Euro fällt wieder unter 1,08 Franken
Die Schuldenkrise ist stärker als die SNB
publiziert: Freitag, 5. Aug 2011 / 09:29 Uhr / aktualisiert: Freitag, 5. Aug 2011 / 09:46 Uhr
SNB-Präsident Philip Hildebrand: «Schliessen grundsätzlich keine wirksamen Handlungsoptionen aus.»
SNB-Präsident Philip Hildebrand: «Schliessen grundsätzlich keine wirksamen Handlungsoptionen aus.»

Zürich - Der Euro ist am Freitagmorgen wieder unter die Marke von 1,08 Franken gefallen. Zuletzt war er unmittelbar vor dem Eingreifen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) mit Ziel eines schwächeren Frankens am vergangenen Mittwoch dort gewesen.

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Somit scheint der Doppelschlag der SNB mit Zinssenkung und grösserem Frankenangebot die Investoren wenig zu beeindrucken. Die europäische Schuldenkrise erweist sich als stärkerer Faktor als die SNB-Ankündigung. Zum Wochenende hin steigt die Verunsicherung an den Märkten wieder, was Investoren in den Franken treibt.

Mit einem Tagestief bei 1,0708 bewegt sich der Euro gegenüber dem Franken wieder auf dem Niveau von Rekordtiefständen. SNB-Präsident Hildebrand sagte allerdings in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung», die Notenbank könnte neue Schritte zur Schwächung des Frankens einleiten. «Wir schliessen grundsätzlich keine wirksamen Handlungsoptionen aus», sagte er.

Auch der Dollar, für den am Freitag als tiefster Wert 0,7616 Fr. gemessen wurden, ist faktisch wieder so tief wie am Mittwoch. Am Freitagnachmittag dürfte dann die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten die Devisenhändler beschäftigen.

 

(fkl/sda)

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Immobilienmarkt
Der Immobilienmarkt in der Schweiz ist bereits zum Scheitern verurteilt.
Spätestens seit die SNB vorgestern den Banken für mind. 3 Monate das Geld praktisch GRATIS abgibt.
Dadurch werden weiterhin idiotisch niedrige Hypozinsen an Kunden abgegeben mit viel zu hohen Preisen für die Häuser. Also eine Doppelte Negativwirkung in Zukunft.
Die Immopreise können irgendwann nur noch massiv runter in sehr kurzer Zeit (=Wertvernichtung) plus die Zinsen werden stark ansteigen was für viele Häuserbesitzer bedeuten wird, dass sie nicht mehr bezahlen können.

Die Immokrise wird kommen und zwar drastisch, das nimmt man offenbar einfach so in Kauf.

Ohne Ankoppelung des CHF an den EURO wird es nicht mehr gehen. Warum man das noch lange hinauszögert verstehe ich nicht. Wann will man es denn machen, wenn der EURO bei 80 Rappen ist???
Die Rechtsbürgerlichen können sich bald von ihrem Wunschgebilde des freien Finanzmarktes verabschieden. Ohne staatliche Eingriffe wird dieses System die Schweiz finanziell und wirtschaftlich vernichten.
Pokerspiel und Ausland
Die Tobit-Steuer kommt niemals, solange viele Politiker Vollblutpolitiker sind und folglich durch irgendjemanden direkt oder indirekt bezahlt werden müssen. Die Hoffnung der SNB beruhte im Prinzip darauf, dass nicht eine andere Ankündigung kommt und deshalb eine Stabilisierung stattfindet, was den Franken mindestens vorübergehend geschwächt hätte. Denn man darf eines nicht vergessen: der Franken ist massiv überbewertet im Moment und irgendwann wird das in die Gegenrichtung ausschlagen. Im Prinzip versuchte die SNB, diesen Effekt etwas zu dämpfen.

Negativzinsen sind fragwürdig, denn dann schlägt das Pendel eben genau viel zu schnell aus. Dann müsste die SNB danach sofort die Zinsen massiv anziehen und dann kommt das Problem Immobilienmarkt auf die Schweiz zu. Denn die Schweizer sind auf dem Immobilienmarkt überverschuldet. Es gibt einfach keine 08:15-Lösung für das Problem Schweizer Franken, weil fast jede Aktion im Moment eine Negativspirale nach sich ziehen könnte. Also wird die SNB so lange wie möglich versuchen, von den Negativreaktionen die Harmloseste zu nehmen. Und ich würde auch eher die Inflation als die Negativzinsen nehmen.
wirkungslose SNB-Massnahmen
Die SNB unter der Leitung von P. Hildebrand tritt von einem Fettnäpfchen ins andere. Langsam wird es Zeit, dass irgendeine angesagte Massnahme greift. Die Geldmengenausweitung und die Zinssenkung sind jedenfalls fragwürdige Schritte, weil damit eine hohe Inflation und eine Überhitzung des Bausektors in Kauf genommen werden. Nach dem Flopp vom Vorjahr sollte der Notenbankgilde auch klar sein, dass Interventionen bei einem weltweiten Devisenumsatz von 4 Billionen - wohlverstanden, pro Tag - nichts anderes als der Ausdruck der Hilflosigkeit sind. Die wichtigen Finanzplätze müssen nun sofort die bsher verpönte Tobit-Steuer einführen, damit Devisentransaktionen nicht mehr zum Nulltarif zu haben sind. Auch Negativsteuern sind zu prüfen. Von einem geteilten Wechselkurs à la Strahm halte ich jedoch gar nichts. Da kann das EVD auf einfachere Weise die Exportfirmen direkt mit Subventionen unterstützen.
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