Deutsche Bank schrumpft Investment-Abteilung
publiziert: Dienstag, 31. Jul 2012 / 17:04 Uhr
Trend: Weltweit streichen Grossbanken zehntausende Stellen vor allem im Investmentbanking.
Trend: Weltweit streichen Grossbanken zehntausende Stellen vor allem im Investmentbanking.

Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank reagiert mit dem Abbau von 1900 Stellen auf den Gewinneinbruch im zweiten Quartal. Weil die Geldmaschine Investmentbanking nicht mehr rund läuft, sollen allein hier noch in diesem Jahr 1500 Jobs gestrichen werden.

Die Suchmaschine für Jobs und Stellenangebote
x28 AG
Seestrasse 40
8800 Thalwill
2 Meldungen im Zusammenhang
Der Investmentbanker Anshu Jain, der das Institut seit Juni gemeinsam mit Deutschland-Chef Jürgen Fitschen führt, erklärte in einer Telefonkonferenz am Dienstag, der Stellenabbau werde vor allem ausserhalb Deutschlands vollzogen. Wo die übrigen 400 Stellen fortfallen, liess das Management unbeantwortet.

«In der Vergangenheit gab es Skepsis an unserer Fähigkeit zu Einsparungen - aber wir sind überzeugt, dass wir liefern können», sagte Jain. Am 11. September sollen Investoren bei einer Konferenz in Frankfurt mit weiteren Details zur künftigen Strategie des Instituts versorgt werden.

Im zweiten Quartal 2012 hatte ausgerechnet das Investmentbanking, in dem die Bank viele Jahre Milliarden mit Fusionsberatung und Anleihengeschäft verdiente, ein Loch in die Bilanz gerissen. Der Vorsteuergewinn brach im Vergleich zum Vorjahr um 63 Prozent auf 357 Mio. Euro ein. Damit erwies sich der Spartengewinn von 1,7 Mrd. Euro zu Jahresbeginn als Strohfeuer. Ende 2011 gab es im Investmentbanking sogar tiefrote Zahlen.

Stellenabbau liegt im Trend

Bereits Vorgänger Josef Ackermann hatte den Jobabbau eingeleitet, von Herbst an kappte die Bank im Investmentbanking schon 500 Stellen. Mit dem weiteren Jobabbau schliesst sich die Deutsche Bank mit ihren aktuell 100'654 Vollzeitkräften weltweit dem internationalen Trend an.

Rund um den Globus streichen Grossbanken zehntausende Stellen vor allem im Investmentbanking. Seit der Finanzkrise sprudeln dort die Gewinne nicht mehr wie einst. Das hängt mit verschärften regulatorischen Anforderungen zusammen, aber auch mit heftigen Schwankungen an den Märkten und der anhaltenden Euro-Schuldenkrise.

Libor-Affäre

In der Affäre um manipulierte Marktzinsen (Libor) stellte sich der Aufsichtsrat demonstrativ hinter Jain. «Nach aktuellem Stand der Untersuchungen war kein amtierendes oder früheres Mitglied des Vorstands auf irgendeine unangemessene Weise in die untersuchten Vorgänge um Referenzzinssätze verwickelt», heisst es in einem Brief von Aufsichtsratschef Paul Achleitner an die Mitarbeiter.

Die Untersuchung habe gezeigt, dass eine kleine Zahl von Mitarbeitern auf eigene Initiative Verhaltensweisen an den Tag gelegt hätten, die nicht den Standards der Bank entsprächen. Zwei Mitarbeiter mussten gehen.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Frankfurt/Main - Der Gewinn der Deutschen Bank ist im zweiten Quartal um rund die ... mehr lesen
Die Deutsche Bank erwirtschaftete nur noch die Hälfte des Gewinns im Vorjahreszeitraums.
Den Schritt begründete die Agentur als Konsequenz aus den Rating-Herabstufungen vom Wochenbeginn.
Frankfurt - Moody's legt abermals nach: Die US-Ratingagentur hat am Mittwochabend den Ausblick für die Bonität von 17 ... mehr lesen
Anwaltskanzlei für Arbeitsrecht
Anwaltspraxis A. Gantenbein
Sonnhaldenstrasse 28
9536 Schwarzenbach
Die Suchmaschine für Jobs und Stellenangebote
x28 AG
Seestrasse 40
8800 Thalwill
Die Arbeitslosenquote in Portugal ist mit über 15 Prozent noch immer besorgniserregend hoch. (Symbolbild)
Die Arbeitslosenquote in Portugal ist mit über 15 Prozent ...
Portugal  Lissabon - Der Internationale Währungsfonds (IWF) bescheinigt Portugal Fortschritte bei der Wirtschaftsentwicklung, mahnt aber noch weitere Reformen an. Der Fonds sei zuversichtlich, dass die Regierung in Lissabon ihre Haushaltsziele erreiche. 
Portugiesen protestieren gegen Sparmassnahmen Lissabon - In Portugal sind am Donnerstagabend abermals tausende Menschen gegen die von den ...
Die Lage in Portugal verschärft sich. (Symbolbild)
50 Milliarden Euro  Paris - Die französische Regierung hat am Mittwoch ihren umstrittenen Sparplan im Umfang von 50 Milliarden Euro (ca. 60 Mrd. Franken) auf den ...  
Die Regierung von Staatschef François Hollande will ihre Defizitziele erreichen.(Archivbild)
Das Gastgewerbe habe hart zu kämpfen.
Lieber Kühlschrank als Menükarte  Bern - Die Schweizer und Schweizerinnen haben im vergangenen Jahr bei ...  
Titel Forum Teaser
  • tigerkralle aus Winznau 87
    Nörgeler Grüne Das ENSI sagtalles OK !!!!!!!¨Also last Müleberg laufen und zieht allen ... Mo, 21.04.14 11:46
  • HeinrichFrei aus Zürich 319
    Atomkraftwerk Mühleberg bei Bern das Risse hat sofort abschalten Fessenheim und auch die anderen Atomkraftwerke Frankreichs sind auch ... Mo, 21.04.14 09:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 808
    Oh, oh, Schäfchen "vorab etwas zur Rhetorik. Da gibt es eine einfache Technik, die häufig ... So, 20.04.14 19:02
  • keinschaf aus Henau 2223
    Unser Herr Chefökonom des SGB ... Sa, 19.04.14 15:19
  • jorian aus Gretzenbach 1447
    Metzger & Bankster Vermischen Sie bitte die Bankster & Metztger nicht die ganze ... Sa, 19.04.14 07:07
  • keinschaf aus Henau 2223
    Korrektur "Die arbeiten offenbar alle in Grossunternehmen und in der Baubranche, ... Fr, 18.04.14 22:11
  • keinschaf aus Henau 2223
    Ironie! Liebe Heidi... ich weiss, es ist nicht immer einfach, geschriebene und ... Fr, 18.04.14 22:01
  • Heidi aus Oberburg 959
    Das ist nicht wahr Ich arbeite in der Baubranche, und da ist niemand für Fr. 22.00/h ... Fr, 18.04.14 21:50
Kathy Riklin ist Nationalrätin der CVP und Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur WBK der Strategiegruppe EnergieSchweiz.
Green Investment Klimapolitik: «Business as usual» ist hochriskant Die jüngsten Berichte des UN-Klimarats ...
Richtig anstellen leicht gemacht
quitt.ch
Badenerstrasse 141
8004 Zürich
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
16.04.2014
15.04.2014
B BERYL DJ Logo
15.04.2014
14.04.2014
14.04.2014
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 8°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 6°C 14°C leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
St.Gallen 9°C 18°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern 9°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 8°C 22°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 9°C 20°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 10°C 22°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten