Schlecker ist gescheitert
Drogeriekette Schlecker: Auffanggesellschaft scheitert
publiziert: Donnerstag, 29. Mrz 2012 / 16:06 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 29. Mrz 2012 / 18:54 Uhr
Die Kreditbürgschaft von Schlecker kommt nicht zustande.
Die Kreditbürgschaft von Schlecker kommt nicht zustande.

Berlin - Die Auffanggesellschaft für die konkursite deutsche Drogeriekette Schlecker ist gescheitert. Drei Bundesländer seien nicht bereit, sich an einer Kreditbürgschaft zu beteiligen, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident, Kurt Beck (SPD), am Donnerstag in Berlin.

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Dies sei «ein Skandal in der deutschen Politik, wie er selten in der Bundesrepublik stattgefunden hat», kritisierte Beck die ablehnende Haltung der drei Länder Sachsen, Niedersachsen und Bayern. Die Finanzministerien in diesen Bundesländern sind in Händen der FDP.

Eigentlich schon bis Donnerstagmorgen hätte die Landesregierung von Baden-Württemberg, wo Schlecker seinen Hauptsitz hat, eine Kreditbürgschaft der Bundesländer über insgesamt 70 Mio. Euro organisieren müssen. Schlecker hätte ein entsprechendes Darlehen über gebraucht, um eine Transfergesellschaft für 11'000 von Arbeitslosigkeit bedrohte Mitarbeiter zu gründen.

Die 11'000 Betroffenen werden nun noch in dieser Woche ihre Kündigung erhalten. Damit erschwert sich auch die Suche nach einem möglichen Investor für die angeschlagene Drogeriekette, da die Massenentlassungen zahlreiche Klagen nach sich ziehen könnten, was das Unternehmen weiter finanziell belasten würde.

(knob/sda)

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Was kümmert die SPD die Steuerzahler...
Wie Sie immer so schön die Seite wechseln können JB!

"Die Auffanggesellschaft für die konkursite deutsche Drogeriekette Schlecker ist gescheitert. Drei Bundesländer seien nicht bereit, sich an einer Kreditbürgschaft zu beteiligen, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident, Kurt Beck (SPD), am Donnerstag in Berlin."

Also eine Kreditbürgschaft der Länder für einen maroden Betrieb. Das heisst nur dass der Steuerzahler das Risiko hätte übernehmen müssen. Tragisch für die Mitarbeiter, aber die richtige Entscheidung.
Was kümmert die FDP die Arbeitnehmer...
Überall das Selbe mit den "Liberalen".

Schlecker soll verschwinden, der Markt will es so.

32'000 Arbeitsplätze sind es die schlussendlich vernichtet wurden.

11'000 davon hätte man retten können.

Aber die Ideologie des freien Marktes ist für FDP wichtiger als 11'000 Schicksale.
Ausser natürlich es hätte eine Bank getroffen, dann wäre die FDP gerannt und hätte gekämpft für jeden Euro Boni Zahlung für die armen Bänker.
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