dynamik im Schweizer Aussenhandel: Die Exporte sind im August um 12 Prozent gestiegen. Dazu ... mehr lesen
Der Schmuckhandel in der Schweiz hat deutlich zugelegt.
Bern - Der Schweizer Aussenhandel kommt weiterhin kaum vom Fleck. Im Juli stiegen die Exporte arbeitstagsbereinigt um 0,3 ... mehr lesen
Die Exporte stiegen im Juli um 0,3 Prozent.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Einige Werke sind zu weniger als 50 Prozent ausgelastet.
Paris - Die sinkende Nachfrage nach Autos im krisengeplagten Südeuropa macht ... mehr lesen
New York - Überschattet von der Euro-Krise und dem bevorstehenden EU-Gipfel haben die US-Börsen am Montag Verluste ... mehr lesen
Anleger sorgten sich um die Gewinne der US-Unternehmen, sollte es nicht gelingen, die Euro-Krise einzudämmen.
getAbstract präsentiert via Internet Zusammenfassungen herausragender Wirtschaftsbücher
Unternehmertum auf den Punkt gebracht
Haushalte mit niedrigen Einkommen wollen Zuschüsse für schnelles Internet.
Haushalte mit niedrigen Einkommen wollen ...
Breitbandanschluss ist entscheidend für die Jobsuche  Washington - Haushalte mit niedrigem Einkommen in den USA sollen nach Ansicht der Telekommunikations-Aufsichtsbehörde FCC Zuschüsse für schnelles Internet bekommen. FCC-Chef Tom Wheeler erklärte zur Begründung, ein Breitbandanschluss sei entscheidend bei der Jobsuche. 
Barack Obama bemüht sich um die Golfstaaten.
Golfstaaten stärker in die Pflicht nehmen Washington - US-Präsident Barack Obama will die Golfstaaten in der Sicherheitspolitik stärker in die Pflicht nehmen. Die ...
Erste BIP-Rückgang seit 13 Quartalen  Bern - Die Schweizer Wirtschaftsleistung ist im ersten Quartal 2015 als Folge der starken Frankenaufwertung um 0,2 Prozent gesunken. Es ist dies ...  
Die Schweizer Wirtschaftsleistung ist wegen des starken Frankens um 0,2 Prozent gesunken.
Die Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank habe die Kreditwürdigkeit des Staates nicht beeinträchtigt, so Standard & Poor's.
Standard & Poor's sieht Schweiz als erstklassige Schuldnerin London - Standard & Poor's hat das Kreditrating für die Schweiz mit «AAA/A-1+» und Ausblick «stabil» bestätigt. ...
SNB-Vizepräsident verteidigt Einführung von Negativzinsen Genf - Die Schweizerische Nationalbank verteidigt erneut die ...
Titel Forum Teaser
Der Abflug wurde schon mehrmals verschoben.
Green Investment «Solar Impulse» sitzt in China fest Nanjing - Schlechtes Wetter hält das Schweizer ...
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
gastro-sear.ch Logo
27.05.2015
SWISS MONARCHY Logo
27.05.2015
ÖKO SCHWEIZ Logo
27.05.2015
27.05.2015
TELUGU NRI FORUM Logo
26.05.2015
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 10°C 17°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 8°C 19°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 11°C 20°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 11°C 23°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 11°C 23°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 10°C 24°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 13°C 22°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten