Clinton erzielt Einigung für billigere Aids-Medikamente
publiziert: Dienstag, 8. Mai 2007 / 20:52 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Mai 2007 / 22:48 Uhr

New York - Millionen von Aids-Patienten in 66 armen Ländern sollen künftig Zugang zu deutlich billigeren Medikamenten haben. Der frühere US-Präsident Bill Clinton hat mit seiner Stiftung eine entsprechende Einigung erzielt.

Bill Clinton will verbilligte Medikamente den Bedürftigen in Entwicklungsländern zugänglich machen.
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Die indischen Medikamentenhersteller Cipla und Matrix hätten sich bereit erklärt, ihre Preise für die antiretroviralen Medikamente der zweiten Generation um 25 bis 50 Prozent zu senken, sagte Clinton.

Diese Arzneien werden von jenen Aids-Kranken benötigt, die gegen herkömmliche HIV-Medikamente resistent sind. Die Preise für diese Wirkstoffe der zweiten Generation übersteigen die der herkömmlichen Mittel bislang um etwa das Zehnfache.

Laut Clinton sind in den armen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas rund sieben Millionen Menschen auf diese Medikamente angewiesen. Die Abmachung mit den Herstellern solle den Betroffenen eine lebenslange, wirkungsvollere Behandlung sichern.

Ab Juli wolle seine Stiftung gemeinsam mit der Hilfsorganisation UNITAID die verbilligten Medikamente aufkaufen und den Bedürftigen in Entwicklungsländern zugänglich machen.

(smw/sda)

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