Energieverbrauch nimmt weltweit zu
publiziert: Mittwoch, 18. Jun 2008 / 20:22 Uhr

Berlin - Der globale Energieverbrauch ist trotz teurer Brennstoffe weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr wuchs der Verbrauch insgesamt um 2,4 Prozent, wie aus einer vorgestellten Statistik des Mineralölkonzerns BP hervorgeht.

In den USA ist der Energieverbrauch 2007 um 1,7 Prozent gestiegen.
In den USA ist der Energieverbrauch 2007 um 1,7 Prozent gestiegen.
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Damit war die Zunahme etwas schwächer als mit 2,7 Prozent im vorletzten Jahr. Das Wachstum lag allerdings zum fünften Mal in Folge über dem Zehn-Jahres-Schnitt.

In der Europäischen Union ging der Verbrauch entgegen dem globalen Trend um 2,2 Prozent zurück.

Deutschland verzeichnete sogar ein Minus von 5,6 Prozent auf 311 Mio. Tonnen Öl-Äquivalent. Dagegen nutzten die USA als weltweit grösster Verbraucher im vergangenen Jahr 1,7 Prozent mehr Energie, China sogar 7,7 Prozent mehr.

Ölproduktion um 0,2 Prozent gesunken

Die weltweite Ölproduktion ist letztes Jahr seit 2002 das erste Mal gesunken - nämlich um 0,2 Prozent. Die nachgewiesenen Ölreserven lägen aber unverändert bei 1,24 Billionen Fass. Dies reiche aus, das aktuelle Produktionsniveau für mehr als 41 Jahre aufrechtzuerhalten, heisst es in der Studie.

Der Gasverbrauch stieg der Statistik zufolge um 3,1 Prozent. Die USA nutzten wegen eines kalten Winters dabei deutlich mehr Gas, in der EU war es wegen eines milden Winters weniger.

Kohle verbuchte im vierten Jahr in Folge die stärkste Wachstumsrate aller Energieträger mit einem Plus von 4,5 Prozent. Dagegen ging der Verbrauch von Atomenergie um zwei Prozent zurück.

(dl/sda)

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Jeder sich selbst am nächsten
Unsere Welt besteht aus Menschen, die alle essen, trinken, arbeiten wollen, ein wenig Glück, Anerkennung und Frieden suchen. Ob in Einzelstaaten oder Staatenbündnissen - regiert werden wir doch zunehmend von IGs, Lobbies, Meinungsmachern, NGOs und wirtschaftlichen Zwängen. Ressourcen sind knapp - Energie ist eine davon.Optimismus ist eine - gute - Grundeinstellung, keine Methode, um Probleme zu lösen.

Dazu braucht es pragmatische Ansätze und den Willen zur Veränderung. Das Umdenken passiert in einzelnen Köpfen, ob jungen oder alten. Gegen Bevölkerungsexplosion und verseuchtes Wasser helfen keine Protokolle sondern Kläranlagen und Kondome. Zur Kurzichtigkeit: Es wäre fatal, wenn die langfristigen Kosten einer "Mitgliedschaft" unterschätzt würden, und damit meine ich nicht nur Geld. Was das Abseitsstehen und Ablehnen angeht: die Mehrheit irrte nur zu oft in der Geschichte, und alles Grosse hat seinen Anfang im Kleinen.

Es sind und waren Visionäre und Macher, die unsere heutige Gegenwart prägten (Galileo, Luther, Gutenberg, Lindberg und Edison, Pasteur und Bill Gates ;.) Jesus und Elvis, etc.etc. Die Jugend wird die Zukunft erben, die unsere Generation ihr hinterlassen wird, im Guten wie im Schlechten, mit oder ohne EU, AKWs oder Eisbären.
Europäische Verfassung
Leider habe ich den Vertrag von Lissabon noch nicht durchgelesen. Soviel scheint aber fest zu stehen:. Es ist ein Vertrag, der in mühsamen Verhandlungen aus dem ursprünglichen klareren Text von Valéry Giscard d’Estaing u.a. hervorging und sehr schwer verständlich und unklar an vielen Stellen ist, wie so viele juristische Abhandlungen. Fachleute stimmen dem Werk eher zu, der Stimmbürger ist zu Recht skeptisch, wenn er die Sache nicht versteht. Ein klarer, einfacher Text, den jeder versteht, hätte sicher eher eine Chance!
Zu Young4fun kann ich nur sagen, das was da zur Schweiz und zum Verhältnis Schweiz zur Welt geschrieben steht, ist voller Wunschträumen und Halbwahrheiten. Weil man alles als Schweizer Verdienst auslegen will, hat man den Frieden von Westfalen 1648 einfach ausgeklammert. Weil der Beste nicht in Frieden leben kann, und auch nicht in Neutralität, wurde sie uns dort vom Heiligen Römischen nämlich garantiert! Ohne diese Garantie ist die Neutralität nämlich nicht viel Wert!
Und spätestens, wenn die Jungen anfangen zu frieren und nicht mehr wissen, wo den Heizstoff herbekommen, werden sie nicht mehr so unbedarft daherreden. Im Übrigen kenne ich in meinem Umfeld solche Jugendliche einfach nicht. Da wird ganz anders diskutiert.
Die Zukunft gehört einer kreativ und optimistisch denkenden Jugend
Unsere Welt besteht heute nicht mehr nur aus Einzelstaaten. Ohne ein Zusammengehen in Europa und auch weltweit sind die auf uns zukommenden Probleme nicht mehr lösbar. Konstruktive Kritik an bestehenden Organisationen ist durchaus wünschenswert, doch ein grundsätzliches Ablehnen oder Abseitsstehen von Organisationen wie der EU oder der UNO ist kurzsichtig und bringt nichts. Ich wünsche mir eine weltoffene und konstruktiv denkende Schweiz und dass wir Schweizer(innen) den Mut haben, kreativ und optimistisch in die Zukunft zu schauen.
Die Jugend und Europa
Heute abend wurde in den Nachrichten verkündet, dass die der SVP nahestehende Gruppe Young4fun das Referendum gegen das Paket der Personenfreizügigkeit ergreifen will. Man kann sich auf der Website der Gruppe www.young4fun.ch umsehen und erfährt deren Ziele. Eigentlich alles schon bekannt, aber aus dem Mund der Jungen tönt das alles so weltfremd und in die Vergangenheit gerichtet.
Man bekommt das Gefühl, am liebsten würden sie einen Gartenzaum um die Schweiz ziehen, es stimmt schon etwas traurig.
Eine aktuelle Umfrage der EU in Irland hat ergeben, dass gerade viele Junge gegen die EU gestimmt haben. Warum und wovor haben sie Angst?
Europa
Habe mal kurz reingeschaut und noch kein vollständiges Bild vom Ganzen. Möchte mich auch nicht zu den Einzelheiten äussern, ich verstehe davon noch viel zu wenig. Was mir aber am Herzen liegt ist die politische Seite der Ernergiethematik. Ohne internationale Zusammenarbeit wären die Fortschritte wohl kaum kaum zu bewältigen. Die Kosten dieser ganzen Forschung und Entwicklung könnte ein einzelnes Land, und schon gar nicht die Schweiz, alleine aufbringen. Wenn man sich dann all die kleinlichen Kommentare in Erinnerung ruft, die hier gegen Europa bereits vorgebracht wurden, dann kann man sich nur wundern! Die Welt wird immer kleiner und wir bewohnen nun mal alle gemeinsam diesen kleinen Planeten. Wir müssen zusammenarbeiten, es bleibt uns doch gar keine Alternative!
Entwicklung des weltweiten Energieverbrauchs bis zur Zeit nach den fossilen Brennstoffen
Die Meinungen über den zukünftigen weltweiten Energieverbrauch und über die zu erwartenden Anteile der verschiedenen Energiequellen gehen stark auseinander. Das ist in der heutigen Situation sehr verständlich; es ist alles andere als einfach, Voraussagen zu machen. Hier ist ein Versuch, die Entwicklung des weltweiten Energieverbrauchs (www.happy-working.ch/Energieverbrauch.pdf) sowie der Nutzung von erneuerbaren Energien (www.happy-working.ch/erneuerbare-Energien.pdf) und der Kernenergie (www.happy-working.ch/Kernenergie.pdf) bis ins Jahr 2200 grafisch darzustellen. Auch wenn diese Abschätzungen zum heutigen Zeitpunkt wohl noch weit entfernt von der kommenden Realität sind, können sie im Vergleich zu anderen Voraussagen bei der Diskussion nützlich sein. Die hier gezeigten Grafiken werde ich laufend an die neusten Erkenntnisse anpassen. Und hier noch einige Gedanken zur Energieversorgung in der Zukunft und speziell zur Kernfusion (www.happy-working.ch/Kernfusion).
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