Der Lastesel, der auch ein Sparschwein ist
publiziert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 08:41 Uhr

Lastwagen haben Laderampen, Kleintransporter haben nichts: keinen Lift, keinen Kran, keine Ladetechnik. Das soll nun anders werden, der «Hubiboy» machts möglich. Mit diesem Einbau-Ladesystem für Lieferwagen können schwere Güter, Maschinen und Europaletten problemlos ins Auto gehievt, gestapelt und transportiert werden. Ohne fremde Hilfe, ohne Belastung für den Rücken, Standort unabhängig.

Der «Hubiboy» im Einsatz
Der «Hubiboy» im Einsatz
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W. A. de Vigier Stiftung
Zur Auschreibung 2007. Bis zu fünf Preisträgerinnen und Preisträger werden mit 100 000 Franken Startkapital unterstützt.
www.devigier.ch

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www.venturelab.ch

Mit ihrer Erfindung haben die Brüder Dominik und Roger Stauffer den Förderpreis für Jungunternehmer der W. A. de Vigier Stiftung gewonnen.

Am Anfang stand die Erfahrung am eigenen Leib, das mühsame Schleppen und Laden schwerer Geräte in einen Kleintransporter. Als Maschinenmechaniker, die grosse und ge-wichtige Apparate zu Kunden lieferten, trugen die Brüder Stauffer Tag für Tag eine schwere Bürde. Der Rücken litt, kostbare Zeit ging verloren, und war man dann beim Kunden zum Abladen bereit, stand keiner da, der behilflich war. Das Engagement eines Spediteurs wäre zu teuer gekommen, Gabelstapler befanden sich nie in der Nähe, wenn man sie brauchte, andere Ladesysteme für Kleintransporter gab es nicht.

Ein Butler namens «Hubiboy»

Zum Glück macht Not erfinderisch. Die Brüder Stauffer begannen zu tüfteln und basteln, zu planen und konstruieren und entwickelten einen ersten Prototypen, den «Hubiboy». Dessen Name ist Programm: «Hubiboy» geht zur Hand wie ein Butler, hebt Lasten wie ein Kran, nützt die Ladekapazität des Lieferwagens voll aus und steht jederzeit zur Verfügung, egal, wo man gerade ist, unabhängig davon, wo die Fracht hin muss. Dabei funktioniert der hydraulische Diener denkbar einfach. Als standardisierte Ladebrücke aus Leichtmetall konzipiert, kann «Hubiboy» praktisch ohne Anpassungen in jeden Typus von Kleintransporter ein- und ebenso leicht wieder ausgebaut werden. Er benötigt wenig Platz und – weil der Transporter im Originalzustand bleibt – nicht einmal eine polizeiliche Bewilligung. Dabei ist der «Hubiboy» kostengünstig. Ab 8000 Franken erhält man die komplette Konstruktion, inklusive Fernbedienung.

180'000 CH-Kleintransporter, ein Riesenmarkt

Der Markt ist da, davon sind die Brüder Stauffer überzeugt. Um ihn zu erobern, haben sie die Firma Stakraft gegründet, ihr System patentieren lassen und den Prototypen zum ausgereiften Produkt entwickelt. Wobei das ursprüngliche Modell bereits Geschwister bekommen hat. Mittlerweile existieren ein Stakraft Paletten-, ein Container- sowie ein Boxsystem. Insbesondere KMU’s dürften am automobilen Warenlift der Vigier-Preisträger reges Interesse haben: Baugeschäfte, Caterer, Garagen, Gärtner, Wäschereien, Plättlileger, Tresortransporter, Ofenbauer, Bauern, Marktfahrer, aber auch Detaillisten und Grossverteiler könnten mit dem «Hubiboy» ebenso Zeit und Nerven wie Personal- und Gesundheitskosten sparen. Denn statt heute zwei oder mehr Personen, die nötig sind, um schwere Lasten zu heben und zu tragen, genügen in der Stakraft-Zukunft ein Mensch und sein «Hubiboy».

Gewichtige Argumente für die Automobilindustrie

Zur Firmenentwicklung, zur Herstellung der ersten 20 «Hubiboys» – wovon einige bereits von Kunden in Auftrag gegeben wurden – und zum Aufbau einer leistungsfähigen Produkti-onsfirma kommt die de Vigier Förderung gerade zur rechten Zeit. Der Preis bestätigt und motiviert die Erfindergeschwister und gibt Ihnen den finanziellen Spielraum, um den Markt nachhaltig zu überzeugen. Durchaus denkbar zum Beispiel, dass auch die Automobilindust-rie an der Stakraft-Ladetechnik Gefallen findet und auf den Zug aufspringt. Warum sollten Kleintransporter den «Hubiboy» in Zukunft nicht bereits fest an Bord haben, wenn Sie in der Fabrik vom Band laufen?

Kontakt; Dominik und Roger Stauffer, info@stakraft.ch

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