Couchepin ist skeptisch zu Freihandelsabkommen
publiziert: Mittwoch, 25. Jan 2006 / 13:11 Uhr

Bern - Für Bundesrat Pascal Couchepin wiegen die beschränkten Vorteile für Industrie und Dienstleistungen bei einem Freihandelsabkommen mit den USA die Opfer für die Bauern nicht auf.

Couchepin favorisiert ein Freihandelsabkommen mit der EU.
Couchepin favorisiert ein Freihandelsabkommen mit der EU.
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Auch Deklarationspflicht und geistiges Eigentum schüfen Probleme. Er sei durchaus ein Freund der USA und von Freihandelsabkommen, versicherte der FDP-Bundesrat in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» (NZZ). Bei einem Freihandelsabkommen mit den USA mache sich die Regierung aber Sorgen.

Industrie und Dienstleistungssektor könnten profitieren - wenn auch «beschränkt». Die Zollgebühren etwa machten fünf Prozent aus, weniger als die Währungsschwankungen.

Vorteile für US-Farmer

Dagegen würde ein Abkommen den US-Bauern grosse Vorteile verschaffen - zulasten der Schweizer Bauern und ihrer Kollegen in der EU. Für die Schweizer Bauern wären die Marktchancen in den USA gering. Daneben würden auch Probleme beim geistigen Eigentum, der Herkunftsbezeichnung und der Deklarationspflicht - Beispiel Hormonfleisch - entstehen, fuhr der Innenminister fort.

Er habe den Eindruck, der amerikafreundliche Wirtschaftsverband economiesuisse betrachte ein Freihandelsabkommen als Zeichen der Freundschaft mit den USA. Trotzdem müssten Vor- und Nachteile abgewogen werden.

Abkommen mit EU favorisiert

Couchepin befürwortete in dem Interview ein Freihandelsabkommen mit der EU. Ein solches öffne den Schweizer Landwirten einen Markt mit 400 Millionen Konsumenten. Und in der EU sei es durchaus möglich, für hochstehende Produkte höhere Preise zu erzielen. 1,5 Milliarden Franken zusätzlicher Direktzahlungen für drei bis fünf zur Abfederung eines solchen Abkommens seien vorstellbar.

(ht/sda)

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