Brustkrebs - Wissen hilft!
publiziert: Donnerstag, 19. Okt 2006 / 08:30 Uhr

Brustkrebs trifft jede achte bis zehnte Frau im Verlaufe ihres Lebens. Täglich sterben im Durchschnitt vier Frauen daran allein in der Schweiz. Brustkrebs ist damit die häufigste Krebsart bei Frauen.

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Betroffene haben aber gute Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung, wenn der Tumor frühzeitig erkannt und richtig behandelt wird. Heute sind etwa 80% aller betroffenen Frauen fünf Jahre nach Entdeckung ihres Brustkrebses am Leben.

Auf Initiative von Evelyn H. Lauder lancierte Estée Lauder Companies vor über 10 Jahren ihre «Breast Cancer Awareness Campaign» in den USA. Der Oktober gilt seither international als Informationsmonat zum Thema Brustkrebs. Die rosa Schlaufe ist das Symbol des Engagements gegen Brustkrebs und für die Solidarität mit den Betroffenen.

Die Werbekampagne

Dies hat ein Schweizer Marketingteam vor 3 Jahren dazu bewogen, in Europa selber eine Kampagne ins Leben zu rufen um im Kampf gegen den Brustkrebs einen Beitrag zu leisten. Mit einer nicht profitorientierten «Schal-Kampagne» soll eine möglichst grosse Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für das Thema erreicht werden.

Die Idee

Prominente Persönlichkeiten werden in einem rosa Schal fotografiert. Dieser Schal symbolisiert die rosa Schlaufe, trägt die Botschaft damit in die Welt hinaus und soll Brustkrebs für möglichst viele Menschen sichtbar machen.

16 weibliche Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Showbusiness haben sich als Fotomodell für diese Werbekampagne zur Verfügung gestellt. Der Zürcher Fotograf Giorgio Balmelli fotografiert zum dritten Mal in Serie die Kampagne.

Über Brustkrebs

Brustkrebs tritt überwiegend bei Frauen auf. In der Schweiz werden jährlich zwischen 4 000 und 5 000 neue Fälle von Brustkrebs entdeckt (davon 1/5 bei Frauen unter 50 Jahren). Die WHO schätzt, dass weltweit jährlich 1.2 Mio neue Fälle auftreten.

Die Inzidenz (=Auftreten neuer Fälle) von Brustkrebs ist im Steigen begriffen, bedingt durch das sich verändernde Altersprofil der Bevölkerung, möglicherweise durch verbesserte Früherkennung und durch andere unbekannte Faktoren.

Die Sterblichkeit ist im Sinken begriffen, wahrscheinlich durch die Kombination von Früherkennung und wirksamer Therapie.

Viele Frauen mit Brustkrebs können heute erfolgreich behandelt werden

Heute sind etwa 80% aller betroffenen Frauen 5 Jahre nach Entdeckung ihres Brustkrebses am Leben. Dies hängt jedoch stark davon ab, in welchem Stadium sich der Tumor bei der Diagnosestellung befindet, welche Charakteristiken er aufweist und welche Behandlungsmöglichkeiten gegeben sind. Allgemein gilt: Je früher ein Brustkrebs erkannt wird, desto eher ist eine erfolgreiche Behandlung möglich.


Die Hauptrisikofaktoren von Brustkrebs sind:
- das zunehmende Alter
- die erste Menstruation in jungem Alter
- Alter von 30 oder mehr Jahren bei der ersten Geburt (oder keine Geburt)
- familiäre Vorbelastung (ca. 5-10% aller Fälle).

Das Auftreten von Brustkrebs ist durch Änderungen des Lebensstiles kaum beeinflussbar.

Genetische Abklärungen sind nur sinnvoll bei definierter familiärer Vorbelastung

Es besteht kein bewiesener, direkter Kausalitätszusammenhang mit Umweltfaktoren wie Ernährung und Nikotin. Gewisse Hinweise gibt es bei Alkohol sowie für den Zusammenhang mit mangelnder Bewegung und körperlicher Aktivität.

Starkes Übergewicht ist ein nachgewiesener Risikofaktor, besonders nach der Menopause.

Schwangerschaften (und Stillen) sind risiko-vermindernd, insbesondere wenn sie in jungen Jahren erfolgen. Allerdings ist im ersten Jahr nach einer Schwangerschaft das Risiko, einen Brustkrebs zu diagnostizieren, höher als danach.

Forschung und Therapie

In der klinischen Forschung werden die Auswirkungen verschiedener Therapiemethoden bei unterschiedlichen Arten von Brustkrebs untersucht. Dabei wird einerseits das Verständnis der Erkrankung gefördert. Vor allem aber wird eine kontinuierliche Annäherung an das Ideal einer möglichst wirksamen Therapie bei gleichzeitig möglichst hoher Lebensqualität angestrebt. Viele Fragen sind noch offen, deren Beantwortung näher zu diesem Ziel führen wird!

Die Brustkrebs-Therapie ist meist eine Kombination aus chirurgischem Eingriff (oft brusterhaltend!), Bestrahlung und medikamentöser Therapie. Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung, nach den Tumormerkmalen, dem Alter der Patientin, dem Gesundheitszustand der Frau, den Wünschen und Vorstellungen der Patientinnen sowie Faktoren der Lebensqualität. Dies führt zu einer zunehmenden Individualisierung der Therapie.

(li/news.ch)

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