Im Jahr 2000 «Altlasten bereinigt» - hohe Rückstellungen
Calida mit Konzernverlust von 10,1 Mio. Franken
publiziert: Mittwoch, 4. Apr 2001 / 18:17 Uhr

Zürich - Der Wäschehersteller Calida ist noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht als im Vorjahr. Bis in drei Jahren soll das Unternehmen wieder über eine solide Ertragslage verfügen. Dafür hat die neue Führung verschiedene Massnahmen eingeleitet.

Im Jahr 2000 seien Altlasten bereinigt und neue Strategien entwickelt worden, sagte Verwaltungsratspräsident Thomas Lustenberger am Mittwoch an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

Hohe Rückstellungen <7b>

Der Verlust vor einmaligen Aufwendungen betrug im letzten Jahr 3,1 (Vorjahresverlust 2,5) Mio. Franken. Zugleich fielen als Folge von Neubewertungen in der Bilanz Rückstellungen in Höhe von 7 Mio. Fr. an. Der Jahresverlust betrug damit 10,1 Mio. Franken.

Der Betriebsverlust (EBIT) erhöhte sich auf 7,6 Mio. Fr. und lag damit deutlich über dem EBIT-Verlust von 1,3 Mio. Fr. im Vorjahr. Der Umsatz wuchs hingegen um 2,5 Prozent auf 200,2 Mio. Franken.

Enttäuschendes Weihnachtsgeschäft

Calida habe unter negative Währungseinflüssen und einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft gelitten. Die zu tiefen Lagerbestände an Fertigwaren Ende 1999, die zu Lieferengpässen im Sommer 2000 geführt hatten, seien aufgeholt worden: Calida habe Kollektionen für einen erwarteten Umsatz von 205 Mio. Fr. an Lager.

Die einmaligen Rückstellungen betreffen die Auflösung des Lizenzvertrages mit dem Designer Joop Ende September 2001, der auch die Auflösung der Vertriebsorganisation zur Folge hat. Weiter werden Kosten für die Restrukturierung des Produktionsbetriebs in Portugal zurückgestellt.

Führungswechsel

Im letzten Jahr hatte das Unternehmen mehrere Wechsel in der Führung zu verkraften. Anfang April 2000 ersetzte Dietmar Wolf den VR-Delegierten Erich Kellenberger in der Geschäftsleitung. Kellenberger, ein Sohn des Gründers, hält mit seinen zwei Brüdern seit Mai 2000 ein Mehrheitspaket von 51,3 Prozent an Calida.

Marco Vögele, der Sohn des Besitzers des Vögele-Kleiderkonzerns, besitzt nach einer Meldung im Februar 11,3 Prozent der Namenaktien von Calida. Ein Eintritt in den Verwaltungsrat sei denkbar, sagte Lustenberger. Ein weiterer Grossaktionär ist die Familie Palmers mit 18,5 Prozent.

In der Folge der Mehrheitsübernahme der Familie Kellenberger hatten die Verwaltungsräte Stephan Baer, Karl Reichmuth und VR- Präsidentin Lili Nabholz das Gremium verlassen. Thomas Lustenberger wurde neuer Präsident.

Anfang März verliess Geschäftsleiter Wolf das Unternehmen wegen «unterschiedlichen Auffassungen in der Unternehmensführung» und wurde interimistisch durch Finanzchef Raphael Nosetti ersetzt. Ein definitiver Nachfolger werde in den nächsten Wochen bekannt gegeben, sagte Lustenberger.

Sofortmassnahmen für Ertragsverbesserung

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung hätten sich zum Ziel gesetzt, Calida innerhalb von drei Jahren wieder «in eine solide Ertragslage zurück zu führen». Zu diesem Zweck seien Sofortmassnahmen eingeleitet und die Unternehmensstrategie den geänderten Marktverhältnissen angepasst worden.

Die Herstellungskosten sollten «deutlich» reduziert werden und die Liefersicherheit wieder hergestellt werden.

In Marketing und Verkauf sei eine Fokussierung auf die im In-wie im Ausland etablierten Marke Calida eingeleitet worden. In Deutschland, Frankreich und Italien hat Calida einen relativ kleinen Marktanteil. Das Ziel sei aber ein zweistelliges Umsatzwachstum in diesen Ländern.

Die Umsatzentwicklung im ersten Quartal 2001 weise mit einem Plus von 9 Prozent darauf hin, dass strategisch der richtige Weg eingeschlagen worden sei, sagte Lustenberger. Ende April sollen die endgültigen Zahlen für das erste Quartal feststehen.

(kil/sda)

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