Credit Suisse lieferte Daten direkt an USA
publiziert: Freitag, 27. Apr 2012 / 12:38 Uhr / aktualisiert: Freitag, 27. Apr 2012 / 13:34 Uhr
Brady Dougan informiert die Aktionäre. (Symbolbild)
Brady Dougan informiert die Aktionäre. (Symbolbild)

Zürich - Die der Beihilfe zum Steuerbetrug verdächtigte Credit Suisse (CS) hat direkt Informationen an amerikanische Behörden übergeben. Laut Konzernchef Brady Dougan stützte sich die Bank dabei auf Entscheide des Bundesrats.

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Die CS nehme den Steuerstreit sehr ernst, bekundete Dougan am Freitag vor den Aktionären, die sich zur Generalversammlung in Zürich eingefunden hatten. Die CS und 10 weitere Schweizer Banken stehen im Visier der amerikanischen Steuerfahnder. Die Institute sollen reichen Amerikanern geholfen haben, Geld zu verstecken.

Vor zwei Wochen haben die elf Banken den Amerikanern eine Decodierung zu früher übergebenen, verschlüsselten Dokumenten zur Verfügung gestellt. Die US-Behörden bekommen so Zugriff auf Informationen über CS-Mitarbeiter und Drittpersonen, aber nicht auf Kontodaten von Kunden.

Der Bundesrat sowie die Schweizer Justiz haben schon mehrfach - teilweise nach juristischen Hin und Her - Datenlieferungen, darunter auch Informationen zu Tausenden von Kundenkonten, erlaubt und so das jahrzehntelang bestehende Schweizer Bankgeheimnis teilweise aufgehoben. Die Schweiz erlaubt Datenlieferungen aber nach wie vor nur unter Erfüllung gewisser Kriterien.

Die CS ihrerseits hat ihre Kunden und die Öffentlichkeit ebenfalls schon über die Transfers informiert.

(bert/sda)

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