
Bern - Die Öko-Bilanz von Fleisch kann verbessert werden. Laut einer Studie von Agroscope kommt es vor allem darauf an, wie das Fleisch produziert wird. Entscheidend ist, wie die Tiere gehalten werden, was und wie viel sie fressen und wie schnell sie schlachtreif sind.
Entscheidend ist laut der Studie, wie das Futter für die Masttiere hergestellt und von den Tieren verwertet wird. Tiergerecht gehaltenes Geflügel beispielsweise wächst langsamer und braucht mehr Futter als konventionell gehaltenes. Die tiergerechtere Geflügelmast beeinflusst somit die Umwelt stärker.
Zertifizierte Soja verfüttern
Biologisch produziertes Futter wiederum schont die Ressourcen, und weil Biobauern auf mineralische Dünger und Pestizide verzichten, wird das Ökosystem geschützt. Wegen der tieferen Erträge im Bio-Landbau wird pro Kilogramm gefressenes Futtermittel das Klima mehr belastet und es gehen mehr Nährstoffe verloren.
Um die Umweltbilanz von Geflügel- und Schweinemast zu verbessern, müssten die Verantwortlichen bei der Zusammensetzung der Futterrationen und beim Anbau des Futters ansetzen. Viel beitragen könne es, konsequent als abholzungsfrei zertifiziertes Soja zu füttern, heisst es dazu in der Studie.
Viele Flächen für den Soja-Anbau werden gewonnen, indem Regenwald abgeholzt oder artenreiche Savanne in Anbauflächen umgewandelt wird. Das schlägt bei der Umwelteinflüsse zu Buche mit der CO2-Freisetzung durch Brandrodung und Humusabbau und dem Potenzial für die Bildung von Ozon.
Mutterkuhhaltung schneidet mit der angewandten Methode zur Berechnung der Umweltwirkung nicht besser ab als konventionelle Kälbermast. Deren Masttiere stammen aus der Milchproduktion - ein grosser Teil der Umwelteinflüsse durch die Muttertiere wird der Milch- und nicht der Fleischproduktion zugeschlagen.
Anders bei der Mutterkuhhaltung: Hier wird die gesamte Beeinträchtigung der Umwelt durch die Kühe der Fleischproduktion belastet. Das lässt das Potenzial für Treibhausgas-Emissionen und Bildung von Ozon ansteigen, vor allem weil die Mutterkühe Methangas ausstossen.
Für und gegen Kraftfutter
Mast ist umso effizienter je schneller die Tiere schlachtreif werden. Bei Wiederkäuern können hohe Zuwachsraten laut Studie nur erreicht werden, wenn sie neben Gras Kraftfutter fressen. Dessen Produktion beeinträchtigt die Umwelt, und der Anbau konkurriert den Anbau von Nahrungsmitteln für Menschen.
Futtergras benötigt zwar mehr Flächen als Kraftfutter. Doch das Grünland kann nicht gleich genutzt werden wie Ackerland. Mit mehr Rücksicht auf die Artenvielfalt können die Flächen weniger intensiv genutzt werden.
Untersucht wurde in der Studie, wie die Produktion eines Kilogramms verkaufsfertigen Fleisches die Umwelt beeinflusst. Unter die Lupe genommen wurden herkömmliche Mastmodelle für Schweine, Geflügel und Rindvieh, besonders tierfreundliche Methoden, Haltungsmodelle mit Auslauf und Bio-Betriebe, in der Schweiz und im Ausland.
(knob/sda)
- grendel aus Herisau 3
zeichen setzen ich mach mir keine illusionen, dass eine annahme gross verbesserungen ... gestern 19:24 - BigBrother aus Arisdorf 1361
einfach naiv und blauäugig Die Umsetzung der Initiative wird bestimmt einfach sein, denn bei einer ... gestern 15:56 - thomy aus Bern 3840
Liiieeeber jorian ... Einfach so ein (un-)gutes Gefühl ... Jetzt interessiert es mich nicht ... gestern 11:22 - jorian aus Gretzenbach 1195
Humor Sie sind nicht neugierig, warum wollen Sie dann wissen, wer hinter dem ... So, 16.06.13 22:15 - Heidi aus Oberburg 875
was nein, thomy? Haben Sie keine Ahnung, obwohl ich das mehrmals hier im Forum erwähnt ... So, 16.06.13 21:58 - thomy aus Bern 3840
Nein, liebe Heidi ... ... so genau weiss ich es nicht - Allerhöchstens kann ich etwas ahnen. ... So, 16.06.13 21:08 - jorian aus Gretzenbach 1195
Gewerkschaften Ich war bei der UNIA, ich war bei der SYNA und beim SBKPV. Brauchte ... Fr, 14.06.13 06:39 - Heidi aus Oberburg 875
Richtig, keinschaf Tut mir leid, ich habe mich falsch ausgedrückt. Und von diesen ... Do, 13.06.13 20:39
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