Ergebnisse des sechsten «Global Private Equity Barometer»
Buyout-Boom hebt Renditen auf Rekordniveau
publiziert: Montag, 4. Jun 2007 / 08:04 Uhr

45 Prozent der institutionellen Private-Equity-Anleger (Limited Partners, LPs) konnten seit Bestehen ihres Private-Equity-Portfolios Renditen von 16 Prozent und mehr erwirtschaften. Vor einem Jahr lag diese Quote hingegen noch bei 38 Prozent.

In den Medien gab es Spekulationen darüber, dass Anteilseigner börsennotierter Unternehmen zukünftig Übernahmeangebote aus dem Private-Equity-Sektor ablehnen könnten.
In den Medien gab es Spekulationen darüber, dass Anteilseigner börsennotierter Unternehmen zukünftig Übernahmeangebote aus dem Private-Equity-Sektor ablehnen könnten.
Das ergab das sechste «Global Private Equity Barometer» von Coller Capital, dem weltweit führenden Investor im Sekundärmarkt für Private Equity. Dieses Ergebnis ist auf die starke Performance von europäischen und nordamerikanischen Buyout-Fonds zurückzuführen. Mit diesen Fonds haben über 60 Prozent der LPs Renditen von 16 Prozent und mehr erzielen können.

Europäer weniger erfolgreich

Insgesamt schnitten die Portfolios europäischer Investoren schlechter ab als die ihrer asiatischen und amerikanischen Kollegen. Lediglich 38 Prozent der europäischen Investoren erzielten eine Rendite von 16 Prozent und mehr, verglichen mit der Hälfte der Investoren in der restlichen Welt. Für diesen Performance-Unterschied gibt es zwei Gründe: Zum einen haben europäische Investoren im Vergleich zu asiatischen und nordamerikanischen deutlich höhere Anteile an europäischen Venture-Fonds gehalten. Diese gehörten aber zu den leistungsschwächeren Segmenten. Zum anderen erzielten weitaus weniger europäische Investoren Top-Renditen mit asiatischen Buyout-Fonds als die asiatischen und nordamerikanischen. Nur rund 18 Prozent der europäischen LPs konnten hier Renditen jenseits der 16 Prozent erzielen. Während die Quote bei den Nordamerikanern bei 60 und bei den Asiaten bei rund 66 Prozent lag.

Kein Ende der Fundraising-Rallye in Sicht

Trotz der Rekordanlagesummen im Private-Equity-Sektor in 2005 und 2006 gibt es keine Anzeichen für eine Abschwächung der Investitionstätigkeit in Private Equity. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) wollen im nächsten Jahr den Private- Equity-Anteil an ihrem Gesamtportfolio sogar noch ausweiten – dieser Anteil hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Dem gegenüber steht nur ein Investor von 20, der seinen Private-Equity-Anteil nächstes Jahr senken will.

Die Performance der grossen Buyout-Fonds

In absoluten Zahlen gesehen wird weiterhin der grössere Teil der Gelder institutioneller Investoren in grosse Buyout-Fonds fliessen. Die Investoren sind sich aber bewusst, dass dies einen Einfluss auf die Renditen haben kann: 88 Prozent der LPs sehen diesen «Berg an Geld» als grösstes Risiko für die Performance grosser Buyout-Fonds an. In den Medien gab es Spekulationen darüber, dass Anteilseigner börsennotierter Unternehmen zukünftig Übernahmeangebote aus dem Private-Equity-Sektor ablehnen könnten. Dieses Risiko für die grossen Buyout-Fonds stuften aber nur rund ein Drittel der befragten LPs als signifikant an.

Hingegen sahen über die Hälfte der Investoren (59 Prozent) eine Verringerung der Verfügbarkeit an Bankkrediten als mögliches Risiko für die zukünftige Performance dieser Fonds an. In gleicher Höhe lag der Anteil der Investoren, die glauben, dass die Managementgebühren der GPs (General Partners, Private-Equity-Fondsmanager) letztere demotivieren könnten.

Auswirkungen auf die Performance

Die Investoren sind geteilter Meinung über die Auswirkungen von Einschränkungen nicht-finanzieller Art (z.B. geografischer oder ethischer) auf die Portfolio-Performance. Fast Dreiviertel der LPs, die Mandate mit solchen Einschränkungen haben, sind der Meinung, dass diese keinen Einfluss auf die Performance haben. Aber gleichzeitig glaubt ein ähnlich hoher Anteil an LPs, deren Mandate nicht solchen Einschränkungen unterliegen, dass die Renditen der Portfolios von Einschränkungen negativ beeinflusst werden.

Hauptfaktoren zur Entscheidung für einen GP

Die zwei wichtigsten Faktoren, die die erstmalige oder wiederholte Anlageentscheidung pro oder kontra eines GPs beeinflussen, sind laut den befragten LPs in der Gesamtperformance aller Fonds des jeweiligen GPs (85 Prozent stuften diesen Indikator als wichtig ein) und in der Kontinuität seines GP-Teams (84 Prozent stuften diesen Indikator als wichtig ein) zu sehen. Seitdem diese Einflussfaktoren in der Befragung der LPs berücksichtig werden, sind drei Punkte für die Befragten in den vergangenen zweieinhalb Jahren wichtiger geworden. Dazu zählt die Performance des letztaufgelegten Fonds des GPs – vermutlich weil die LPs von den GPs erwarten, dass sie das aktuell positive Anlageklima für Private Equity für gute Renditen nutzen sollten. Des weiteren die Qualität und Transparenz des Reportings der GPs, was insbesondere für die asiatischen Investoren wichtig war. Und als Letztes die Aufteilung des «Carried Interest» (Gewinnbeteiligung) innerhalb des Anlageteams der GPs.

Portfolio ständig anpassen

«Die Ergebnisse des Barometers unterstreichen die Wichtigkeit eines aktiven und globalen Ansatzes für das Management eines Private-Equity-Portfolios. Investments, die sich auf vertraute oder ‚lokale’ Märkte beschränken, können ihre Renditen nicht maximieren», kommentiert Jeremy Coller, Chief Executive Officer von Coller Capital, die Resultate. «Da enorm viel institutionelles Geld in die Assetklasse fliesst, sollten die Investoren dazu bereit sein, ihr Portfolio ständig anzupassen, um neuen Trends und Managern Platz zu machen und um die Vorteile aufstrebender Märkte nutzen zu können. Hinsichtlich innovativer Investmentansätze sollten sich LPs genau wie GPs verhalten.»

(sd)

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