Der Bund bittet die UBS zur Kasse - teilweise
publiziert: Mittwoch, 24. Feb 2010 / 19:57 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 24. Feb 2010 / 20:40 Uhr

Bern - Der Bundesrat will der UBS einen Teil der Kosten in Rechnung stellen, die wegen des Steuerstreits mit den USA entstanden sind. Die Grossbank soll eine Million Franken übernehmen. Weitere Zahlungen der UBS sind nach Ansicht des Bundesrats aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

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Für weitergehende Forderungen an die UBS fehlen gemäss Bundeskanzlei die Rechtsgrundlagen.
Für weitergehende Forderungen an die UBS fehlen gemäss Bundeskanzlei die Rechtsgrundlagen.
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Wie die Bundeskanzlei mitteilte, ergab eine eingehende Prüfung, dass für weitergehende Forderungen an die UBS die Rechtsgrundlagen fehlen.

Zudem dürfe die Schweiz eine freiwillige Leistung der UBS nicht annehmen. Man müsse nämlich unter allen Umständen den Eindruck vermeiden, dass die zuständigen Amtshilfebehörden die Beschwerden gegen die Herausgabe der UBS-Bankdaten nicht völlig unabhängig beurteilten.

Bislang sind der Eidgenossenschaft in der UBS-Steueraffäre Kosten von 2,5 Millionen Franken entstanden. 1,5 Millionen stammen aus dem ersten Amtshilfeersuchen vom Juli 2008. Der Rest geht auf die Vergleichsverhandlungen im US-Zivilverfahren vom letzten Jahr zurück.

«Lächerlicher» Betrag

Die Juristen des Bundes kamen nun zum Schluss, dass der UBS diese Million in Rechnung gestellt werden kann. Der Bund stützt sich dabei auf die Allgemeine Gebührenverordnung vom 8. September 2004. Diese sieht vor, dass eine Gebühr bezahlen muss, wer eine Verfügung veranlasst oder eine Dienstleistung beansprucht.

Damit bleibt das Gros der Kosten am Bund hängen. Das durch das Abkommen nötig gewordene Amtshilfeverfahren soll gemäss Schätzungen etwa 37 Millionen Franken kosten. Darin nicht enthalten sind 8,6 Millionen Franken, die für die zusätzlichen Richterstellen beim Bundesverwaltungsgericht anfallen.

Der Betrag sei «lächerlich», hielt Grünen-Präsident Ueli Leuenberger fest. Die UBS müsse für sämtliche Kosten aufkommen. Von einem «Witz» sprach auch CVP-Präsident Christophe Darbellay.

(bert/sda)

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leider nicht...
Ich glaube nicht, dass die UBS, bzw. Banken keine breite Unterstützung mehr haben in der FDP.
Das ist nur Gerede, sobald es um konkrete Massnahmen ginge, krebsen sie alle wieder zurück.
Das ständige Gewäsch der FDP von Selbstverantwortung der Banken, und das die Finanzwelt gelernt habe aus dem Vergangenen ist nur noch lächerlich.

Allerdings wäre ich der erste, der sich sofort bei Gabi Huber entschuldigen würde, wenn es mal anders käme.
Sicher Midas, ...
... das haben Sie ... Und ich habe es allgemein betrachtet - Sowohl die FDP, wie die SVP sind seit eh und je eng mit gewissen Banken verbankelt ... Die Wirtschaftspartei noch tiefer im Wirtschaftssumpf. Insofern sind bei allen (!), nicht nur den Banken, so genannte "Vollgasdeppen" immer noch am Werk!

Als "Schieber" müsste man (einfach zu)-viele dieser EDEL-BÜRGERLICHEN .... eigentlich bezeichnen ... Nicht wahr, Midas!?
Ging an Bank
Ich habe über die UBS geschrieben, nicht über Parteien Thomy. Auch in der Mehrheit der FdP hat die UBS mit ihrem Verhalten mittlerweile keine breite Unterstützung mehr.

Zu Jason's Kommentar bleibt noch zu sagen, es gibt aber nichts besseres als die freie, soziale Marktwirtschaft.
Mir auch, Midas ...
Dies kann man auch auch aus meinen Beiträgen lesen. Für die Wahlen, die in der nächsten Zeit und den nächsten Jahren auf uns zukommen, habe ich mir klare Vorgaben gegeben - AUCH und gerade durch die Geschehnisse der letzten Zeit beeinflusst, welche deutlich aufzeigten, welche Parteien nur für sich selbst schauen und bei den Persönlichkeiten, wer nur FÜR sein ganz perönliches Wohlergehen politisiert und sonst sich um nichts kümmert!
Träges Volk
Der Schweizer Normal Bürger ist leider zu träge um sich gegen diese Allianz von Politikern und Finanzlobbyisten zu wehren.
Scheinbar alles wird mit lautem Maulen hingenommen.
In 2011 werden die gleichen Parteien wieder ca. dieselben Wahlergebnisse haben, statt das zum Beispiel eine FDP brutal abgestraft würde vom Wählervolk.

Die UBS steht leider nur stellvertretend für all das Übel der sogenannten freien Marktwirtschaft und was sie angerichtet hat in den letzten 10 Jahren.

Diese Kräfte sind nun leider so mächtig geworden, dass sie sich erfolgreich gegen jede Art von möglichen Regulierungen wehren können.
Vollgasdeppen bei der UBS
Dass einer dieser UBS-Bank-Wichser mal auf die Idee kommen würde den ganzen Betrag an den Bund als Solidarität und wegen Eigenverschulden zu zahlen, wäre ja auch mal eine zu abstruse Idee. Zumal sie ja Boni aber keine Steuern zahlen können.

Aber so schlau scheinen ihre Marketing- und PR-Vollgasdeppen nicht zu sein dass sie mal das Portokässeli aufmachen. Das nur im Vergleich zu Milliarden an Boni. Lieber weiter alle gegen sich aufbringen und die Millionen in Print und TV stecken. Für so unfähig Leute gibt es dann Ende Jahr wieder fette Boni. Toll UBS! Macht nur weiter so!

Warum nicht gleich die Abzocker-Unterschriftsbögen am Schalter auslegen liebe UBS?

Und ja Thomy, ich bin immer noch bürgerlich. Aber so viel arrogante Dummheit bei einer der wichtigsten Schweizer Firmen geht mir einfach auch auf den Sack. Bekanntlich nicht nur mir.
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