BP kommt wegen Ölpest immer mehr unter Druck
publiziert: Dienstag, 1. Jun 2010 / 23:00 Uhr

Grand Isle/Washington - Woche sieben des Öl-Dramas im Golf von Mexiko - und BP hat die sprudelnde Quelle noch immer nicht im Griff. Jetzt steigt der Druck für den Ölriesen - politisch, wirtschaftlich und juristisch.

Neuer Versuch mit einem Auffangbehälter das Leck zu stopfen.
Neuer Versuch mit einem Auffangbehälter das Leck zu stopfen.
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Das Justizministerium in Washington kündigte an, es seien straf- und zivilrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden. Die Ermittlungen sollten Licht ins Dunkel um die Explosion und den Untergang der Ölplattform «Deepwater Horizon» bringen. Die Bohrinsel war vor knapp sechs Wochen gesunken. Seitdem strömt Stunde um Stunde tonnenweise Öl ins Meer.

«Wenn unsere Gesetze gebrochen wurden, und dies zu Tod und Zerstörung geführt haben sollte, verspreche ich, dass wir die Verantwortlichen vor Gericht bringen werden», sagte US-Präsident Barack Obama.

Justizminister Holden vor Ort

Justizminister Eric Holder reiste in die betroffene Region, um mit örtlichen Staatsanwälten zu sprechen. Die Behörden hätten BP aufgefordert, alle Unterlagen zu sichern, die mit Unglück in Verbindung stehen, berichteten US-Medien.

Auch das Vorgehen im Kampf gegen die Ölpest geriet ins Visier der Ermittler - vor allem aus umweltrechtlichen Gründen. BP-Sprecher Andrew Gowers kündigte an, bei allen Ermittlungen «voll zu kooperieren».

Nächster Versuch

Nachdem die «Top-Kill» genannte Aktion zum Stopfen der sprudelnden Ölquelle am Wochenende gescheitert war, kam BP unterdessen mit einem neuen Anlauf offenbar voran. Experten wollen mit Hilfe von Robotern in 1500 Meter Tiefe das defekte Steigrohr absägen und einen Auffangbehälter über der Öffnung anbringen.

Über ein Rohr soll zumindest ein Teil des Öls auf ein Schiff gepumpt werden. «Wir sind bei dieser Operation weit vorangeschritten», sagte BP-Manager Bod Dudley dem Fernsehsender CNN.

Hurrikansaison steht vor der Tür

Allerdings könnte die Hurrikansaison BP einen Strich durch die Rechnung machen. Sobald ein Wirbelsturm aufziehe, müsse das Rohr zum Schiff gekappt werden, schreibt die «New York Times». Das Öl würde dann wieder ungehemmt ins Wasser schiessen.

Aufgrund der vielen gescheiterten Versuche kommt das Umweltdrama BP immer teurer zu stehen. Bisher habe die Rettungsaktion rund 990 Millionen US-Dollar gekostet, teilte der Ölriese mit. Laut CNN gehen Analysten davon aus, dass der Gesamtschaden für BP auf 22 Milliarden Dollar steigen könnte.

(fest/sda)

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