«Eine weltweit einmalige Förderinitiative»
publiziert: Montag, 23. Feb 2009 / 18:19 Uhr / aktualisiert: Montag, 23. Feb 2009 / 18:40 Uhr

Pascale Vonmont ist stellvertretende Geschäftsführerin der Gebert Rüf Stiftung und Delegierte des Strategierates von venture kick. In einem Interview mit Cash-Special charakterisierte sie diese Schweizer Form der Start-up-Förderung.

Vertritt die GEBERT-RÜF-STIFTUNG bei venture kick: Pascale Vonmont
Vertritt die GEBERT-RÜF-STIFTUNG bei venture kick: Pascale Vonmont
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Frau Vonmont, die Gebert Rüf Stiftung stellt venture kick für das laufende Jahr 1,5 Millionen Franken zur Verfügung. Warum?

Pascale Vonmont: venture kick ist ein Riesenerfolg und hat unsere Erwartungen übertroffen. Ein Grund dafür ist sicher, dass die Initiative bei allen Akteuren gut vernetzt ist – bei den Ideenträgern an den Hochschulen, den Technologietransferstellen, den nationalen, regionalen und lokalen Förderorganisationen sowie bei den Beteiligungsgesellschaften und Business Angels.

Und erhalten die von venture kick unterstützten Projekte auch das nötige Venturekapital?
Pascale Vonmont:
Wir haben in den ersten eineinhalb Jahren 1,9 Millionen Franken in die Unternehmensprojekte investiert. Den von uns unterstützten Jungunternehmen ist es gelungen, zusätzlich weitere Finanzierungsmittel von rund 20 Millionen zu mobilisieren. Dies ist ein positives Zeichen. Deshalb sind wir auch überzeugt, dass unsere Start-ups zum nötigen Venture Capital kommen werden. Es ist zu hoffen, dass gute Projekte auch in Krisenzeiten finanziert werden.

Sie haben eine Studie in Auftrag gegeben. Was ist das Ergebnis?
Pascale Vonmont:
Diese internationale Benchmark-Studie bestätigt die Einmaligkeit des Konzeptes von venture kick. Und sie , bestätigt auch, dass wir damit in der Innovationskette eine Lücke schliessen. Wir haben in der Schweiz tolle Wissenschaftler und enorm viel Know-how. Wenn es aber darum geht, dieses Wissen zu kommerzialisieren, also in Produkte oder Dienstleistungen umzusetzen und an den Markt zu bringen, hapert es. Mit den A-fonds-perdu-Beiträgen von bis zu 130 000 Franken geben wir den Projektträgern den Anreiz, die angewandte Forschung vorwärtszutreiben und das Geschäft umzusetzen. Dank venture kick ist es uns gelungen, den Weg von der Forschung zum Markt zu beschleunigen. Damit geht weniger Zeit und Geld verloren.

Die Initiative venture kick wird derzeit von drei Stiftungen finanziert. Können sich auch weitere Organisationen daran beteiligen?
Pascale Vonmont:
Das wünschen wir sogar. Es kommt nicht darauf an, ob dies Stiftungen, Unternehmen oder Privatpersonen sind. Und es müssen nicht Beträge in sechsstelliger Höhe sein, die venture kick zur Verfügung gestellt werden. Auch kleinere Summen sind willkommen. Das ist gerade die Stärke von venture kick, dass wirklich jedermann, der einen Beitrag zur Steigerung der Innovationskraft in der Schweiz leisten will, sich am Projekt beteiligen kann.

So funktioniert venturekick

venture kick ist eine Initiative privater Geldgeber und wird in der Startphase von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung und der Opo-Stiftung anschubfinanziert. Jeden Monat werden acht Bewerber vor eine Expertenjury geladen. Die bessere Hälfte wird mit je 10 000 Franken gefördert und qualifiziert sich für die 2. Stufe. Bei ihr geht es um 20 000 Franken. Spätestens nach neun Monaten präsentieren sich die Besten in der Stufe 3 für weitere 100 000 Franken Startkapital. Die Beträge werden à fonds perdu ausgeschüttet.

(IFJ)

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