Höhere Gewinnausschüttung der Basellandschaftlichen Kantonalbank:
Baselbieter Kantonalbank steigerte Erträge auf hohem Niveau
publiziert: Dienstag, 8. Feb 2000 / 11:28 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Feb 2000 / 13:04 Uhr

Liestal – Das Geschäftsjahr 1999 der Basellandschaftlichen Kantonalbank schliesst wiederum mit einem positiven Ergebnis ab. Zwar liegt der Bruttogewinn mit 150,1 Mio. Franken nur geringfügig über dem Vorjahr (149,7 Mio.). Der Betriebsertrag stieg aber um 7,4 % auf 278,7 Mio. Franken.

Das Zinsengeschäft steuert mit 183,5 Mio. Franken (+1,3 %) wiederum den grössten Anteil an den Betriebsertrag bei. Die Zunahme resultiert aus der Ausweitung des Geschäfts; ohne den Mengeneffekt hätte der Erfolg aus dem Zinsengeschäft aufgrund der Zinsentwicklung einen Rückgang ausweisen müssen.
Mit 55,5 Millionen Franken (+ 1,5%) bildet der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft den zweiten Ertragspfeiler. Die Kommissionen aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft konnten trotz des weniger befriedigenden Geschäftsgangs der Schweizer Börse um rund 7 % gesteigert werden; sie machen mit 48,2 Mio. Franken den Hauptteil dieser Sparte aus.
Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft beläuft sich auf 11,2 Mio. Franken (Vorjahr 13,7). – Der übrige ordentliche Erfolg verbesserte sich durch Veräusserungen von Finanzanlagen von 10,0 auf 28,4 Mio. Franken.
Wie Paul Nyffeler, Präsident der Geschäftsleitung, an der Medienkonferenz ausführte, im letzten Jahr sowohl vom Wettbewerb als auch von den aufsichtsrechtlichen Entwicklungen her neue personelle und materielle Ressourcen bereitstellen. Als Beispiel dafür, dass sich solche Investitionen auszahlen, nannte er die hohe Akzeptanz des Internet-Auftritts der BLKB. Die heutige Kostenstruktur sei jedoch in der Entwicklung der letzten zehn Jahre nichts Ausserordentliches. Das Verhältnis von Geschäftsaufwand zu Betriebsertrag, die sogenannte Cost-Income-Ratio, habe sich in den letzten zehn Jahren stets in einer Bandbreite von 45 bis 50 Prozent bewegt. „Wir sehen das vergangene Jahr also vor allem als weiteres Jahr der Konsolidierung nach dem grossen Informatik-Umbau von 1998 und erwarten nachhaltig positive Auswirkungen auf die zukünftige Ertragsentwicklung der Bank“, sagte Nyffeler.

Starke Dotierung der Eigenmittel
Dank erneut deutlich niedrigerer Wertberichtigungen und Rückstellungen aus Kundenpositionen erhöhte sich das für das Potenzial der Bildung von Reserven für allgemeine Bankrisiken massgebliche Zwischenergebnis um 18,9 % auf 117,6 Mio. Franken. Unter der Position des ausserordentlichen Aufwands können deshalb den Reserven für allgemeine Bankrisiken 50 Mio. Franken (Vorjahr 28) zugewiesen werden. Wirtschaftlich bedeutet dies eine markante Steigerung der Eigenmittel der Bank. Weitere 22 Mio. Franken werden im Rahmen der Gewinnverteilung den allgemeinen gesetzlichen Reserven zugewiesen. Bankpräsident Werner Degen gab seiner Genugtuung über diese bedeutende neuerliche Steigerung der Eigenmittel Ausdruck: Eine solche Situation komme nicht von ungefähr; Sie sei einerseits das Resultat einer seit Bestehen der Bank ungebrochenen Kontinuität des Ertragswachstums. Anderseits sei sie auch das Ergebnis einer weitsichtigen Grundhaltung des Kantons, der die Eigenmittelbildung seit je durch ein ausgewogenes Verhältnis von Gewinnbezug und Reservenbildung gefördert habe.

Kontrolliertes „Nullwachstum“
Die Bilanzsumme der Basellandschaftlichen Kantonalbank beläuft sich per Ende 1999 auf 12,4 Milliarden Franken, 98 Mio. oder 0,8 % mehr als im Vorjahr. Diese Konstanz ist um so auffallender, als der Neuzugang von Hypotheken mit 497,2 Mio. Franken oder 5,8 % auch im Jahr 1999 erfreulich hoch ausgefallen ist und die starke Marktstellung der BLKB bestätigt. Diesem Zuwachs der Hypothekarforderungen auf nunmehr 9,05 Milliarden Franken steht eine Abnahme der Finanzanlagen um 31,7 % oder 305 Mio. Franken auf 659 Mio. Franken gegenüber. Mit dieser Verschiebung hat eine Umschichtung eines Teils der Aktiven in besser rentierende Anlageformen stattgefunden.
Auf der Passivseite haben die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform trotz der für Spargelder ungünstigen Zinssituation nochmals um 1,6 % auf 5,04 Milliarden Franken zugenommen. Diese Steigerung ist um so erfreulicher, als wir im Interesse unserer Sparkundschaft aktiv die Anlage in Fonds und Fondsparplänen als Alternative zum traditionellen Banksparen empfehlen. Der Zufluss an Geldern, die unserer Bank anvertraut werden, ist deshalb tatsächlich wesentlich höher, als in der Zunahme der Spargelder zum Ausdruck kommt.

Kanton und Private profitieren
Für die Gewinnverwendung steht ein aus dem Jahresgewinn von 64,1 Mio. Franken (Vorjahr 66,3) und dem Gewinnvortrag des Vorjahres von 11,3 Mio. (3,1) bestehender Bilanzgewinn von 75,4 Mio. (69,4) zur Verfügung. Er wird wie folgt verteilt:
 Verzinsung des 180 Mio. betragenden Dotationskapitals des Kantons 10,6 Mio. (11,1),
 Ausschüttung auf dem 50 Mio. betragenden Zertifikatskapital 10,0 Mio. (9),
 Ausschüttung an den Kanton Basel-Landschaft 22 Mio. (19),
 Zuweisung an die allgemeine gesetzliche Reserve 22 Mio. (19).
Nach diesen Zuweisungen verbleibt ein Gewinnvortrag auf das neue Jahr von 10,8 Mio. Franken (11,3). In den letzten Jahren ist die Gewinnausschüttung jeweils unter dem Aspekt festgelegt worden, zwischen dem öffentlichen Kapitaleigner und den privaten Investoren eine möglichst gleiche Behandlung herbeizuführen. Mit einer gesamten Ausschüttung (Gewinnablieferung und Verzinsung des Dotationskapitals) von 32,6 Mio. Franken (30,1) ist eine weitgehende Gleichstellung nunmehr praktisch erreicht.

Personalbestand
Am Ende des Berichtsjahres beschäftigte die Basellandschaftliche Kantonalbank 581 Personen (Vorjahr 520). Die Zunahme ist zum Teil auf den personellen Ausbau zentraler Dienste (Risk Management, Interne Kontrollstelle, Compliance) wie auch auf den gestiegenen Geschäftsumfang, insbesondere im Kreditbereich, zurückzuführen. Die BLKB hat in den letzten anderthalb Jahren rund 40 neue, meist hoch qualifizierte Stellen geschaffen.

Übernahme der ATAG
Die kurz vor Weihnachten vertraglich vereinbarte Übernahme der ATAG Asset Management (AAM) ist zu Beginn des neuen Jahres finanziell und rechtlich abgeschlossen worden. Auf die Erfolgsrechnung des Jahres 1999 und die Bilanz per 31. Dezember 1999 der BLKB hatte diese Transaktion noch keinen Einfluss.

(klei/news.ch)

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