Deutlicher Rückgang bei den Übernachtungen
publiziert: Montag, 5. Sep 2011 / 11:12 Uhr / aktualisiert: Montag, 5. Sep 2011 / 19:37 Uhr
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Ältestes Luxushotel der Schweiz in Genf.
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Bern - Der Schweizer Tourismus hat im Sommermonat Juli einen deutlichen Rückgang hinnehmen müssen. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der Übernachtungen im Juli 2011 um 3,5 Prozent ab. Nicht nur der starke Franken, sondern auch das schlechte Wetter setzte den Hotels zu.

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Seit Beginn des Höhenflugs der Schweizer Währung gegenüber dem Euro kommt es damit zum ersten Mal zu einem deutlichen Rückgang. Bisher fiel die Abnahme eher moderat aus. Das Schweizer Hotelleriegewerbe registrierte im Juli 2011 insgesamt 4,1 Mio. Übernachtungen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Das sind 148'000 Übernachtungen weniger als im Vorjahresmonat.

Wie angesichts der Abschwächung des Euro zu erwarten war, besuchten deutlich weniger Touristen aus Europa (-8,8 Prozent) die Schweiz. Vor allem Besucher aus dem wichtigsten Markt Deutschland blieben aus (-12 Prozent). Aber auch Niederländer (-14 Prozent), Briten (-11 Prozent) und Belgier (-8,7 Prozent) mieden die Schweiz.

Mehr Asiaten

Im Gegensatz zu Europa entwickelt sich aber der Tourismus aus dem asiatischen Raum weiterhin erfreulich: Allein im Juli nahm die Zahl der Übernachtungen von Personen aus diesem Kontinent um 7,3 Prozent zu. Vor allem bei den Chinesen mit einem Plus von 61 Prozent steht die Schweiz hoch im Kurs. Ebenfalls leicht zugenommen hat die Zahl der Touristen aus Nord- und Südamerika (+2,5 Prozent).

Im Minus sind auch die Zahlen für das laufende Jahr. Die Zahl der Logiernächte von 21,6 Mio. entspricht einer Abnahme um 0,8 Prozent. Während die ausländische Nachfrage zwischen Januar und Juli um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückging, blieb die Nachfrage aus dem Inland praktisch gleich stark (+0,1 Prozent).

Am meisten gelitten unter dem Rückgang im Juli haben die Regionen Graubünden (-10 Prozent), Wallis (-8 Prozent) sowie das Berner Oberland und die Region Luzern/Vierwaldstättersee (je 4 Prozent).

(bg/sda)

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