Wachstumsmarkt Fernost beflügelt DKSH
DKSH erwartet im Jahr seines Börsendebüts ein Rekordergebnis
publiziert: Mittwoch, 8. Aug 2012 / 13:19 Uhr
Der Handelskonzern kann mit einem grossen Umsatzplus rechnen.
Der Handelskonzern kann mit einem grossen Umsatzplus rechnen.

Zürich - Der wachsende Wohlstand in Fernost lässt das hauptsächlich in Asien tätige Handelshaus DKSH von Rekordergebnis zu Rekordergebnis springen. Die erste Ergebnispräsentation seit dem Börsengang der Traditionsgruppe im März zeigt ein deutliches Wachstum.

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Der Umsatz des Unternehmens, das mit Luxus- und Alltagskonsumgütern, Gesundheitsprodukten und Technologie handelt sowie Firmen bei der Expansion nach Asien berät, stieg im ersten Halbjahr 2012 um 16 Prozent. Wie am Mittwoch mitgeteilt wurde, erreichten die Einnahmen 4,17 Mrd. Franken.

DKSH wuchs laut Konzernchef Jörg Wolle stärker als der Markt und überflügelte das Wirtschaftswachstum in den asiatischen Ländern. DKSH knüpft damit an die Wachstumserfolge der Vorjahre an.

Das Betriebsresultat wuchs um 23 Prozent auf 126,8 Mio. Franken. Der Gewinn, den DKSH erst seit dem Börsengang veröffentlicht, erhöhte sich noch leicht mehr, und zwar um 23,6 Prozent auf 80,7 Mio. Franken

Von weiterem Rekord überzeugt

DSKH verdient gut mit am steigenden Konsum der immer grösser werdenden Mittelschicht in den asiatischen Ländern. «Asien ist der Wachstumsmarkt per se», sagte der DKSH-Chef Jörg Wolle während einer Telefonkonferenz. «Ich bin überzeugt, dass 2012 ein weiteres Rekordjahr mit zweistelligem Wachstum wird.»

Mit seiner breiten Produktplatte fühlt sich DKSH solide Verankert. Die Abschwächung der Nachfrage vor allem nach Luxusgütern in China trifft DSKH laut Wolle nicht so direkt wie andere Luxus- und Uhren- und Schmuckkonzerne. «Wir sprechen zudem ja immer noch von sehr anständigen Wachstumszahlen», betonte er.

DKSH sei auch nicht alleine von China abhängig, sagte Wolle. DKSH ist in 35 Ländern tätig, der grösste Markt ist Thailand. Die dortigen Verheerungen durch Überschwemmungen habe DKSH relativ gut verkraftet, sagte Finanzchef Bernhard Schmitt. Der Wiederaufbau und die Neuausrüstung der Industrie verschafft DKSH zudem Aufträge.

Die Firma entstand 2002 aus der Zusammenlegung der traditionsreichen Handelshäuser Diethelm, Keller und Siber-Hegner und blickt auf eine 150-jährige Tradition im Handel mit Asien zurück. DKSH ist bis heute von seinen Gründerfamilien geprägt und trägt seit der Fusion 2002 die heutige Bezeichnung.

(laz/sda)

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