Zu wenig Strom
Dreitägige Wochenenden in Venezuela
publiziert: Donnerstag, 7. Apr 2016 / 14:26 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 7. Apr 2016 / 14:44 Uhr
Kritiker behaupten, dass Präsident Maduro eine Mitschuld an der Misere Venezuelas trägt. (Archivbild)
Kritiker behaupten, dass Präsident Maduro eine Mitschuld an der Misere Venezuelas trägt. (Archivbild)

Caracas - Venezuelas Präsident Nicolas Maduro greift wegen der massiven Probleme bei der Energieversorgung zu drastischen Massnahmen und erklärt alle Freitage der nächsten beiden Monate kurzerhand zu Feiertagen. Dem Staatschef nach ist die ungewöhnliche Massnahme eingebettet in einen 60-Tage-Plan.

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Damit soll das von Rezessionen geplagte OPEC-Land angesichts häufiger Stromausfälle Energie sparen. «Wir werden lange Wochenenden haben», so Maduro im staatlichen TV.

Abhängigkeit von Wasserkraft

Kritik an der eilig verhängten Notmassnahme der Regierung kommt wenig überraschend von der Opposition. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise, einer Knappheit an Lebensmitteln und Medikamenten sowie extremer Inflation sei der Plan einer Vier-Tage-Woche waghalsig. Maduro wolle die Bevölkerung nach dem Motto «Brot und Spiele» beruhigen. An den nach wie vor bestehenden Problemen ändere das aber nichts, so der Vorwurf der Oppositionspolitiker.

Die Venezulaner selbst können ihr neues Feiertagsglück kaum glauben: «Das ist doch wohl nicht ernst gemeint?», so ein Twitter-User. Auch fragen sich die Bürger des südamerikanischen Staates, welche Folgen die Pläne etwa auf Schulen und die Öffnungszeiten von Supermärkten mit sich bringt. Knackpunkt bei der Energieversorgung des Landes sind Wasserkraftwerke. Diese tragen zu 60 Prozent der benötigten Energiemenge bei - die Abhängigkeit bleibt gross.

Ausbleibende Investitionen im Land

Das wirtschaftlich gebeutelte Land sieht sich auch mit einer schweren Dürre konfrontiert. Kritiker meinen, dass die Regierung eine Mitschuld an der Misere trägt. Denn sie soll sich zu wenig um den Ausbau und die Instandsetzung der Energie-Infrastruktur gekümmert und zu wenig investiert haben. Die Regierung gilt als unpopulär. Ende 2015 verlor sie die Mehrheit im Parlament überraschend an die konservative Opposition. Die Amtszeit von Maduro endet 2019.

(cam/pte)

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    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
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    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
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    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
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