Kompromiss
Bundespersonal erhält 0,7 Prozent mehr Salär
publiziert: Mittwoch, 13. Nov 2013 / 09:40 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Nov 2013 / 10:12 Uhr
Finanzministerin Widmer-Schlumpf befürwortet auch einen Lohnzuwachs von 0,7 Prozent.
Finanzministerin Widmer-Schlumpf befürwortet auch einen Lohnzuwachs von 0,7 Prozent.

Bern - Bundesangestellte erhalten einen Lohnzuwachs von 0,7 Prozent. Dies ist der Kompromiss zwischen der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB), die verschiedene Gewerkschaften vereint, und der Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf.

1 Meldung im Zusammenhang
Die Gewerkschaften, dazu gehören PVB, VPOD, garaNto und PVfedpol, forderten ursprünglich einen Lohnanstieg von 1,0 Prozent. Dies weil die Rechnung des Bundes 2014 voraussichtlich mit einem Plus von 300 Millionen Franken abschliessen werde, teilte der VGB am Mittwoch mit.

«Bescheidenes Ergebnis»

Zudem wies die Verhandlungsgemeinschaft darauf hin, dass gut die Hälfte der Bundesangestellten keinen Lohnanstieg mehr erhalte, weil sie am oberen Plafond ihres Lohnbands angelangt seien, heisst es in der Mitteilung.

Bundesrätin Widmer-Schlumpf ihrerseits bestand auf eine Lohnerhöhung von 0,5 Prozent. Sie verwies auf die anhaltende negative Teuerung in diesem Jahr sowie auf die schlechten Prognosen für den Bundeshaushalt ab 2015.

Das Ergebnis eines 0,7-prozentigen Lohnanstiegs werde zwar akzeptiert, jedoch angesichts der guten Finanzlage und der hohen Arbeitsbelastung der Angestellten als sehr bescheiden angesehen, schreibt die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal.

(tafi/sda)

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keine Teuerung - keine Lohnerhöhung!
Wer bezahlt diese Erhöhung? Natürlich der Steuerzahler. Es ist nun mal eine Tatsache, dass wir keine Teuerung haben, im Gegenteil: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/05/02.html

Im Kanton Baselland hat die Regierung den Mut und schlägt eine weitere Null-Runde vor. http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/wieder-kein-...

Angestellte der öffentlichen Hand haben einen sicheren Job und sind alles andere als schlecht bezahlt.

Ich bin nicht neidisch, sehe aber nicht ein, weshalb ohne Not die Lohnsumme erhöht werden soll.
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