Protestaktion
Ausschaffungs-Gegner überkleben Swiss-Plakate
publiziert: Freitag, 2. Dez 2011 / 13:08 Uhr
Auch die Swiss führt auf Geheiss des Bundes Ausschaffungsflüge durch.
Auch die Swiss führt auf Geheiss des Bundes Ausschaffungsflüge durch.

Bern - «Sonderflüge ab 8999.- CHF - Nur Hinflug möglich»: Das ist derzeit auf einigen Plakaten der Fluggesellschaft Swiss zu lesen. Mit der Klebeaktion protestieren Unbekannte gegen Rückschaffungsflüge. Der Swiss ist die Aktion bekannt, sie reagiert aber derzeit nicht.

4 Meldungen im Zusammenhang
Einige Swiss-Plakate mit dem aktuellen Werbeslogan der Airline «Nur günstig ist uns zu billig» wurden etwa in der Stadt Bern mit dem roten Zettel überklebt.

Weiter steht auf dem abgeänderten Plakat zu lesen: «Gehen Sie gemütlich in Ihr Heimatland zurück - auf Kosten der Schweizerischen Eidgenossenschaft». Zudem wurden die Plakate mit dem Bild eines auf einen Stuhl gefesselten und mit einem Helm versehenen Auszuschaffenden beklebt.

Swiss informiert

Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel kennt die Aktion, wie er am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda erklärte. Begonnen hätten die Klebereien vor einigen Wochen in der Westschweiz.

Donzel vermutet, dass die Aktivisten im Gefolge des Dokumentarfilms «Vol Spécial» von Fernand Melgar zum Leimpinsel griffen. Der Film dokumentiert die Ausschaffungspraxis gegenüber abgewiesenen Asylsuchenden.

Der Rechtsdienst sei informiert, sagte Donzel. Die Airline verzichte aber auf rechtliche Schritte gegen die Piratenaktion. Zu der bekannte sich bisher niemand.

Der Swiss-Sprecher unterstrich, dass seine Fluggesellschaft wie andere Airlines zwar Ausschaffungsflüge durchführe, aber nur auf Geheiss des Bundes. Das Unternehmen habe keine andere Wahl.

Petition eingereicht

Am Mittwoch reichte ein Komitee beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement eine Petition zum Stopp der Ausschaffungsflüge ein. Die 5000 Unterzeichneten prangern neben der aus ihrer Sicht inhumanen Praxis, der bereits mehrere Menschen zum Opfer fielen, auch die Ausschaffungshaft an.

(bert/sda)

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Gute Aktion das
wusste ich noch gar nicht. 8999.- Franken für einen auszuschaffenden Kriminellen?

Das muss günstiger gehen und das Geld muss vom Heimatstaat des Delinquenten wieder eingetrieben werden können. Ersatzweise kann man die eh unnütze Entwicklungshilfe um den Betrag kürzen.

Und zwar für die vollen in der Schweiz entstandenen Kosten des Asylbetrügers.

Da die Entwicklungshilfe direkt in die Taschen der Regierenden fliesst, bin ich zuversichtlich, dass sich das Problem über kurz oder lang schon bei der versuchten Ausreise des Asylbetrügers lösen wird.

Bis es soweit ist, kann sich jeder melden, der bereit ist, Asylbewerber bei sich zu Hause aufzunehmen.

"Echte Flüchtlinge sind dankbar für den Schutz, den sie erhalten.

Der Betrüger ist dem Betrogenen niemals dankbar, sondern verachtet ihn stets wegen seiner Blödheit.

Solange es geht, werden die Betrüger mit denjenigen um Asylschutz konkurrieren, die ihn tatsächlich bräuchten."

Und das geht, solange wir das zulassen.
Dieser Film
«Vol Spécial» ist doch der in dem sich bezeichnenderweise gerade ein Krimineller über die Ausschaffungen beschwert. Selten so gelacht!
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