Binnenwirtschaft ankurbeln
Binnenwirtschaft soll laut Bundesrat-Plänen für Wachstum sorgen
publiziert: Freitag, 15. Jun 2012 / 14:52 Uhr
Laut Johann Schneider-Ammann liegt die Schweiz bei Steigerung der Produktivität beim Durchschnitt.
Laut Johann Schneider-Ammann liegt die Schweiz bei Steigerung der Produktivität beim Durchschnitt.

Bern - Der Bundesrat hat die Leitplanken für die die Wachstumspolitik der nächsten drei Jahre gestellt. Sein Ziel ist es insbesondere, die Binnenwirtschaft anzukurbeln und neue Absatzmärkte ausserhalb Europas zu erschliessen. Er hat am Freitag den Bericht zur Wachstumspolitik 2012-2015 zur Kenntnis genommen.

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Wie Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann vor den Medien in Bern sagte, ist die Schweiz beim Niveau und der Steigerung der Produktivität unter den fortgeschrittenen Industriestaaten nur Durchschnitt.

Bisher sei das Augenmerk der Schweizer Volkswirtschaft stark auf die Aussenwirtschaft gerichtet gewesen - obwohl der grössere Teil der Wirtschaftsleistung auf der Produktion von Gütern und Dienstleistungen im Binnenmarkt basiere.

Das in der Verfassung verankerte Ziel der Wohlstandsförderung könne deshalb nur erreicht werden, wenn auch in den binnenorientierten Sektoren Fortschritte erreicht werden.

Die Wachstumspolitik 2012-2015 zielt deshalb vor allem auf die Fortsetzung der Gesundheitsreform und auf die Weiterführung der Agrarreform. Doch auch der Staat selbst könne schlanker werden, etwa durch mehr E-Government.

Insgesamt zeigt der Bundesrat dreizehn Massnahmen in sieben Bereichen auf. «Ich bin mir bewusst, dass es nicht einfach sein wird, alle Massnahmen umzusetzen», sagte Schneider-Ammann.

(knob/sda)

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