Rinderdärme aus Brasilien
«Cervelat-Krise» überstanden - Importverbot aufgehoben
publiziert: Freitag, 12. Okt 2012 / 15:54 Uhr
Des Schweizers liebste Wurst gerettet.
Des Schweizers liebste Wurst gerettet.

Bern - Der Bund hat das Importverbot von Rinderdärmen aus Brasilien aufgehoben. Damit wurde ein Schlussstrich unter die nationale «Cervelat-Krise» von 2008 gezogen. Der künftigen Verwendung der begehrten Wursthüllen für Cervelats steht damit nichts mehr im Wege.

Entwicklung von Exportmärkten für die Food Industrie
5 Meldungen im Zusammenhang
Der Grund liegt in der Herabstufung des BSE-Risikos für das südamerikanische Land, wie Ruedi Hadorn, Direktor des Fleischfachverbandes (SFF), einen Bericht der «BauernZeitung» am Freitag bestätigte.

Ende August hatte die EU-Kommission entschieden, Brasilien den Status eines Staates mit vernachlässigbarem BSE-Risiko zu gewähren. Gemäss einer Weisung des Bundesamtes für Veterinärwesen passte daraufhin der Bund seine Risikobewertung ebenfalls an.

Zum Traktandum wurde die Cervelat, nachdem die EU per 1. April 2006 wegen BSE-Gefahr ein Importverbot für Rinderdärme aus Brasilien verhängte hatte. Die Schweiz schloss sich im Rahmen der bilateralen Verträge dem EU-Verbot an.

Der SFF gründete deshalb mit dem BVET, den Grossverteilern sowie den Schweizer Darmhändlern eine «Task Force» zur Rettung der Cervelat. Statt Rinderdärme aus Brasilien wurden solche aus Uruguay, Argentinien und Paraguay verwendet.

Der Darm des brasilianische Zebu-Rindes ist für die Herstellung der Cervelat-Hülle allerdings am idealsten. In der Schweiz werden pro Jahr rund 160 Millionen Cervelats verspiesen.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Schlechte Nachricht an der Cervelat-Front: Nach Ansicht der European Food Safety Authority (EFSA) stellen ... mehr lesen 1
Seit 2007 stecken Cervelats in Rinderdärmen aus Argentinien, Paraguay und Uruguay.
Bern - Die Existenz des Cervelats sei gesichert, hielt der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) in Bern vor den Medien fest. Aber alle Sorgen sei man noch nicht los. Um die Nationalwurst zu retten, brauche es die Rinderdärme aus Brasilien. mehr lesen 
Bern - Alarm an der Cervelat-Front: Wurst-Hüllen aus brasilianischen Rinderdärmen sind seit über einem Jahr verboten, und die Branche ... mehr lesen
Die Cervelat-Haut solle zur Chefsache erklärt werden.
Der Cervelat sei laut Schweizerischem Fleisch-Fachverband in der Schweiz ein «Kulturgut».
Liestal - Der Cervelat droht ab Herbst ohne klassische Hülle dazustehen. Die ... mehr lesen
Entwicklung von Exportmärkten für die Food Industrie
McDonald's wird nur noch Hühner beziehen, die ohne Antibiotika grossgezogen wurden, die wichtig für die Humanmedizin sind.
McDonald's wird nur noch Hühner ...
Drei Tage nach Spitzenposten Übergabe  Oak Brook - McDonald's streicht in seinen etwa 14'000 US-Schnellrestaurants Antibiotika-Pouletfleisch aus dem Menu - zumindest teilweise. Auch in Schweizer Filialen sollen bis in drei Jahren gewisse in der Humanmedizin eingesetzte Antibiotika aus dem Poulet-Fleisch verschwinden. 
Der Rechtstreit macht es Mc Donadl's schwer in Indien.
McDonald's India: Rechtsstreit blockiert Wachstum Geschäftsbeziehung zu Joint-Venture-Partner Vikram Bakshi unterkühlt.
McDonald's verkauft weniger Burger und kürzt Investitionen Oak Brook - Probleme in Asien und die harte Konkurrenz auf dem ...
Zum dritten Mal in Folge  Neuenburg - Die Konsumentenpreise in der Schweiz sind im Februar zum dritten Mal in Folge gesunken. Billiger wurden insbesondere Benzin und Diesel, Lebensmittel sowie Pauschalreisen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag in Neuenburg mitteilte.  
Konsumentenpreise im Euroraum sinken Luxemburg - Die Preise in der Euro-Zone sind zum Jahresanfang kräftig gefallen und bereiten der Europäischen ...
Kunden können im Euroraum günstiger einkaufen.
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1216
    Es hängt alles zusammen Pensionakassen sind mit ihren Anlagen sehr eingeschränkt, riskante ... gestern 14:17
  • Kassandra aus Frauenfeld 1216
    Grossmächte werden sich die Einflusssphären schaffen, die sie für nötig befinden. ... gestern 11:26
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2842
    China... ist in 20-30 Jahren wieder da, wo es 1980 angefangen hat. Die Probleme, ... Mi, 04.03.15 10:19
  • antischwurbel aus uetikon 1
    echte information? eine weitere mutlose aktion der atom"aufsicht". schade! was wirklich ... Mo, 02.03.15 16:14
  • Kassandra aus Frauenfeld 1216
    Serbische Asylsuchende wird es bald schon nicht mehr geben, da macht sich der zombie zu ... Mo, 02.03.15 14:20
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2842
    "serbische Asylsuchende" AsylbewerberInnen aus dem EU-Beitrittskandidat Serbien! Und dann ... Mo, 02.03.15 12:36
  • Kassandra aus Frauenfeld 1216
    Eine ganz faule Tour! Nichtwissen schützt nun doch vor Strafe! Und die Frau Fehr ist ... Mo, 02.03.15 11:30
  • HeinrichFrei aus Zürich 364
    Kriegsmaterialexporte an Staaten die Kriege führen und foltern Die so genannte „Schweizer Rüstungsindustrie“ hat im letzten Jahr 22 ... Mo, 02.03.15 03:46
Die Kraftwerke Hinterrhein produzierten im Geschäftsjahr 2013/14 1615 Gigawatt Strom.
Green Investment Kraftwerke Hinterrhein mit hoher Stromproduktion Thusis GR - Die Kraftwerke Hinterrhein ...
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
Fitmakers Logo
05.03.2015
LAUREATE PARTNERS Logo
04.03.2015
GREEN HOLDING GROUP Logo
03.03.2015
03.03.2015
PN Logo
PN
03.03.2015
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich -4°C 2°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel -4°C 5°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen -3°C 4°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern -3°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern -1°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf -1°C 10°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 7°C 16°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten