Weniger Verstösse vermutet
Erfolgreicher Kampf gegen Schwarzarbeit
publiziert: Freitag, 11. Mai 2012 / 12:29 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Mai 2012 / 14:21 Uhr
Die Zahl der unbewilligten Arbeiter in der Schweiz ging zurück. (Symbolbild)
Die Zahl der unbewilligten Arbeiter in der Schweiz ging zurück. (Symbolbild)

Bern - In der Schweiz wurden 2011 bei Schwarzarbeitskontrollen weniger Verstösse vermutet. Die Zahl der Verdachtsfälle über Verstösse gegen das Ausländerrecht sank um 31 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) meldete. Die Kantone engagierten sich stark gegen Schwarzarbeit.

5 Meldungen im Zusammenhang
Der Rückgang der vermuteten Verstösse gegen das Ausländerrecht könnte auf die volle Personenfreizügigkeit für acht neue EU-Staaten zurückzuführen sein, schrieb das SECO am Freitag. Ab Mai 2011 galt für Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn der freie Personenverkehr.

Personenfreizügigkeit wieder eingeschränkt

Im April rief dann aber der Bundesrat die Ventilklausel an, vorläufig für ein Jahr. Die Zahl der B-Aufenthaltsbewilligungen für Bürger der acht Länder ist damit wieder beschränkt. Dies führe nicht zwingend zu mehr Verstössen, sagte Rolf Gerspacher, Ressortleiter Arbeitsmarktaufsicht beim SECO, auf Anfrage.

Kurzaufenthalter aus den von der Klausel betroffenen Ländern könnten weiterhin in der Schweiz arbeiten und müssten lediglich gemeldet werden. Seit 1. Mai und bis Ende April 2013 dürfen höchstens 2180 B-Bewilligungen für Bürger der acht Staaten erteilt werden.

Im Jahr vor der Ventilklausel hatten 6568 Menschen aus diesen acht Staaten einen B-Ausweis erhalten.

Keine nennenswerten Veränderungen meldet das SECO in Sachen Verstösse gegen das Sozialversicherungsrecht und das Quellensteuerrecht. Gestiegen ist die Zahl der Arbeitgeber, die Angestellte mit geringen Lohnvolumen melden und für Steuern und Beiträge an Sozialwerke das vereinfachte Abrechnungsverfahren nutzen.

Weniger, aber vertiefte Kontrollen

In den Kantonen waren Kontrolleure und Kontrolleurinnen mit insgesamt 65,7 Vollzeit-Stellen gegen Schwarzarbeit im Einsatz. Im Vorjahr waren es 1,2 Stellen mehr gewesen. Kontrolliert wurden 11'130 Betriebe - 9 Prozent weniger als 2010 - und 33'866 Personen - 8 Prozent weniger als 2010.

Der Rückgang ist nach Angaben des SECO darauf zurückzuführen, dass die Kantone zum Teil vertiefte Kontrollen durchführten. Wie schon in den Vorjahren hätten sich die Stände stark engagiert bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit.

Mit dem 2008 in Kraft getretenen Gesetz gegen die Schwarzarbeit hat der Bund schärfere Sanktionen für Arbeitgeber eingeführt. Innerhalb von fünf Jahren muss das Gesetz evaluiert werden. Das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) wird seinen Bericht bis Ende Jahr vorlegen, wie es in der Mitteilung hiess.

(bg/sda)

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Wo liegt...
das Problem mit Schwarzarbeit? Wenn man keine Steuern, Krankenkasse etc. zahlen muss weil man gezwungen wird Schwarzarbeit zu mache weil man als Opfer schwer krimineller Straftaten kein Arbeitslosengeld erhält obwohl man 25 Jahre lückenlos einzahlte, gibt es keine Probleme mit der Schwarzarbeit. Und das gute daran ist. dass die Schwarzarbeit viel höher bezahlt wird als "normale" Arbeit. Noch besser allerdings ist, dass seitens der Behörden gegen Schwarzarbeit nichts getan werden kann wenn sie aus Notwehr verrichtet wird und zum Überleben der Familie dient bzw. die soziale Unabhängigkeit, Sicherheit und Integrität des Betroffenen und seiner Familie vollumfänglich gewährleistet.
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