«Unappetitlich»
«Blick» und «Weltwoche» lehnten Nackt-Selfie-Story ab
publiziert: Dienstag, 19. Aug 2014 / 15:45 Uhr
Laut «Blick» ist die Affäre vom Persönlichkeitsschutz her ein Grenzfall.
Laut «Blick» ist die Affäre vom Persönlichkeitsschutz her ein Grenzfall.

Die Affäre um Geri Müller und seine Nackt-Selfies erhitzt in der Schweiz die Gemüter. Die Zeitung «Schweiz am Sonntag» war aber offenbar nicht die erste Anlaufstelle für eine Veröffentlichung.

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Offenbar war die Geschichte mit Müllers Nacktbildern auch anderen Medien angeboten worden.  So äusserten sich jedenfalls «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel und «Blick»-Chefredaktor René Lüchinger gegenüber der Branchenplattform persoenlich.com. Köppel spricht von einer «unappetitlichen Story» - die Hintergründe für den Verzicht auf eine Publikation sollen in der nächsten Ausgabe der «Weltwoche» zu lesen sein.

Der «Blick» hat die Geschichte laut Lüchinger unter anderem deshalb nicht publiziert, weil die Zeugenlage nicht einwandfrei zu klären war und die Affäre vom Persönlichkeitsschutz her ein Grenzfall ist.

(bert/sda)

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Nationalrat Geri Müller (Grüne)
Nein Wanner, auch Italien hat Alpen
Wissen Sie midas, mich hat man immer ausgelacht, wenn ich gesagt habe, dass das ein Monopol ist.


Mit dieser Macht die Herr Wanner hat, hat man jetzt versucht Herrn Müller zu diskreditieren. Der Schuss ging nach hintel los.

Medien im allgemeinen. Es ist ja bekannt, dass ich härtere Musik bevorzuge. Ich habe mir einige Konzerte vom Wacken 2014 aufgenommen. Vor einem Konzert war der Warnhinweis; Für jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet.

Nun man zeigte Boobies. Amerikanisch für....... Zudem sprachen sie auf der Bühne das f Wort aus. Die Sprache ist von Steel Panther. Bis jetzt kann man es noch ohne Zensur auf youtube anschauen. Steel Panther Wacken 2014.

Was den Kindern aber zugemutet wird oder sollte spricht da ganz eine andere Sprache. Der ganze Genderwahnsinn. Man sollte ein Kind noch Kind sein lassen.

In den Nachrichten kommt nur Mord- und Todschlag. Ich kenne Menschen die sprechen immer von Frieden und schauen sich die Tagesschau an. Ich habe schon mehr als wie ein Mal gefragt, wie das zusammenpasst.

Moritzli hat auch die Schweizerfenster für ausländische Fernsehsender genehmigt....... Wo verdient der Moritzli jetzt sein Geld?
Alpen Berlusconi
Ich war selber zur Zeit der Liberalisierung beruflich involviert und lebte in der gleichen Gemeinde wie Wanner. Wobei er ein Schloss hat oder hatte : )

Nein, Sie werden es nicht glauben und am Schluss hagelt es für mich wieder Kritik von Links. Das Wanner Monopol zeichnete sich schon um 1990 ab. Schon lange nannte man ihn "Mittelland Berlusconi".

Im Grunde hat die Schweiz die TV, Radio und Telekom Liberalisierung verbockt und die Pressemedien spielen da eben auch eine Rolle. Wird natürlich nie jemand zugegeben. Bei der Telekom zum Beispiel hat die Schweiz jetzt einfach ein Kartell statt ein Monopol. Die besten Bewerber darunter auch Konsortien mit France Telekom und Deutsche Telekom wurden ausgebremst, da zu gefährlich für Swisscom.

Schuld an der Misere ist direkt und indirekt mit seinem Department Moritz Leuenberger. Gesetze gelten nicht immer für alle gleich, so wurden Wanner und Roger immer bevorteilt. Zudem wird die SRG oder wie immer sie jetzt heisst gehätschelt. Konkurrenz ja, aber ja nicht zu viel. Da sucht man aus wer mitspielt.

Ich habe auch nie verstanden warum man Herrn Wanner eine so marktbeherrschende Position zugesteht. Diese Monopol im Raum Zürich-Aarau-Luzern-Solothurn mit Presse, Lokal-TV und Radio ist beunruhigend.
Blick und die Weltwoche?!?
Wem gehört die AZ?

http://www.azmedien.ch/unternehmen/

Wem gehört Radio Argovia?

http://www.20min.ch/finance/news/story/27888464

Dies ist doch ein Skandal.

Nun Herr Wanner steht der FDP nahe. Hier herrscht ein Monopol, dass Herr Wanner ausgenutzt hat.

Wer wählt denn da noch die FDP?

http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/menschen/1822/
Dickes Kreuz
Die Häme im Blick ist ja jetzt am schlimmsten."Grüsel-Geri" als Titel, aber dann das Seite 3 Girl und hinten reihenweise Inserate von Huren. Heuchlerische, verlogene Dopelmoralisten von Drecksjournalisten (darf man das schreiben oder ist das Rassismus?).

Ich habe keinen Club gesehen, bin aber auch seiner Meinung wie in den zwei Beiträgen davor. Weshalb musste diese Frau zur Presse? Sie ist mit Bestimmtheit kein Opfer.

Respekt für Geri sich gleich im TV zu stellen! Das ist nun bestimmt nicht einfach und die Meisten wären zu feige dazu.

Dickes Kreuz!
Wer hätte das je gedacht?
Ich habe den Club auch gerade gesehen, nicht ganz von Anfang an, aber immer noch genug, dass ich - also ich bringe es kaum übers Herz - vollständig Schäfchens Meinung bin!

Habe mir ein Kreuzchen ganz dick und rot in Tagebuch gemacht!
Der Club
hat bestätigt, was zu ahnen war. Es handelt sich bei dieser ganzen Geschichte um eine politische Abrechnung und P.Müller hat mit seiner Zeitung dafür eine Plattform geboten.

Studer und P.Müller konnten während der Sendung nicht überzeugend darlegen, worin genau das öffentliche Interesse an dieser Angelegenheit bestand. Studer betonte nur immer wieder schwurbelig, es seien "ganz viele Aspekte"...
Die da waren:
- das Amt des Stapi und Nationalrats, das "höhere moralische Anforderungen" stellt
- die Tatsache, dass die Fotos in den Arbeitsräumen entstanden
- ein "seltsamer" Polizeieinsatz und die "seltsame Reise" der betroffenen Frau von Bern nach Baden

Zu Punkt 1 ist zu sagen, dass "höhere moralische Anforderungen" nicht durch Verhaltensweisen tangiert werden, die (Privat!) zwischen zwei erwachsenen, mündigen Personen innerhalb jedes legalen Rahmens stattgefunden haben.
Wenn ein Stapi von sich Nachtbilder verschickt oder welche empfängt, ist das im Verständnis des angefangenen 21. Jhdts. nicht amoralisch - sonst müsste ich mich langsam fragen, mit was für bigotten, scheinheiligen Spiessbürgern man es zu tun hat.

Zu Punkt 2
Wenn DAS der Vorwurf ist, dann verstehe ich den ganzen Skandal nicht. Man könnte den Vorwurf unter Umständen mit verzogenen Lippen verstehen, wenn die Räumlichkeiten exzessiv genutzt, zweckentfremdet oder offensichtlich für die Selbstdarstellung missbraucht worden wären, was hier aber eindeutig nicht der Fall zu sein scheint.
Wenn ein Stadtammann, der einen grossen Teil des Tages in seinen persönlichen Büroräumen verbringt, muss man ihm auch zugestehen, dass er sich hie und da eine Auszeit gönnen darf, in der er vielleicht private mails verschickt und andere private Tätigkeiten verrichtet. Das zumindest habe ich in meinen Büroräumen auch immer getan, wenn auch keine Nacht-Selbstbilder darunter waren. Ich gehe davon aus, dass auch kein Bedarf daran bestanden hätte, aber item.
Wenn mein Stapi so was tut und ich davon erfahre, dann finde ich das etwas skurril, aber keinen Grund, daraus einen nationalen Skandal zu machen.
Ich sehe aufgrund dieses Punktes kein öffentliches Interesse gegeben. Wo sind wir denn? Das ist doch reiner Boulevard.

Der dritte Punkt ist der interessanteste, denn er wirft Fragen zur Urheberschaft auf. Chefredaktor P.Müller stellt die Frau, die ihm diese Bilder und Chatdaten zugespielt hat, als Opfer dar. Die Frau ist 33 Jahre alt und angehende Gymnasiallehrerin....
Werden da denn eigentlich keine "erhöhten moralischen Anforderungen" gestellt?
Er stellt sich weiterhin vor diese Frau und möchte angeblich nicht, dass ihre Identität publik wird und sie wolle dies auch nicht....
Da ergeben sich für mich folgende Fragen:
- warum ist sie dann überhaupt zur Presse gegangen, wenn sie die Publizität scheut?
- warum doppelt sie nach G.Müllers PK noch einmal nach? Und das in einer, man muss sagen, ziemlich abgebrühten Weise?

Die angeblich "seltsame" Polizeiaktion hätte sich innerhalb von 15 Minuten aufklären lassen. Es hätte nur eines Telefongesprächs mit der Polizei bedarft. Die "seltsame Reise" wurde dann dazu benutzt, um G.Müller einen Amtsmissbrauch zu unterstellen. Aber auch diesen Vorwurf hätte man bei einer Auskunft der Polizei entkräftigen können.

Redaktor P.Müller wollte einfach eine Story machen. Nennen wir diese Zeitung künftig ein Revolverblatt, denn es ist ja nicht die erste Story dieser Art.
Die Schilderung von G.Müller scheint mir glaubwürdig und was mich an diesen Geschichten am meisten stört, ist die Tatsache, dass sich die halbe Gesellschaft reflexartig immer sofort hinter die Frau stellt, wenn ein Disput eine sexuelle Komponente hat. Geradeso, als wären Frauen alles unschuldige Engel oder hilflose kleine Mädchen.

Was auch immer genau die Motivation der Frau war, sich mit einem liierten, national bekannten Politiker und Stadtammann einzulassen - ich habe da meine persönliche Verschwörungstheorie, aber sie spielt keine Rolle - es handelt sich tatsächlich um einen Fall, in dem ein ungeschicktes, aber in keinem Punkt illegales oder anrüchiges, grenzwertiges Verhalten eines Politikers genutzt wird, seine Karriere zu zerstören.
Das stört mich bei einem grünen Geri Müller genau so, wie bei einem Mörgeli.
Diese moralinsaure Zeigefinger-Schmutzkampagnen sind das allerletzte.

Meiner Ansicht nach sollte Geri Müller im Amt bleiben und seine Wähler entscheiden lassen. Die CH sollte nicht anzufangen, mit Bill-Clinton-Storys gewählte Politiker aus dem Amt und Job zu jagen.
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