Mindestkurs für SNB-Präsident Jordan alternativlos
Es gibt keine Alternative zum Mindestkurs
publiziert: Sonntag, 1. Jul 2012 / 10:10 Uhr
Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB)
Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB)

Bern - Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), sieht «auf absehbare Zeit keine Alternative zum Mindestkurs». Mögliche Nebenwirkungen der heutigen Geldpolitik wie eine Inflation sind für Jordan in den nächsten Jahren kein Problem.

3 Meldungen im Zusammenhang
«Momentan haben wir trotz der sehr starken Ausweitung der Geldmenge tiefere Preise als vor einem Jahr», sagte Thomas Jordan in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Die Teuerung sei in der Schweiz in den nächsten Jahren kein Problem. «Im Gegenteil: Wir müssen den Mindestkurs durchsetzen, um eine deflationäre Entwicklung zu verhindern.»

Solange die Durchsetzung des Mindestkurses die richtige Geldpolitik sei, werde die SNB diese mit aller Konsequenz durchsetzen, betonte Jordan erneut. Auch die Risiken, die sich mit der Ausweitung der Geldmenge etwa auf die Bilanz der SNB ergäben, gelte es zu akzeptieren, sagte Jordan. Diese Risiken könne die SNB tragen.

Jordan äusserte sich auch zum Bericht der Nationalbank zur Finanzmarktstabilität. Darin hatte die SNB besonders die Credit Suisse zu einem rascheren Aufbau von hartem Eigenkapital aufgefordert. Der Aktienkurs der Bank brach daraufhin um 10,5 Prozent ein.

Der SNB-Präsident dazu: «Die Börse hat überreagiert. Alle Informationen im Finanzstabilitätsbericht waren bereits öffentlich bekannt.» Ausserdem seien die Botschaften sehr ausgewogen gewesen und nur an das sich verschlechternde Umfeld angepasst worden. Die Nationalbank habe den Auftrag, zur Stabilität des Finanzplatzes beizutragen und müsse solche Empfehlungen abgeben können.

Der neue Job seines Vorgängers Philipp Hildebrand beim weltgrössten Vermögensverwalters Blackrock sei aus Sicht der SNB kein Problem. Hildebrand habe keinerlei Zugang zu privilegierten Informationen mehr. Ausserdem sei er weiterhin ans Amtsgeheimnis gebunden.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Parteien und der Bundesrat haben der Schweizerischen Nationalbank den Rücken gestärkt. In einer dringlichen Debatte ... mehr lesen 2
Christoph Blocher und Susanne Leutenegger Oberholzer im Parlament.
Ex-UBS-Chef Oswald Grübel
Zürich - Nach Ansicht des ehemaligen UBS-Chefs Oswald Grübel muss die ... mehr lesen 9
Bern - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält auch unter erschwerten Bedingungen am Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken ... mehr lesen
Die Nationalbank will unter allen Umständen den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufrechterhalten.
Finanzdienstleistungen, Private Equity und Vermögensberatung
Individuelle Vermögensverwaltung - Unabhängig, Transparent, Zuverlässig
1,2 Millionen US-Dollar wurden nach Argentinien überwiesen.
1,2 Millionen US-Dollar wurden nach Argentinien ...
Konto auf Bahamas aufgegeben  Buenos Aires - Der argentinische Präsident Mauricio Macri will sein auf den Bahamas geparktes Geld nun in Staatsanleihen in der Heimat investieren. Er habe den Verwalter des Kontos angewiesen, die 1,2 Millionen US-Dollar aus der Karibik nach Argentinien zu überweisen. 
Massenproteste in Argentinien Buenos Aires - Hunderttausende Menschen sind in Argentinien gegen Entlassungen und Inflation ...
Argentinien kehrt nach 15 Jahren an die Finanzmärkte zurück Buenos Aires - Argentinien hat nach einer Staatspleite und ...
Argentinien bereitet Comeback an den Finanzmärkten vor New York - Nach dem Ende der Blockade wegen des Rechtsstreits mit ...
Fassungslos und tief erschüttert  Zürich - Der ehemalige Zurich-Chef Martin Senn hat sich das Leben genommen. Er wurde 59 Jahre alt. Für den Konzern ist es bereits der zweite Suizid eines hochrangigen Managers innert drei Jahren. 2013 hatte sich der damalige Finanzchef Pierre Wauthier das Leben genommen.  
Geldpolitische Straffung  Washington - US-Notenbankchefin Janet Yellen hat die Märkte auf eine baldige Zinserhöhung vorbereitet. ...  
Janet Yellen hat die Märkte auf die Zinserhöhung vorbereitet.
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3942
    "Flüchtlingskrise" Lösen kann man das Problem nur in den Ländern aus denen die Leute ... Fr, 27.05.16 09:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3942
    Der... Grund für die Misere liegt ganz woanders und ist im Prinzip sehr ... Di, 24.05.16 11:04
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3942
    Über... viele Jahre Schwarzarbeit ausüben, ist nur dann erlaubt, wenn sie aus ... So, 22.05.16 12:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1764
    Wer glaubt denn noch unserer Notenbank? Einen Monat bevor sie den Frankenkurs gegenüber ... Do, 12.05.16 16:43
  • jorian aus Dulliken 1752
    Solch ein Blödsinn! Der wahre Grund, dass man die grossen Noten abschaffen will, ist der, ... Mi, 11.05.16 17:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1764
    Na und? Hier wird beschrieben, wie eine Solaranlage sich selbst zurückregelt, ... Mi, 04.05.16 00:04
  • OldFred aus Thalwil 5
    Schweizer Pionierwerk Meine lieben "Ingenieur-Kollegen" von unserer innovativen "Hochschule", ... Di, 03.05.16 21:24
  • Kassandra aus Frauenfeld 1764
    Offenbar verstehen die USA nichts vom Verhandeln, dafür mehr vom Erpressen. Die Schweiz zahlt Milliarden ... Mo, 02.05.16 10:27
86 Prozent des Stroms aus Energieträgern wurden in der Schweiz produziert.
Green Investment Hälfte des Stroms stammt aus Wasserkraft Bern - Der Strom aus Schweizer Steckdosen stammte ...
Das Crowdfunding hat um 73 Prozent zugelegt.
Startup News Crowdfunding in der Schweiz markant gewachsen Luzern - Auf tiefem Niveau ist der Markt für Schwarmfinanzierung (sog. Crowdfunding) in der Schweiz erneut stark gewachsen. Diese Art der Geldbeschaffung ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
Wettbewerb
   
Die Alp Grosser Mittelberg im Justistal.
Viel Glück  Die Alpsaison steht vor der Tür. Damit Wanderfreunde den Weg zu den schönsten Alpbeizli finden, haben wir ein Gewinnspiel parat.
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zur Premiere von «The First Avenger: Civil War» verlosen wir zwei Fan-Pakete mit jeweils zwei Kinoeintritten.
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
JUL
30.05.2016
27.05.2016
textilschweiz textilesuisse tessilesvizzera Logo
27.05.2016
Der Unterflur-Container Logo
26.05.2016
Der Bioabfallcontainer Logo
26.05.2016
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 12°C 18°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen bewölkt, etwas Regen
Basel 13°C 17°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Regen
St. Gallen 11°C 17°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen bewölkt, etwas Regen
Bern 12°C 15°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen bewölkt, etwas Regen
Luzern 13°C 17°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen bewölkt, etwas Regen
Genf 11°C 15°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt bewölkt, etwas Regen
Lugano 14°C 20°C Gewitter möglichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Gewitter möglich gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten