Wasserkraft fördern
BDP-Präsident Grunder befürwortet Atomausstieg
publiziert: Sonntag, 20. Mrz 2011 / 10:41 Uhr
BDP-Präsident Hans Grunder: Für ihn ist klar, dass keine neuen AKW gebaut werden dürfen.
BDP-Präsident Hans Grunder: Für ihn ist klar, dass keine neuen AKW gebaut werden dürfen.

Bern - Eine weitere Partei wendet sich nach der Katastrophe in Japan von der Atomkraft ab: Für BDP-Präsident Hans Grunder ist «der Zeitpunkt gekommen, das Projekt Ausstieg anzugehen - ohne Wenn und Aber». Er fordert aber Konzessionen, etwa beim Landschaftsschutz.

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Für ihn sei klar, dass keine neuen AKW gebaut werden dürften, sagte Grunder im Interview mit der Zeitung «Sonntag». «Das darf keine Hauruckübung werden.» Die bestehenden Werke müssten geordnet abgeschaltet werden und es brauche Lösungen für eine Stromlücke.

Es dürfe aber nicht sein, dass schmutziger Strom aus dem Ausland importiert werde, hält Grunder weiter fest. «Und wir möchten das Problem auch nicht auf die Schnelle mit Gaskraftwerken lösen.»

Scheuklappen ablegen

Damit der Umbau zu einer Energieversorgung ohne Atomstrom schneller realisiert wird, muss aus Grunders Sicht vor allem die Wasserkraft gefördert werden. Die Schweiz sei dazu prädestiniert. «Linke Kreise müssen ihre Scheuklappen ablegen», sagte Grunder mit Blick auf den Widerstand der Linken etwa gegen einige Wasserkraftwerks-Projekte.

«Wenn die Linke die bestehenden Kernkraftwerke sofort abstellen will, aber nicht Hand zu neuen Energiequellen bietet, ist das Populismus.» Die Interessenvertreter müssten sich zusammensetzen. Vielleicht brauche es «Konzessionen an den Landschaftsschutz». Deshalb dürften realisierungsreife Projekte dürften nicht länger verzögert werden.

Der Berner Nationalrat blickt dabei auf das Grimsel-Projekt im Berner Oberland. Dort soll die Staumauer erhöht werden, was bisher wegen Bedenken zum Landschaftsschutz verhindert wurde. Er habe aber auch weitere Täler für neue Stauseen im Visier, sagte Grunder. Konkrete Orte wollte er nicht nennen.

(bg/sda)

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Atomkraftwerk in Leibstadt.
FusiondP
Sie haben da irgendwie auch recht. Es könnte durchaus sein dass sich die FDP die BDP dann noch krallt um über 20% zu kommen und eine stärkere Fraktion zu erhalten.
Hat die FDP ja schon mal gemacht nicht wahr.

Lieber wäre mir die BDP entwickelt sich zu einer neuen Mitte Kraft, denn dieses fehlt nun wirklich sehr momentan.
Die CVP ist schon fast eher SP, die FDP macht nur Politik für die Unternehmer und Reichen.

Ist schon lustig wie eigentlich alle davon ausgehen, dass die SVP noch stärker werden wird im Herbst, da bin ich gar nicht so sicher.
BDP-Forget it!
Miteinander statt gegeneinander, dieser Parteienmüll geht mir definitiv auf den Wecker.
Alle Parteienfundementalisten ab in die Wüste.
Vor der eigenen Türe kehren, auf dem Boden bleiben.
Sich bekennen zu Schweizer Gedankengut.
Ich zitiere:" Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
LA SUISSE EXISTE!
Grunder und Vernunft
Grunder ist einfach ein Fähnlein, das sich schnell nach der populistischen Richtung dreht, vernünftig war der noch nie. Ein macht-geiler Politiker wie kaum ein anderer in Bern.

Aber wenn alle Parteien ausser der SVP die Atomkraft ablehnen wollen, dann wird die SVP Wähleranteile wettmachen. Denn Umfragen mit ein paar hundert Stimmen sind per se wertlos und die meisten dieser Umfrage-Resultate zu links. Das sah man jetzt mehrere Male deutlich.
ja, aber
auf kosten der fdp, nicht der svp. das sind die ex-fdp-ler, die zur svp gewechselt sind, als die fdp nicht nur unbrauchbar sondern auch noch offensichtlich korrupt war (gedankengut-technisch). und diejenigen, denen die svp doch zu rechts war, aber die noch bei der fdp blieben, weil es halt dann die einzige option war, von denen würde ich viele bei der bdp in zukunft sehen.

aber ich fürchte, dass die polarisierung der schweizer politik zunehmen wird, sprich: svp wird zunehmen.
Typisch Grunder
Noch schnell, schnell auf den abfahrenden Zug aufspringen, mit Schlagwörtern um sich schmeissen, Schuldige suchen, sich selber widersprechen und keine konkreten Lösungen haben.

Was jetzt, Herr Grunder, Ausstieg oder doch nicht?

Populismus? Herr Grunder schwätzt von Populismus.

Es scheint fast, als hätten wir dieses Jahr Wahlen.
Relativitätstheorie
"Majak, Sellafield, Harrisburg, Tschernobyl, Forsmark, Fukushima.
Nach mathematischen Berechnungen von Atomexperten kann ein ernst zu nehmender Unfall höchstens alle 100 000 Jahre geschehen... Da sieht man mal wieder, wie rasch doch die Zeit vergeht."

Lieder leider nicht von mir, sondern von einem Herrn Kurt Lennarrtz aus Aachen. Hat mit heute unser Karl (Name geändert) gebracht, ich weiss nicht, woher er es hat, aber er lese viele Zeitschriften am Wochenende, sagte er mir.
Sie sagen es miss-Schweiz
Alle BDP-ler haben ihre gutbezahlten Politpöschtli dank der SVP. Aber auch die SVP-ler haben ihre gutbezahlten Politpöschtli.

Was aber hat der Atomausstieg mit der Thematik "EWS und der Führer befiehlt und folgen ihm", zu tun?

Liebe Heilvetia, als die "Volksdeutschen an der Macht waren, klang es damals ähnlich. "Verräter" war ein sehr beliebtes Wort.

Ave Bohnerbesen!
BR Matthey
Jason Bond, wie war das damals beim gewählten BR Matthey? Er durfte das Amt nicht annehmen, weil man eine Frau wollte.Langsam geht mir diese Frauenpower auf den Wecker.Früher hatten wir Achtung und Respekt vor unseren BR. Die guten Frauen im Parlament arbeiten. Viele aber befriedigen ihr Selbstwertgefühl, kultivieren ihre Machtgelüste und haben Probleme mit Frau-Sein und reagieren darauf mit Intrigen.
Zum Nulltarif
Nun die "gutbezahlten Politpöschtli" der BDP'ler waren vorher einfach dieselben, nur eben SVP.

Die SVP hätte nicht gleich eine ganze Kantonalpartei abstrafen müssen, das war saudumm und ein übler Schnellschuss, der der SVP noch schwer zu schaffen machen wird, warten Sie's ab.

EWS wird immer so als "Verräterin" dargestellt. Tatsache ist, dass lange vor der SVP, anderen Parteien, z.B. der SP, Kandidaten gewählt wurden, die die Partei gar nicht wollten im BR.
Die SP hätte aber ihre "nicht gewollten" BR's nie einfach abgesägt.

Die SVP tut immer so als wäre sie Der Einzelfall. Blocher wurde dem Parlament aufgezwungen zu Lasten von Ruth Metzler, die auf übelste Weise aus dem BR rausbuxiert wurde. Hören Sie die CVP jemals darüber jammern?
Alles hat seinen Preis
So sehe ich das auch Pacino. Man kann nicht auf einer Lüge ein Haus aufbauen, und dass EWS die Parteileitung vera..... hat ist erwiesen. Ein guter Job macht noch keinen guten Charakter.Alle BDP-ler haben ihre gutbezahlten Politpöschtli dank der SVP.
ALLES HAT SEINEN PREIS!

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    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
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