Bush soll mehr Druck auf die OPEC ausüben
publiziert: Mittwoch, 31. Mrz 2004 / 08:16 Uhr

Washington - Mehr als zwei Dutzend amerikanische Senatoren haben US-Präsident George W. Bush aufgefordert, den Druck auf die OPEC zu erhöhen. Damit solle er Schaden für die US-Wirtschaft durch die hohen Ölpreise abwenden.

George W. Bush soll erwirken, dass wieder mehr Öl gefördert wird.
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In dem Schreiben heisst es, die USA könnten sich die durch die Fördermengen-Politik des Kartells der Erdöl exportierenden Länder (OPEC) verursachte und aus der Sicht der Unterzeichner ungerechtfertigte Einflussnahme auf die amerikanische Wirtschaft nicht länger gefallen lassen. Die Unterzeichner sind mehrheitlich Demokraten, aber auch ein moderater Republikaner ist mit dabei.

Die Opec hatte im Februar eine Senkung der Fördermenge angekündigt, um einem im Frühjahr erwarteten Nachfrage-Einbruch entgegenzuwirken. Demnach soll ab April die derzeitige Obergrenze für die tägliche Produktion von 24,5 Millionen Barrel um eine Million Barrel reduziert werden.

Hohe Benzinpreise in den USA

Die Opec-Ölminister wollen diese Entscheidung bei ihrem Treffen am Mittwoch in Wien überprüfen. Es gibt jedoch starke Hinweise darauf, dass die OPEC an ihrem beschlossenen Kurs festhalten wird.

Die Benzinpreise in den USA sind zur Zeit so hoch wie lange nicht mehr. Bis Dienstagabend stieg der Preis für ein Fass (knapp 159 Liter) der marktführenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai um 71 Cent auf 32,45 Dollar.

(rp/sda)

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