Bakbasel rechnet bei Bruch der Eurozone mit schwerer Rezession
publiziert: Freitag, 15. Jun 2012 / 15:55 Uhr
Unsere Wirtschaft hängt stark vom Euro ab.
Unsere Wirtschaft hängt stark vom Euro ab.

Basel - Das Wirtschaftsinformationsinstitut Bakbasel rechnet im Falle eines Auseinanderbrechens der Eurozone für die Schweiz mit einer schweren Rezession. Bei einem Euro-Austritt Griechenlands käme die Schweiz hingegen «recht glimpflich davon».

Individuelle Vermögensverwaltung - Unabhängig, Transparent, Zuverlässig
7 Meldungen im Zusammenhang
Die direkten Kosten eines Zahlungsausfalls Griechenlands wären überschaubar, da die Schweizer Exportbranche von der griechischen Entwicklung nur geringfügig tangiert werde, hält Bakbasel in einem Bericht fest.

Die indirekten Folgen eines Austritts Griechenlands seien weit gewichtiger. So müsse mit einer Verschlechterung der Auftragslage gerechnet werden, da die Wachstumsdelle in der Eurozone die Nachfrage nach Schweizer Gütern bremse.

Im am Freitag publizierten Bericht hat Bakbasel in zwei Szenarien (Euro-Austritt von Griechenland und Auseinanderbrechen der Eurozone) die möglichen Folgen für die Schweizer Wirtschaft durchgerechnet.

Minus vier Prozentpunkte für BIP

Kommt es zu einem Dominoeffekt, der alle fünf Krisenländer (Griechenland, Portugal, Irland, Italien und Spanien) zwingt, die Währungsunion zu verlassen, drohe der Schweiz eine schwere Rezession. Diese könne über zwei Jahre anhalten.

Gemäss den Berechnungen würde das Schweizer Bruttoinlandprodukt in dieser Zeit vier Prozentpunkte tiefer ausfallen. Der Aussenhandel wäre in diesem Fall besonders betroffen. Die Nachfrage aus den Krisenländern würde massiv einbrechen.

Die Ökonomen prophezeien bei einem Zerfall der Eurozone in den ersten beiden Jahren einen kumulierten Exportrückgang von über 10 Prozentpunkten. «Selbst bei günstigen Annahmen wären die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen massiv», hält Bakbasel zusammenfassend fest.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Basel - Das Konjunkturforschungsinstitut Bakbasel hat wie erwartet seine Wachstumsprognosen für die Schweizer Wirtschaft hinuntergeschraubt. Für das laufende Jahr geht das Institut neu von 0,9 Prozent BIP-Wachstum aus. Die alte Prognose hatte ein Plus von 1,5 Prozent vorausgesagt. mehr lesen 
Athen - Bei der Parlamentswahl in Griechenland ist die konservative Nea Dimokratia (ND) laut offizieller Hochrechnung stärkste ... mehr lesen
Die Pro-Euro-Parteien könnten eine Koalition bilden.
Athen - Hochspannung in Griechenland: In dem vom Staatsbankrott bedrohten Land haben zum zweiten Mal binnen sechs Wochen Neuwahlen begonnen. «Die Wahlen verlaufen normal, wie wir es geplant hatten», erklärte Innenminister Antonis Manitakis am Sonntagvormittag. mehr lesen 
Washington - US-Notenbankchef Ben Bernanke hat vor den Gefahren der europäischen Schuldenkrise für die US-Wirtschaft ... mehr lesen 1
Bernanke betonte am Donnerstag explizit die Handlungsbereitschaft der Fed.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Am stärksten wuchs der Autohandel.
Zürich - Der Schweizer Handel ist im vergangenen Jahr gewachsen. Im ... mehr lesen
Bern - Die Schweizer Wirtschaft dürfte 2010 mit einem Wachstum von 2,7 Prozent stark zulegen. Die Aufwertung des Frankens wird ... mehr lesen
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) rechnet mit einem Wachstum des BIP von 1,5 Prozent.
Finanzdienstleistungen und Vermögensberatung
Individuelle Vermögensverwaltung - Unabhängig, Transparent, Zuverlässig
Didier Burkhalter hebt den Mahnfinger. (Archivbild)
Didier Burkhalter hebt den Mahnfinger. (Archivbild)
Mehr Sanktionen erwartet  Bern/Brüssel/Washington - Der Schweizer Bundespräsident und OSZE-Vorsitzende Didier Burkhalter hat am Freitagabend seine grosse Besorgnis geäussert über die Ausbreitung der Kampfhandlungen in der Ostukraine. Die Berichte über die Invasion russischer Truppen müssten gründlich überprüft werden. 
Tschechien für stärkere Präsenz an NATO-Ostgrenze Prag - Die Tschechische Republik würde eine stärkere militärische ...
Putin fordert Waffenruhe von Kiew Washington - Der russische Präsident Wladimir Putin hat die ukrainische Führung erneut ... 3
Russland kritisiert Schweizer Sanktionen Moskau - Das Aussenministerium in Moskau hat am Donnerstag die Schweizer ...
In Buenos Aires waren einige U-Bahnlinien vom Streik betroffen. (Archivbild)
Protest gegen Inflation  Buenos Aires - Ein Generalstreik gegen die immer höhere Inflation hat Argentinien teilweise ...  
Titel Forum Teaser
  • kubra aus Port Arthur 3105
    Saakashvili hat noch gewarnt. Damals, als die Russen Georgien überfielen, wurden ... heute 02:16
  • keinschaf aus Wladiwostok 2584
    Die Wirtschaft «Wir würden uns immer noch auf dem Stand der 1990er-Jahre bewegen, und ... gestern 15:25
  • fkeller aus würenlos 1
    Shirt... Btw: das ist ein Ranger Shirt. Keines von den Islanders... :-) Do, 21.08.14 06:46
  • jorian aus Dulliken 1497
    Energiewende In Deutschland droht einigen Stadtwerken wegen der Flucht in die ... Sa, 16.08.14 06:16
  • jorian aus Dulliken 1497
    N.azis auf Speed! Das Musikvideo. https://www.youtube.com/watch?v=0fRB27kFOG0 Der ... Di, 12.08.14 19:34
  • Vitalis aus Hallau 44
    WER STREIKT FÜR DIE EINKOMMENSLOSEN? Die wachsende Gruppe von schwachen und hilfsbedürftigen BürgerInnen ... Mo, 04.08.14 11:58
  • keinschaf aus Wladiwostok 2584
    SP-Verehrung Gassen-Sandy übt sich wieder mal in ihrer Vergötterung der SP. Jetzt ... Fr, 01.08.14 12:57
  • Midas aus Dubai 3463
    Ja positiv denken Nämlich das Levrat in der EU Frage noch über 70 % der Bevölkerung gegen ... Fr, 01.08.14 11:43
Klaus Janosch ist Doktorand in Pflanzenernährung an der ETH Zürich.
Green Investment Bedrohter Boden Fruchtbarer Boden ist ein wertvolles Gut, dessen Verlust sowohl für uns als ...
Juliane Fritz, Investment Manager b-to-v Partners AG
Startup News Auf der Suche nach dem nötigen Kleingeld? Tipps von einer Investment Managerin Venture Capitalist über Business Angels zu Inkubatoren: Es gibt viele Wege wie man als Startup Investoren finden kann. Die ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
26.08.2014
26.08.2014
26.08.2014
26.08.2014
26.08.2014
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 15°C 20°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 12°C 18°C bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 16°C 21°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 15°C 23°C bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 16°C 24°C bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 16°C 25°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 18°C 25°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten