EU erlaubt keine Rinderdarm-Importe aus Brasilien
publiziert: Donnerstag, 24. Sep 2009 / 21:50 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 24. Sep 2009 / 22:16 Uhr

Bern - Schlechte Nachricht an der Cervelat-Front: Nach Ansicht der European Food Safety Authority (EFSA) stellen brasilianische Rinderdärme nach wie vor ein Gesundheitsrisiko bezüglich BSE («Rinderwahnsinn») dar. Deren Import bleibt deshalb verboten.

Seit 2007 stecken Cervelats in Rinderdärmen aus Argentinien, Paraguay und Uruguay.
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Entwicklung von Exportmärkten für die Food Industrie
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Die EFSA nahm mit dieser Einschätzung Stellung zu einer von der Schweiz eingereichten englischen Studie. Diese war im Dezember 2008 von der Schweizer «Taskforce Cervelats» bei der EU hinterlegt worden. Sie hält fest, dass beim Cervelat-Essen keine gesundheitliche Beeinträchtigung für den Menschen bestehe.

Die EFSA ist aber anderer Meinung, wie das «St. Galler Tagblatt» und «20 Minuten» berichteten. Der Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes (SFF), der Solothurner FDP-Ständerat Rolf Büttiker, äusserte sich auf Anfrage der Nachrichenagentur SDA «sehr enttäuscht» darüber.

Die Branchenverantwortlichen und die Taskforce Cervelats würden sich am Freitag treffen, um über allfällige Massnahmen zu beraten. «Der Cervelat ist aber nicht in Gefahr», sagte Büttiker. Seit 2007 werden für die Herstellung der Schweizer Nationalwurst nämlich Rinderdärme aus Argentinien, Paraguay und Uruguay verwendet. Mit Chile seien Verhandlungen im Gange.

(bert/sda)

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