Christoph Blocher befürchtet keinen grossen Schaden für die Schweiz
Blocher zufrieden über Hildebrands Rücktritt
publiziert: Montag, 9. Jan 2012 / 19:23 Uhr
Christoph Blocher gab heute auch eine Pressekonferenz.
Christoph Blocher gab heute auch eine Pressekonferenz.

Bern - SVP-Nationalrat Christoph Blocher begrüsst den Rücktritt von Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand. Dieser hätte sein Amt nicht mehr ausüben können, sagte Blocher am Montag vor den Medien in Bern. Schaden für die Schweiz befürchtet er nicht.

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Dass seine Attacke auf Hildebrand letztlich der Nationalbank und damit am Ende den Unternehmen schaden könnte, verneinte Blocher. Vielleicht leide das Ansehen der Schweiz etwas, sagte er auf entsprechende Fragen.

Er glaube jedoch nicht, dass der Rücktritt des SNB-Präsidenten für den Franken eine grosse Bedeutung habe. Auf die Frage, ob die SVP nun ihr Ziel erreicht habe, sagte Blocher: «Wir haben nicht so bescheidene Ziele.»

«Wir destabilisieren höchstens Personen»

Blocher stritt auch ab, dass es ihm darum gehe, Institutionen zu destabilisieren, wie Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf dies jüngst suggeriert habe. «Wir destabilisieren höchstens Personen, die ihre Verantwortung nicht wahrnehmen», sagte der SVP-Stratege.

Zwar habe die SVP schon vor einem Jahr den Rücktritt Hildebrands gefordert, räumte er ein. Damals sei es aber um Verluste der Nationalbank wegen Euro-Käufen gegangen.

Dass die Schweiz wegen Hildebrands Rücktritt den Sitz im Financial Stability Board verliert, sieht Blocher ebenfalls nicht als Problem. Für den Nationalbankpräsidenten habe der Einsitz in diesem Gremium zur Regulierung der Finanzmärkte ohnehin einen Interessenkonflikt dargestellt.

Unabhängigkeit einschränken

Hart ins Gericht ging Blocher mit dem Bankrat. Dieser und der Bundesrat haben seines Erachtens ihre Aufsichtspflichten nicht wahrgenommen. Der Bundesrat habe mit Hinweis auf die Unabhängigkeit der Nationalbank «alles unter den Tisch gewischt». Diese Unabhängigkeit möchte Blocher einschränken: «Die Nationalbank muss zwar unabhängig sein, darf aber nicht tun, was sie will.»

Mit dem Rücktritt Hildebrands ist für Blocher die Affäre noch lange nicht zu Ende: Bankratspräsident Hansueli Raggenbass werde sich seiner Ansicht nach ebenfalls nicht halten können, stellte er fest. Weiter bekräftigte er seine Forderung nach einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK).

(fest/sda)

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Christoph Blocher - entweder Gedächtnislücke oder er hält alle anderen für blöd.
Vielen Dank Herr Blocher . . .
. . ., dass sie unserem Land diesen exzellenten Fachmann genommen haben mit einer völlig unsinnigen Hetzjagd gegen die Nationalbank. Der Schaden ist enorm aber immerhin können Sie seinen makellosen Abgang studieren und ihn dann baldmöglichst versuchen zu kopieren. Es wird Ihnen nicht gelingen, denn Ihnen fehlt dafür ganz einfach die Klasse.
Jetzt...
wo Herr Hildebrand reinen Tisch gemacht hat, ist nun die Zeit gekommen, eine PUK einzusetzen um die zweifelhafte Rolle von CB, Roger Köppel und Hermann "ich saich mir it Hose" Lei zu untersuchen.
Herr Blocher, nun ist es an der Zeit zurückzutreten !
Genug der Lügen und der Heuchelei Herr Blocher ! Wir sind ein erwachsenes Volk und lassen uns nicht mehr von ihnen und ihrer Entourage an der Nase herum führen.Der einzige richtige Entscheid in ihrer Situation ist der sofortige Rücktritt als Nationalrat und als SVP- Guru !
Triumphzug
Von Blocher Köppel. Letzterer darf gleich zweimal heute Abend sein populistisches Geschwätz verbreiten.

PUK ? Auf jeden Fall, und zwar zu Blochers Machenschaften und dem Datendiebstahl.
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