Bilanz korrigiert
Bankia-Mutter BFA räumt Milliardenverluste ein
publiziert: Dienstag, 29. Mai 2012 / 08:04 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 29. Mai 2012 / 21:15 Uhr
Das Unternehmensergebnis wurde korrigiert und weist nun einen Verlust von 3,3 Milliarden Euro aus.
Das Unternehmensergebnis wurde korrigiert und weist nun einen Verlust von 3,3 Milliarden Euro aus.

Madrid - Die Hiobsbotschaften aus dem spanischen Bankensektor reissen nicht ab: Die Muttergesellschaft BFA der maroden Sparkasse Bankia korrigierte ihre Bilanz. Statt eines Gewinns weist sie für 2011 nun einen Verlust in Milliardenhöhe aus.

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Die BFA verzeichnete im vergangenen Jahr ein Minus von 3,3 Mrd. Euro. Dies geht aus einer Neubewertung hervor, die die Unternehmensführung in der Nacht zum Dienstag verabschiedete. Im April hatte das Unternehmen in seiner Bilanz für 2011 noch einen Gewinn von 41 Mio. Euro ausgewiesen.

Die BFA-Tochter Bankia, Spaniens viertgrösste Bank, hatte am Freitag ebenfalls ihre Bilanz korrigiert und einen Verlust von knapp 3,0 Mrd. Euro eingeräumt. Das Institut schockierte zudem mit der Erklärung, zum Überleben weitere 19 Mrd. Euro Staatshilfe zu benötigen.

Die Bank war vor zwei Jahren auf staatlichen Druck nach der Fusion schwächelnder Sparkassen entstanden. Anfang des Monats wurde sie in einer Nacht- und Nebel-Aktion teilweise verstaatlicht, weil sie die riesigen Verluste aus dem spanischen Immobilien-Crash nicht mehr schultern konnte.

Fusionen geplant

Im Sog der Krise um Bankia suchen unterdessen weitere Institute ihr Heil in einer Fusion. Drei Banken - die nicht an der Börse notierte Sparkasse Liberbank und ihre Konkurrenten Ibercaja und Caja 3 - informierten die Aufsichtsbehörden darüber, dass die Verwaltungsräte der drei Institute ihren Zusammenschluss noch am Dienstag beschliessen wollten.

Eine mit dem Vorgang vertraute Person sagte, die Gespräche befänden sich in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Entstehen würde eines der grössten Institute des Landes, dass Vermögenswerte von mehr als 115 Mrd. Euro verwaltet.

Ziel ist es, die Kapitalbasis zu stärken. Die Häuser kämpfen mit milliardenschweren faulen Immobilienkrediten. Die Branche steht zudem unter massivem Druck, weil die Banken bis 11. Juni erklären müssen, wie sie die neuen Kapitalauflagen erfüllen wollen.

(bg/sda)

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