Die Märkte trauen der Politik mehr zu
publiziert: Freitag, 21. Mai 2010 / 10:20 Uhr

Zürich/Frankfurt - Der Euro-Kurs schwankt stark. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung deutlich fester als noch vor wenigen Tagen bei 1.44 Franken. Laut Experten stützten unter anderem Spekulationen über Eingriffe der Zentralbanken die Krisenwährung.

Der Euro gewinnt bis zu sechs Rappen innert drei Tagen.
Der Euro gewinnt bis zu sechs Rappen innert drei Tagen.
5 Meldungen im Zusammenhang
In der Nacht war der Euro vorübergehend auf bis zu 1,4590 Franken gestiegen. Somit hatte die Einheitswährung innerhalb von nur drei Tagen fast 6 Rappen an Wert gewonnen, doch zeigten sich Morgen wieder Schwächetendenzen. Die Kursvolatilität blieb äusserst hoch.

Gegenüber dem Dollar stieg der Euro über die Marke von 1,26 Dollar, nachdem er am Vortag bei 1,23 Dollar notiert hatte. Zum Franken notierte die US-Währung wenig verändert bei 1.14.

Experten nannten mehrere Gründe

Experten nannten mehrere Gründe für den festeren Euro. So wurde zum einen auf Spekulationen über Deviseninterventionen von Zentralbanken verwiesen.

Darüber hinaus scheint der Markt zusehends das Engagement zu honorieren, mit dem sich die europäische Politik der Verschuldungsproblematik widmet.

(ade/sda)

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War zuerst das Huhn oder das Ei?
Es gibt intelligentere Leute als mich, die der Meinung sind, dass Spekulanten vorwiegend schwache Länder und Währungen angreifen. So wie in der Wildnis in der Regel die schwachen Tiere dran glauben müssen. Die Politik ist nicht da, um die Wirtschaft in ihrer Handlungsfreiheit einzuschränken oder ihr zu sagen, was sie tun darf oder nicht. Das Parlament muss geeignete Rahmenbedingungen schaffen und Gesetze erlassen, innerhalb welcher sich die Firmen frei bewegen können. Leider hat es der Ständerat verpasst, eine griffige Aktienrechtsreform zu verabschieden. Nun warten wir auf die Abstimmung über die Abzockerinitiative. Der Fisch stinkt am Kopf, denn es sind nicht à priori die Banken, die schlecht sind, sondern die gierigen Manager, die auf kurzfristigen Gewinn aus sind, damit die Boni-Gelder fliessen. Nicht das System ist falsch, sondern der unersättliche Homo sapiens.
Versorgen die Wirtschaft mit Geld?
Notfalls auch mit Geld das es nicht gibt.
Nein BigBrother. An diese Krise sind die Banken schuld.
Nomalerweise sollte es so sein. Politik macht Politik und Wirtschaft macht Wirtschaft.

Nun erwartet man, dass die Politik Wirtschaft macht, was sie nich kann, sonst wäre sie die Wirtschaft.
Die Wirtschaft gibt sich zusehens Mühe möglichst viel Politik zu machen, was sie auch nicht kann. Zudem hat sie schon lange, die von ihr gepriesene Selbstregulierung abgeschafft und schäffel, so wie es die Börse verlangt, auch das Geld was es gar nicht gibt.
Wir alle Leben auf Pump und 2-stelligen Wachstum, notfalls wird auch nachgeholfen.
Eine Frage des Masses
Ich heisse in keiner Art und Weise gut, was auf den Finanzmärkten geschah und weiterhin geschieht. Nur, die Politik hat es verschlafen, im Voraus die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen und muss jetzt die Notbremse ziehen. Ich verurteile lediglich, dass Politiker immer nur reagieren statt vorauszuschauen. Zudem ist und bleibt es eine riskante Sache, in einen freien Markt einzugreifen. Die Agrarpolitik lässt grüssen... Statements von einigen (auch sehr hohen) Politikern lassen vermuten, dass sie nicht viel von dem verstehen, was sie beschlossen haben. Eine einseitige Verurteilung der Finanzmärkte ist zu kurz gegriffen, denn sie spekulieren nicht nur, sondern versorgen die Wirtschaft mit Geld. Die Politik soll ihren Haushalt in Ordnung bringen und ein Gesellschaftsrecht verabschieden, welches verunmöglicht, dass die Banker sich zu sehr bereichern können.
Selbstvernichtung
Die Finanzbranche hat die freie Marktwirtschaft selber ad absurdum geführt!
Jetzt über Regulierungen und Kontrollen seitens der Regierungen zu jammern ist witzlos.
Sollen die raffgierigen Hochfinanzler zuerst mal wieder lernen was Moral und Ethik bedeuted.
Primat der Politik = freie Marktwirtschaft Ade!
Ist es wirklich Aufgabe der Politik, derart heftig in die freie Marktwirtschaft einzugreifen. Tummeln sich die Europa-Politiker nicht auf einem Nebenschauplatz? Wäre es nicht ihre vornehmliche Aufgabe, ihren eigenen Haushalt in Ordnung zu bringen statt nun mit nackten Fingern auf andere zu zeigen und mit der Gewalt der Obrigkeit alles zu destabilisieren? Ich weiss auch keine Antwort auf diese Fragen, stelle aber nur fest, dass der Casino-Kapitalismus nur noch verrücktere Blüten treibt. http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Drei-Gruende-warum-die-Maerk.... Ich selbst verstehe unter dem Primat der Politik etwas anderes, nämlich, dass sie mit praktikablen Gesetzen wieder Ordnung und gute Rahmenbedingungen schafft. Beim Enscheid über die Bürgschaften im Betrag von 750 Mrd Euro wussten nur wenige Euro-Finanzdelegierte, worüber sie überhaupt befinden müssen. Es ist und bleibt so, gouverner c'est prévoir bleibt eine Illusion, die Politik reagiert bloss auf Ereignisse und dies z. Zt. ziemlich nervös.
Alles Augenwischerei
Wenn ich diesen Artikel (nicht gegen den Artikel) lese, bzw. die Aussagen hinterfrage kommt mir zwangsläufig eine Aussage von Herrn Andreas Popp in den Sinn:

"Es geht bei Euro und Dollar nicht darum wer nun langsamer fällt oder gf. steigt.
Letztendlich können wir die beiden Währungen mit zwei Personen vergleichen
die von einem Hochhaus springen. Der eine im Sturzflug, der andere versucht mit ausgestreckten Armen und Beinen etwas zu bremsen. Der Sturzflügler schlägt zwar Milisekunden früher auf, doch der Aufschlag des Bremsers ist derselbe. Die Konsequenz ist für beide diesselbe: Sie liegen zerschlagen am Boden."
Link dazu:
http://www.wissensmanufaktur.net/

Viel Spass
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