Über Social Media noch gratis lesbar
Die «Neue Zürcher Zeitung» zieht die Paywall hoch
publiziert: Mittwoch, 3. Okt 2012 / 10:21 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 3. Okt 2012 / 12:11 Uhr
Ab einer Menge von 10 Artikeln müssen sich die Nutzerinnen und Nutzer zudem registrieren. (Symbolbild)
Ab einer Menge von 10 Artikeln müssen sich die Nutzerinnen und Nutzer zudem registrieren. (Symbolbild)

Zürich - Die «Neue Zürcher Zeitung» hat auf ihrem News-Portal die Paywall hochgezogen. Seit Dienstag ist nur noch ein begrenztes Angebot auf www.nzz.ch kostenlos. Wer mehr lesen will, muss sich registrieren und bezahlen. Die Paywall hat allerdings Löcher, denn wer über Facebook, Twitter oder Google auf die Website kommt, liest gratis.

Wir sind ein auf die Vermarktung und Vermittlung von Medien der besonderen Art spezialisiertes Unternehmen.
Mediabox
Eichstrasse 25
8045 Zürich
8 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

NZZ Öffentliche Mitteilung
NZZ Öffentliche Mitteilung
nzz.ch

Kostenlos sind auf www.nzz.ch eigentlich nur noch 20 Artikel pro Monat, alle Übersichtsseiten und Service-Inhalte. Ab einer Menge von 10 Artikeln müssen sich die Nutzer registrieren und zehn Artikel später für die Lektüre auch bezahlen.

Die Bezahl-Schranke hat aber Löcher, welche die NZZ bewusst in Kauf nimmt. Wer von einer Social-Media-Plattform wie Facebook oder Twitter oder von einer Suchmaschine wie Google auf nzz.ch verlinkt wird, liest kostenlos - auch wenn es schon mehr als 20 Texte waren.

Diese externen Zugriffe würden nicht zum 20-Artikel-Kontingent dazugezählt, sagte Peter Hogenkamp, Leiter Digitale Medien bei der NZZ-Mediengruppe auf Anfrage der sda: «Aber das ist Absicht.» Man wolle, dass die NZZ auf diesen Plattformen präsent sei und eine Diskussion zu den Texten in Gang komme.

«Wer dann zu uns kommt, soll nicht in der Paywall hängenbleiben», sagte er. Hogenkamp hofft natürlich, dass diese Gelegenheitsleser früher oder später auch Abonnenten werden. Alle werde man aber sicher nicht dazu bringen, für den Inhalt zu bezahlen, sagte Hogenkamp weiter: «Das wäre völlig illusorisch.» Mit einer hermetisch abgeriegelten Paywall würde man aber Leser vertreiben, ist er überzeugt.

Vorbild «New York Times»

Vorbild für die absichtlich lückenhafte NZZ-Paywall ist das so genannte Metered Model, wie es auch die «New York Times» betreibt. Dort wurde dieses System entwickelt, nachdem sich die gänzlich abgeriegelte Paywall negativ auf die Leserzahlen auswirkte.

Der Preis für das neue Digital-Abonnement der NZZ beträgt 428 Franken pro Jahr, wie die Mediengruppe am Mittwoch mitteilte. Das ist rund ein Drittel weniger als für das Print-Abo, mit dem die Nutzer ebenfalls unbeschränkten Zugang zum NZZ-Portal haben.

Auch das Medienhaus Tamedia prüft für ihr Newsnet ein Bezahl-System. Beim Onlineportal des Gratisblattes «20Minuten» und beim unabhängigen Newsportal news.ch von der VADIAN.NET AG ist eine Paywall hingegen kein Thema.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Etschmayer Warum geht es den Schweizer Zeitungen so schlecht? Vielleicht sollten wir einen wirklich völlig hypothetischen Fall ... mehr lesen
Schweizer Zeitungen: Mitunter ein Hausgemachter Niedergang?
Die «News York Times» verrechnet 15 US-Dollar für ein vierwöchiges Online-Abonnement.
European Newspaper Congress diskutiert Chancen und Risiken des Web. mehr lesen
Zürich - Ein deutlicher Einbruch bei den Werbeerträgen bei den Printmedien haben den Ertrag der NZZ-Mediengruppe 2012 ... mehr lesen
Neue Zürcher Zeitung.
Der Journalismus der az sei nicht gratis zu haben.
Bern - Nach der NZZ wird eine zweite grosse Schweizer Zeitung im Internet bald nicht mehr gratis zu lesen sein. Die digitalen ... mehr lesen
Zürich - Die «Neue Zürcher Zeitung» hat am Dienstag eine Testversion ihrer neuen Website aufgeschaltet. Sie wird in den ... mehr lesen
Wer bereits im Besitz eines Print-Abonnements ist, kann die Onlineausgabe kostenlos nutzen. (Archivbild)
Weitere Artikel im Zusammenhang
Die New York Times auf dem iPad.
New York - Die New York Times (NYT) möchte mehr ihrer Gelegenheitsleser aus dem Web in bezahlende Abonnementkunden ... mehr lesen
London - Die britische Traditionszeitung «Times» zieht nach der Einführung eines Bezahlmodells für die eigenen Nachrichteninhalte im ... mehr lesen
Funktioniert Paid Content? Die Macher von «The Times» glauben daran.
Keine Information ohne Bezahlung.
Die Strategie, Internet-Nutzer zur ... mehr lesen
Das Schweizer Satiremagazin. Mit uns haben Sie gut lachen.
Wir sind ein auf die Vermarktung und Vermittlung von Medien der besonderen Art spezialisiertes Unternehmen.
Mediabox
Eichstrasse 25
8045 Zürich
Das revidierte Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) kommt vors Volk, weil der Schweizerische Gewerbeverband das Referendum ergriffen hat. (Symbolbild)
Das revidierte Radio- und Fernsehgesetz ...
Abstimmungssonntag Mitte Juni  Bern - Am 14. Juni stimmt das Volk über vier eidgenössische Vorlagen ab: Die Erbschaftssteuer-Initiative, die Stipendien-Initiative, die Änderung des Radio- und Fernsehgesetzes und die Änderung der Verfassungsbestimmung über die Fortpflanzungsmedizin. 
Res Strehle geht in Pension  Zürich - Der «Tages-Anzeiger» erhält im Frühling 2016 einen neuen Chefredaktor: ...  
Mehrere Mitarbeiter des «Tages-Anzeigers» twitterten die Information zum Wechsel.
Die «New York Times» bezeichnete das Urteil in dem jahrelangen Rechtsstreit als bedeutenden Sieg für die Regierung von Präsident Barack Obama.
Details verraten  Alexandria - Ein ehemaliger CIA-Offizier ist wegen der Weitergabe ...  
Spots während des Events nur bei emotionaler Bindung erfolgreich  New York - Weniger als die Hälfte der Konzerne, die Produkte bei der Football-Meisterschaft ...
Beim Super-Bowl geht es um Geld, sehr viel Geld.
Titel Forum Teaser
«Hexocover» kann mit Solarzellen versehen auch Energie produzieren.
Green Investment Flexible Teich-Abdeckung verhindert Verdunstung Tucson - Eine neue Technologie sorgt dafür, ...
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
26.01.2015
P.I.I.T Logo
22.01.2015
SWIZZROCKER Logo
22.01.2015
kindline.ch Liebevolle Begleitung für Eltern und Babys Logo
21.01.2015
SOLIRAY INNOVATION SWISS Logo
21.01.2015
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich -4°C -1°C leicht bewölkt bedeckt, Schneefall bedeckt, Schneefall bedeckt, Schneefall bedeckt, Schneefall bedeckt, Schneefall
Basel -4°C 1°C leicht bewölkt bedeckt, Schneefall bedeckt, Schneefall bedeckt, Schneefall bedeckt, Schneefall bedeckt, Schneefall
St.Gallen -2°C 1°C leicht bewölkt bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern -5°C 2°C leicht bewölkt bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen
Luzern -3°C 2°C leicht bewölkt bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Genf -4°C 3°C leicht bewölkt bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Lugano 2°C 7°C bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten