BMW setzt Hoffnung auf Geschäfte in Asien
publiziert: Mittwoch, 17. Mrz 2010 / 12:06 Uhr

München - Nach zwei Jahren mit schmalen Gewinnen bleibt BMW für das laufende Geschäftsjahr vorsichtig optimistisch. Der Autohersteller bekräftigte sein Ziel, 2010 mehr als 1,3 Mio. Autos zu verkaufen und ein besseres Ergebnis als im Vorjahr zu erwirtschaften.

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BMW hatte 2009 deutlich weniger Autos verkauft und einen Gewinnrückgang verbucht.
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«Wir wollen 2010 einen sichtbaren Schritt in Richtung unserer Profitabilitätsziele 2012 machen», sagte BMW-Chef Norbert Reithofer. Das Konzernergebnis vor Steuern werde 2010 deutlich über dem Niveau des Vorjahres von 413 Mio. Euro liegen.

Hoffnung setzt das Unternehmen neben der neuen 5er-Reihe vor allem auf die Geschäfte in Asien. «Die Wachstumsmärkte verschieben sich nach Osten», sagte Reithofer. Das Unternehmen werde seine Kapazitäten in China ausbauen. Die von der Wirtschaftskrise hart getroffene Autoindustrie habe zwar die Talsohle durchschritten. Von einer anhaltenden Erholung könne aber noch nicht gesprochen werden. Auch die Kostensenkungen der Vergangenheit sollen sich auszahlen.

BMW mit Gewinnrückgang

«Angesichts der massiven Einbrüche in den vergangenen zwei Jahre wird es jedoch noch erhebliche Zeit in Anspruch nehmen, bis weltweit auf den Automärkten das Niveau vor Ausbruch der Krise wieder erreicht wird», heisst es im Geschäftsbericht.

BMW hatte 2009 deutlich weniger Autos verkauft und einen Gewinnrückgang verbucht. Insgesamt kam der Hersteller aber besser durch das Krisenjahr als erwartet. Unterm Strich verbuchte BMW einen Gewinn von 210 Mio. Euro - nach 330 Millionen im Jahr 2008. Die Zahlen hatte BMW bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt.

Die Verkaufszahlen schrumpften beim BMW-Konzern die Verkaufszahlen 2009 um zehn Prozent auf 1,29 Mio. Autos, der Umsatz sackte um fünf Prozent auf knapp 51 Mrd. Euro ab. Die Mitarbeiter sollen auch für 2009 keinen Bonus erhalten, wie ein Sprecher sagte.

(pad/sda)

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