Bundesrätin Doris Leuthard will asiatische Märkte öffnen
publiziert: Mittwoch, 17. Sep 2008 / 08:30 Uhr

Bern - Bundesrätin Doris Leuthard will die Wirtschaftsbeziehungen mit asiatischen Ländern intensivieren, damit die Schweiz unabhängiger von den USA wird. Indizien für eine Rezession sieht sie jedoch keine.

Doris Leuthard setze sich dafür ein, dass das Freihandelsabkommen mit Japan rasch abgeschlossen werde. Ein Abkommen mit Indien soll im Frühling folgen.
Doris Leuthard setze sich dafür ein, dass das Freihandelsabkommen mit Japan rasch abgeschlossen werde. Ein Abkommen mit Indien soll im Frühling folgen.
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Durch die Banken-Krise in den USA gebe es höchstens Anzeichen für eine Verlangsamung der Konjunktur, sagte Leuthard in einem Interview mit dem «Blick» vom Mittwoch. Die Arbeitslosigkeit von derzeit 2,5 Prozent dürfte nach ihren Worten nur leicht ansteigen.

Um mittelfristig Verbesserungen einzuleiten, könne sich die Schweiz strategisch so bewegen, dass «wir unabhängiger von den USA werden. Deshalb wollen wir die asiatischen Märkte strenger bewirtschaften und die Wirtschaftsbeziehungen noch intensivieren», sagte sie.

Sie setze sich dafür ein, dass das Freihandelsabkommen mit Japan rasch abgeschlossen werde. Ein Abkommen mit Indien soll im Frühling folgen. Und mit Indonesien und Malysia sondiert die Schweiz, wann Verhandlungen aufgenommen werden könnten. «So können wir Einbussen am amerikanischen Markt auffangen».

(fest/sda)

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Es sollen noch viele weitere Bankenpleiten folgen.
Wieso immer gleich das Baby mit dem Badewasser ausschütten?
Erstens ist zu erwähnen dass Vorstösse von Frau Leuthard immer hinterfragt werden müssen, denn Sie ist eine jener Bundesräte welche für die grossen Organisationen arbeiten, nicht jedoch für die Schweiz.
Also die Frage, wieso gleich Freihandelsabkommen? Auf welchem Niveau? Welche Sparten? Wieso nicht Handelsabkommen in bestimmten Bereichen, z.B. Technische Investitionsgüter? Ich bin absolut ein Befürworter dass die Schweiz Handelsabkommen mit allen Herren Ländern eingeht, aber bitte mit Rücksicht was für die Schweiz förderlich ist. Nicht einfach gleich alle Barrieren über Bord werfen, und dann in einigen Jahren klagen dass das Natur-Klima kaputt geht wegen zu viel unnötigem Handel, das Sozial-Klima kaputt geht wegen Lohnzerfall, das Finanz-Klima kaputt geht wegen mangelnden Staatseinnahmen etc. etc.
Auf jeden Fall die Bemühungen des Bundesrates die EU zu einem Freihandelsabkommen in der Landwirtschaft zu drängen sind nur schädlich für die Schweiz. Die Frage, so gut Handelsabkommen generell sind, welches troyanisches Pferd versteckt die Bundesrätin mit den Freihandelsabkommen in Asien?
Sonnige Grüsse aus Chur
Stephan
Geht doch!
Die Schweizer Aussen- und auch Innenpolitik beweist doch immer wieder, dass man sogar mehreren Herren und Damen gleichzeitig dienen und dabei erst noch reichlich abkassieren kann, lieber Roland71.
West & Ost
Frau Leuthard; auch für Sie gilt der Spruch:

Man kann nicht zwei Herren dienen...
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