Ertragslage des Gastgewerbes schlecht
publiziert: Mittwoch, 16. Apr 2008 / 13:41 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Apr 2008 / 09:17 Uhr

Zürich - Das Schweizer Gastgewerbe hat im vergangenen Jahr von der guten Wirtschaftslage profitiert. Schweizerinnen und Schweizer gaben 2007 für Essen und Trinken ausser Haus 19 Mrd. Fr. aus. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

«Durchschnittlich wird im Gastgewerbe ein Verlust von 5,6 Prozent vom Umsatz erwirtschaftet», gab Gastrosuisse bekannt.
«Durchschnittlich wird im Gastgewerbe ein Verlust von 5,6 Prozent vom Umsatz erwirtschaftet», gab Gastrosuisse bekannt.
Zugelegt haben die traditionelle Gastronomie und die Schnellverpflegung, wie Gastrosuisse bekanntgab. Damit habe die traditionelle Gastronomie ihre Talfahrt 2007 stoppen können, teilte der Verband in Zürich mit.

Bei den meistbestellten Gerichten würden Beilagen wie Kartoffeln, Pommes Frites, Reis und Gemüse an Bedeutung gewinnen. Rückläufig auf dem Speisezettel seien indessen Fleischgericht und auch Salate.

Trotz dem Umsatzwachstum ist die Ertragslage im Schweizer Gastgewerbe schlecht. «Durchschnittlich wird im Gastgewerbe ein Verlust von 5,6 Prozent vom Umsatz erwirtschaftet», gab Gastrosuisse weiter bekannt.

64 Prozent der Betrieb nicht rentabel

Bei Restaurants betrug im Jahr 2006 der Verlust volle 8 Prozent des Umsatzes, wie der Wirtschafts- und Rechtsleiter von Gastrosuisse, Hannes Jaisli, vor den Medien in Zürich sagte. Die Beherbergungsbetriebe würden ein Defizit von 2,8 Prozent einfahren. Neuere Zahlen lägen noch nicht vor.

«Werden sowohl Unternehmerlohn als auch Eigenkapitalverzinsung berücksichtigt, so schreiben 64 Prozent der Betriebe rote Zahlen», sagte Jaisli. Auch wenn auf Unternehmerlohn und Eigenkapitalverzinsung verzichtet würde, so würden immer noch 12,3 Prozent der Betriebe negative Zahlen ausweisen.

Kunden lassen mehr Geld

In der Gastronomie machten das Essen rund zwei Drittel des Umsatzes aus. Ein Drittel entfalle auf Getränke, sagte Jaisli. Durchschnittlich wurde pro Besuch 19.88 Fr. auf den Tisch gelegt. 2006 waren es noch 17.96 Fr. gewesen.

Allerdings verliert die traditionelle Gastronomie bei der Verpflegung an Bedeutung: Der Marktanteil beim Essen ging von 36,5 auf 35,4 Prozent zurück. Zugelegt hat indes der Anteil der Schnellverpflegungsgastronomie von 18,7 auf 21 Prozent.

Alle anderen Gastronieformen, wie Betriebskantinen, Länder- oder Vergnügungsgastronomie mussten leichte Rückgänge hinnehmen.

(fest/sda)

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